Junge Liberale Bezirkverband Nordwürttemberg feiert 10-jähriges Jubiläum

Renninger Andreas Weik zum Ehrenmitglied ernannt

Ludwigsburg – Die Jungen Liberalen Bezirksverband Nordwürttemberg luden anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zum Empfang nach Ludwigsburg ein. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Bezirksvorsitzende Robert Meldt aus Renningen knapp 35 geladene Gäste auf der Hofterrasse der Fräulein Cluss Lounge begrüßen.

Grußworte verbunden mit Glückwünschen überbrachten Timm Kern, Stv. Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag, FDP-Generalsekretärin Judith Skudelny und Hartfrid Wollf, Vorsitzender des FDP-Bezirkes Region Stuttgart. „Bleibt weiterhin der Stachel in der FDP“ wünschte sich Skudelny in ihrer Ansprache.

Einen Blick zurück in die Geschichte des Bezirkes warf Meldt mit Carina Schmidt, der letzten Vorsitzenden des Alt-JuLi-Bezirkes Franken und Andreas Weik, dem langjährigen Bezirksvorsitzenden der Jungen Liberalen Nordwürttemberg.

Die Ehrengäste feiern 10 Jahre Junge Liberale Bezirk Nordwürttemberg

Letzterer wurde am Ende der Veranstaltung zum vierten Ehrenmitglied des Bezirkes ernannt. „Du hast den Bezirk bedeutend geprägt, neue Veranstaltungsformate eingeführt, eine umfangreiche und wichtige Satzungsreform vorangetrieben. Deine Handschrift ist auch heute noch überall wiederzufinden“ so Meldt in seiner Laudatio an seinen Vor-Vor-Vorgänger Andreas Weik, der mittlerweile in Renningen wohnt. Weik war von 2011 bis 2014 Vorsitzender des größten JuLi Bezirkverbandes in Baden-Württemberg und führte diesen in schwierigen Zeiten aus der Inaktivität und leitete wichtige Reformen ein. „Vielen herzlichen Dank für die hohe Auszeichnung. Es ist mir eine große Ehre verbunden mit unendlicher Dankbarkeit, dass ich mich nun zu einem so hochkarätigen, erlauchten Kreis zählen darf.“ Damit bezog sich Weik auf die anderen drei Ehrenmitglieder den FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer MdEP, Michael Link – Staatsminister des Auswärtigen Amtes a.D. und Dr. Florian Toncar.  Alle Drei wurden noch unter Weiks Amtszeit im Jahre 2014 zu Ehrenmitglieder ernannt. Andreas Weik kämpft mittlerweile in der Mutterpartei, den Freien Demokraten, für die liberale Sache. So ist er Ortsvorsitzender in Herrenberg, Stellvertretender Kreisvorsitzender in Böblingen, Beisitzer im FDP Landesvorstand und Wahlkampfleiter von Florian Toncar.

Robert Meldt übergibt Andreas Weik die Ehrenmitgliedsschafts-urkunde

Am 9. Dezember 2006 vollzog die Bezirksmitgliederversammlung in Heilbronn die Fusion der bisherigen Bezirke Region Stuttgart und Franken. Auch ein Teil des Ostwürttembergischen Bezirkes floss in den neuen Großbezirk mit ein. Er umfasst die Juli-Kreisverbände Main-Tauber, Heilbronn, Hohenlohe, Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Heidenheim, Ostalb, Rems-Murr, Schwäbisch Hall und Stuttgart.

 

FDP Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar setzt auf einen Mix aus erfahrenen Wahlkämpfern und jungen Köpfen

FDP Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar setzt auf einen Mix aus erfahrenen Wahlkämpfern und jungen Köpfen

Leiter des Wahlkampfteams der Freien Demokraten im Kreis Böblingen ist der Vorsitzende des FDP Stadtverbandes Herrenberg und Gäu Andreas Weik

<Leonberg> Der FDP Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch wählte sowohl erfahrene Wahlkämpfer als auch junge Köpfe für sein Team. Seinen Wahlkampf leitet Andreas Weik, der zugleich Vorsitzender des FDP Stadtverbandes Herrenberg und Gäu ist. Als Mitglied im Landesvorstand der FDP Baden-Württemberg stellt er zudem den Austausch mit der Parteiführung sicher. Die Weil der Städter Gemeinderätin Brigitte Benzinger-König unterstützt ihn in der Wahlkampfleitung. Beide haben bereits 2013 den damaligen Bundestagswahlkampf von Toncar geleitet.

Florian Toncar und sein Wahlkampfteam

Verantwortlich für den Wahlkampf im Social Media Bereich ist der Böblinger Sebastian Heinel, der für diesen Bereich auch als Beisitzer im Kreisvorstand zuständig ist. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen die stellv. Vorsitzende des FDP Stadtverbandes Leonberg Radegunde Schenk-Kern sowie der Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt, der auch im FDP Kreisvorstand als Pressesprecher diesen Aufgabenbereich verantwortet. Für die Termin- und Veranstaltungskoordination ist der Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Nordwürttemberg Robert Meldt aus Renningen-Malmsheim zuständig. Als Kreisvorsitzender der FDP sorgt zudem Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt dafür, dass die geplanten Aktionen in Zusammenarbeit mit allen Stadt- und Ortsverbänden durchgeführt werden, er betont: „Das Ziel von allen Mitgliedern des FDP Kreisverbandes ist klar: Wir setzen uns für ein starkes Ergebnis der Freien Demokraten bei der Bundestagswahl am 24. September ein, sodass der Kreis Böblingen wieder durch Florian Toncar im 19. Deutschen Bundestag vertreten sein wird. Mit dem Listenplatz 5 hat er dabei beste Chancen wieder ein Mandat zu erhalten.“

Toncar ist Kandidat der FDP im Wahlkreis 260 (Böblingen). Der 37-jährige Jurist ist als Rechtsanwalt in einer international tätigen Kanzlei beschäftigt und vertrat den Kreis Böblingen bereits zwischen 2005 und 2013 im Deutschen Bundestag. Als verheirateter Vater zweier Töchter steht er voll hinter dem Parteiprogramm der FDP zur Bundestagswahl: „Wir wollen in Deutschland die weltbeste Bildung für jeden erreichen, das wird der Schwerpunkt für uns sein nach der Bundestagswahl. Damit unsere Kinder und die nächsten Generationen alle die besten Voraussetzungen haben, müssen wir die Bildungsausgaben auf Top 5-Niveau der OECD-Staaten erhöhen. Aber auch die finanzielle Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Digitalisierung werden höchste Priorität haben.“

Ehemalige Stadträtin Steude und ihr Ehemann für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt

Freie Demokraten würdigen das politische und gesellschaftliche Engagement der ehemaligen Stadträtin Brigitte Steude und ihres Ehemanns, Günter Steude

<Böblingen> Zu einem besonderen Anlass hatten die Freien Demokraten in den Brumme Saal des Böblinger Rathauses eingeladen. Für das Ehepaar Steude jährt sich ihr Eintritt in die FDP 2017 zum vierzigsten Mal. Dafür erhielten die beiden aus den Händen der Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und des FDP-Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer die Theodor-Heuss-Medaille in Silber. Strack-Zimmermann überbrachte die Glückwünsche des Bundesvorsitzenden Christian Lindner und des Landesvorsitzenden der FDP Baden-Württemberg, Michael Theurer.

Die Laudatio für das Ehepaar Steude hielt der Stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende und Sindelfinger Stadtrat Andreas Knapp. In seiner Rede erinnerte Knapp an die Tatsache, dass sie sich mit diesem Jubiläum einem sehr kleinen Kreis von nur ca 3% der Mitglieder zugesellen. Der Sindelfinger Stadtrat konnte nicht umhin zu unterstreichen, dass die Beiden damals in den Sindelfinger Ortsverband eintraten ehe sie ein Jahr später nach Böblingen umgezogen sind.

1977, das Jahr des Eintritts der Steudes in die FDP, war, so Knapp, ein furchtbares Jahr für Deutschland, das vom Terrorismus geprägt war und seinen Kulminationspunkt in der Ermordung von Hans Martin Schleyer fand. Damals war Werner Maihofer Innenminister, ehe er 1978 von Gerhardt Baum abgelöst wurde. Rückblickend hatte die deutsche Gesellschaft wohl auf den Terrorismus etwas hysterisch reagiert, was damals liberale Politik sehr erschwert hat.

Von 1988 bis 2001 führte Frau Steude mit zweijähriger Unterbrechung wegen eines beruflich bedingten USA-Aufenthalts der Familie, den Ortsverband der FDP als Nachfolgerin von Manfred Kurz, der noch in diesem Jahr seine sechzigjährige Mitgliedschaft in der FDP feiern wird. Die Aufgaben der Ortsvorsitzende einer kleinen Partei seien nicht immer einfach, aber Frau Steude, so betonte Knapp, erledigte diese Aufgaben souverän und mit viel Charme.

Mitte der Neunziger Jahre übernahm Brigitte Steude das Mandat von Manfred Kurz im Gemeinderat und bildete mit Helmut Kurtz das zweiköpfige Flaggschiff der FDP im Rat. Herr Steude übernahm im Ortsverband die Öffentlichkeitsarbeit bis 2009 und war unter anderem für den Internetauftritt verantwortlich. Knapp betonte, dass die beiden Steudes nicht nur ein hervorragendes Beispiel für Einsatz und Ehrenamt in der Politik sind, sondern auch in der ihrer Kirche zum Beispiel bei der Renovierung der Festen Burg in Böblingen sehr engagiert sind.

Strack-Zimmermann, angereist aus Ihrer Heimatstadt Düsseldorf, in der sie über 6 Jahre Erste Bürgermeisterin war, erzählte in Ihrer Ansprache von einem Besuch bei einer 99-jährigen Dame, die 1945 zur FDP kam. Für diese Dame war es nach dem Desaster Nazideutschlands wichtig sich zu ihren politischen Überzeugungen öffentlich zu bekennen. „Wenn Menschen in Parteien eintreten, machen sie das“, so Strack-Zimmermann, „aus Interesse an bundespolitischen Themen und eher selten aus kommunalpolitischen Gründen“. Das geschieht meist aus einem speziellen Ereignis heraus und jeder hat sein eigenes Momentum, so auch die Steudes.

In komplexen Zeiten, wie wir sie heute haben, besinnen sich die Menschen auf ihr eigenes Stück Heimat. Daher muss Politik dort vor Ort dafür sorgen, dass die Kommune funktioniert. Wenn man das vor Ort nicht kann, wie könnte man es dann in der großen Politik? Daher sei sie immer noch eine begeisterte Kommunalpolitikerin und habe allen Respekt vor der Leistung der Mitglieder vor Ort.

In Düsseldorf habe sie 15 Jahre mit der CDU zusammen gearbeitet, erfolgreich aber auch kompliziert. Jetzt befinde man sich in Düsseldorf in einer Dreierbeziehung, die auch nicht einfach sei. „Man muss das Interesse der Partner erkennen und ihre Grenzen verstehen und respektieren“, das sei das Wichtigste. Nach der für die FDP erfolgreichen Wahlen in NRW und Schleswig-Holstein sei es wichtig nicht hochmütig zu werden. „Wir werden verantwortungsvoll damit umgehen“, sagte die Stellvertretende Bundesvorsitzende.

Nach dem grausigen Jahr 2016 mit Trump und Brexit seien eine Menge bürgerlicher Wähler motiviert und gingen wieder zur Wahl. „Sie bringen sich ein, sie sind wach geworden, speziell auch viele junge Leute“. Es gebe keine Rechtfertigung heute unpolitisch zu sein, nichts sei in Stein gemeißelt. Jetzt komme die Stunde der Freien Demokraten, ist sie überzeugt. Die Mitglieder und Wähler der FDP seien bestens gelaunt, seien optimistisch, aber nicht blind und schauten zuversichtlich nach vorne. „Die Aussichten sind gut, aber es kann noch vieles passieren“. Christian Lindner brauche das Team der FDP’ler, damit die FDP wieder in den Bundestag einziehen könne. Das schrieb sie allen Anwesenden ins Stammbuch.

In ihrer kurzen Replik erklären die Steudes wie und warum sie zur FDP gekommen sind. Im Studium eher unpolitisch sind sie genervt von den bevormundenden Aktionen des SDS an ihrer Uni. Umso mehr wird Frau Steude beeindruckt vom Standing von Ralf Darendorf an ihrer Uni in Konstanz. Die sozialliberale Koalition ab 1969 und das Konstruktive Misstrauensvotum gegen Willi Brandt prägen ihre Politisierung, ist ihr Momentum. Als junge Lehrerin bekennt sie sich zu ihrer liberalen Überzeugung. Schließlich treten die beiden 1977 in die FDP ein. In der großen Familie wird beschlossen, dass sie sich auch um den Ortsvorsitz bewirbt, nachdem man mit den vier Kindern aus dem Gröbsten raus ist.

von links nach rechts: Hans Dieter Scheerer, Heidi Calaminus, Marie-Agnes Strack-Zimmermann und die Eheleute Steude

Man organisiert Liberale Runden, pflegt die Kontakte, veranstaltet Parties, startet Bürgersprechstunden, schaltet Anzeigen in den Zeitungen und stellt sich für den Gemeinderat zur Wahl. Erfolgreich, auch wenn dann die Verantwortung in der kleinen FDP-Fraktion großen Einsatz von Brigitte Steude und ihrem Ehemann einfordert. Günter Steude sieht die FDP als Korrektiv der großen Parteien. Sie soll die Stabilität der Politik aufrecht halten und gegen die immer wieder aufscheinende Bevormundung Haltung beziehen.

 

Benjamin Strasser zu Gast beim Quartal Liberal der Freien Demokraten Herrenberg und Gäu

Benjamin Strasser, Rechtsanwalt und FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Ravensburg, besuchte das Quartal Liberal in Herrenberg. Strasser war für den ersten NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtages als parlamentarischer Berater der FDP/DVP-Landtagsfraktion tätig. In seinem Vortrag „Terror von rechts – eine unterschätzte Gefahr?“ informierte er die Teilnehmer über Hintergründe, Ursachen und Abläufe der terroristischen Aktivitäten und Straftaten des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) und leitete aus den bisher vorhandenen Erkenntnissen politische Konsequenzen ab.

Bei gut besetztem Haus ging Strasser zunächst auf die Personen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ein, denn diese prägten in der letzten Dekade die extrem terroristischen Taten des NSU. So konnte er darstellen, wie sich das Trio innerhalb der rechtsextremen Szene zunehmend radikalisiert und zu Rechtsterroristen entwickelt hat. Ihnen können inzwischen neun Morde an Migranten und eine weitaus größere Zahl von Verletzten in der Folge von terroristischen Anschlägen zugeschrieben werden. Auf ihr Konto gingen z. B. auch die Polizisten-Morde an Michèle Kiesewetter und Martin A. am 25. April 2007 in Heilbronn. Im Weiteren konnte Strasser Einblicke in die Lebensführung und die vermutliche Finanzierung des Trios, z. B. durch Banküberfälle und den Verkauf eines selbst produzierten Brettspiels, geben.

Sowohl im baden-württembergischen Untersuchungsausschuss als auch im Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages konnten Nachlässigkeiten und Ermittlungspannen der beteiligten Polizeibehörden, Landeskriminalämter und Landesämter für Verfassungsschutz aufgedeckt werden. Beispielhaft ging Strasser hierbei auf die Ermittlungen des Heilbronner Polizistenmordes, des Falls Florian H. sowie des Schwäbisch Haller Ku-Klux-Klans ein..

„Ja, der rechte Terror ist eine unterschätzte Gefahr“, bilanzierte Strasser. „Die Verfassungsschutzbehörden hatten aufgrund des 11. Septembers 2001 und dem neuen Phänomenbereich des islamistischen Terrorismus das NSU-Trio trotz Fahndung aus den Augen verloren. Zugleich waren die Verfassungsschutzbehörden in Ostdeutschland in den 90er-Jahren nicht optimal aufgestellt. Das darf nicht noch einmal passieren.“ Dass rechtsextreme Gewalt weiterhin aktuell ist, zeige zudem die gerade veröffentlichte Kriminalstatistik: Die Anzahl politisch motivierter Gewalttaten von rechts hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. „Nationalistische Ideologien dürfen nicht verharmlost werden“, so Strasser.

In der lebhaften Diskussion nach seinem Vortrag beantwortete Benjamin Strasser noch  Fragen aus dem Publikum. Hans Dieter Scheerer, Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Böblingen, dankte Benjamin Strasser am Ende der Veranstaltung im Namen der Teilnehmer für den hochinteressanten Vortrag und wünschte ihm viel Erfolg als Kandidat für den Bundestag.

Johannes Schmalzl zu Gast beim Quartal Liberal in Herrenberg

Hier geht es zum Pressebericht des Gäuboten, vom 18. März 2017:
http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&red=24&artikel=111289081&archiv=1

Vom 1. Januar 2008 bis 31. Mai 2016 war Johannes Schmalzl Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart und leitet seit 1. Oktober 2016 als Ministerialdirektor die Abteilung Privatisierungen, Beteiligungen und Bundesimmobilien im Bundesfinanzministerium (BMF)

Malte Lorenzen aus Böblingen einstimmig als Kreisvorsitzender der FDP-Jungendorganisation bestätigt

Allgemein, Presse | 15. März 2017

Bei ihrer Kreismitgliederversammlung verabschieden die Jungen Liberalen ihren langjährigen Schatzmeister Andreas Weik aus Mötzingen, der mit 35 Jahren die Altersgrenze erreicht hat

<Herrenberg> Die kommende Bundestagswahl im September sieht der neue Kreisvorsitzende als wichtigste Aufgabe an: „Unser früherer Kreisvorsitzender, Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch, tritt wieder im Kreis an und hat sehr gute Chancen den Landkreis Böblingen ab der Wahl in Berlin zu vertreten. Wir werden uns mit vollem Engagement dafür einsetzen, dass die Freiheit wieder eine Stimme im Bundestag erhält“, so Lorenzen aus Böblingen. Der 24-jährige hat an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Wirtschaftsingenieurwesen studiert und arbeitet als Qualitätsingenieur. Er ist war im letzten Jahr bereits stellvertretender Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) Nordwürttemberg. Gleichzeitig reflektierte er aber auch die letzte Amtszeit, bei der die JuLis im Kreis einen aktiven Wahlkampf bei der Landtagswahl geführt haben und die FDP auch dadurch ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen konnte. Seinen thematischen Schwerpunkt möchte er in der XXX Politik legen. Er betont: „ZITAT“. Für ihn ist ein starker Einfluss von jungen Leuten auf die Politik wichtig, weil…

Als dienstältestes Vorstandsmitglied steht ihm Daniel Alexander Schmidt zur Seite. Der Aidlinger FDP-Gemeinderat Schmidt gehört dem Kreisvorstand nun seit fast zehn Jahren an und bleibt den Jungen Liberalen auch für eine elfte Amtszeit als stellvertretender Kreisvorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Die weiteren stellvertretenden Kreisvorsitzenden sind Vanessa Vorwald aus Sindelfingen mit dem Aufgabenbereich der Organisation, Alexander Stahl aus Döffingen als Programmatiker und Marius Schmidt aus Aidlingen als Schatzmeister. Vervollständigt wird der neue Vorstand durch die Beisitzer Alexandra Socha, Nadine Klechowitz und Ole Floegel. Alle wurden einstimmig gewählt.

Ein besonderer Programmpunkt der Veranstaltung war das Abschiedsvideo für Andreas Weik, das der Kreisvorstand zusammen gestellt hat. Es beinhaltete neben Videobotschaften von Weggefährten, die an diesem Abend nicht persönlich anwesend sein konnten, auch Grüße des FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner MdL, dem stellv. FDP-Bundesvorsitzenden Wolfang Kubicki MdL sowie dem FDP-Landesvorsitzenden aus Baden-Württemberg Michael Theurer MdEP.

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ubf1PNv82cQ

 

FDP startet zuversichtlich ins Bundestagswahljahr 2017

Allgemein, Presse | 3. Februar 2017

Prof. Dr. Ulrich Goll MdL wirbt beim traditionellen Neujahrsempfang der Freien Demokraten in Leonberg für eine Politik der Vernunft statt einer Politik der Ideologie. Dr. Florian Toncar formuliert Ziele für die Arbeit der FDP im kommenden Bundestag.

<Leonberg> Im Stadtmuseum begrüßte der Stadtverbandsvorsitzende der Freien Demokraten, Bernd Schönwald, die rund 70 anwesenden Gäste und Mitgliedern. Er leitete mit dem Kreisvorsitzenden der FDP, Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt, durch den Abend. Unter den Gästen war auch der Erste Bürgermeister Dr. Ulrich Vonderheid.

Prof. Dr. Ullrich Goll und Dr. Florian Toncar

Zunächst berichteten der Leonberger Stadtrat Dr. Jochen Flegl sowie der Stadt- und Kreisrat Prof. Dr. Dieter Maurmaier aus der Kommunalpolitik. Flegl erklärte die Wichtigkeit, das Leobad zu erhalten und Maurmaier kritisierte die geplante Hermann-Hesse-Bahn, die keinesfalls bis nach Renningen fahren dürfe.

Darauf folgte der Gastredner des Abends: Prof. Dr. Ulrich Goll ist Landtagsabgeordneter der FDP aus Waiblingen, lebte aber fast 10 Jahre in Leonberg. Von 2004 bis 2011 war er Justizminister und von 2006 bis 2011 stellv. Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundes- und Landesregierung unterstütze Goll nicht, er erklärte: „Jeder weiß, dass nicht alle Flüchtlinge auf Dauer hierbleiben können. Die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft und vor allem eines Arbeitsmarktes ist weder beliebig erweiterbar noch beliebig zu beschleunigen.“ Zuwanderung berge nach seiner Meinung zwar bis zu einem gewissen Grade Chancen, die hohe Zahl an Flüchtlingen seien für Deutschland jedoch nicht verkraftbar. Es müsse eine konsequentere Rückführung von Personen ohne Bleiberecht stattfinden. Hierbei interveniere die Landesregierung jedoch aus ideologischen Gründen.

Vernunft statt Ideologie

Als ein weiteres Beispiel einer ideologiegetriebenen Politik erklärte Goll die Umschulung zahlreicher Zollbeamter zu Mindestlohnkontrolleuren. „Anstatt sie dort einzusetzen wo wir sie benötigen würden, nämlich an der Grenze, stürmen sie nun mit der Schusswaffe am Halfter morgens mittelständische Betriebe“, wundert sich Goll. „Sind wir noch normal?“ Dabei sei gerade in Baden-Württemberg der Anteil der Unternehmen, die gegen den Mindestlohn verstoßen, verschwindend gering.

Auch die Bildungspolitik der Landesregierung kritisierte Goll scharf. Im Vergleich zu Grün-Rot habe sich unter Grün-Schwarz fast nichts geändert. Er sei sich sicher, dass die Landesregierung die Realschulen so weit schwächen werde, dass sie in die Gemeinschaftsschule übergehen. Auch an dieser Stelle werde laut Goll eine rein ideologische Politik betrieben. Der Wunsch, dass alle Kinder eine einheitliche Schule besuchen führe nicht zu dem Ergebnis, dass es für jedes Kind die beste Schulart gebe.

Dr. Ulrich Vonderheid, Hans Dieter Scheerer, Prof. Dr. Ullrich Goll, Dr. Florian Toncar und Bernd Schönwald

Dr. Florian Toncar skizzierte den Anwesenden unterschiedliche Ziele, die sich die FDP im kommenden Bundestag setzen wird. So müsse sich die Politik die Frage stellen, wo der Wohlstand unserer Gesellschaft in Zukunft herkommen soll. Im Allgemeinen müsse Bürokratie abgebaut und das Gründen von Unternehmen erleichtert werden. Aber auch die bisherigen Wohlstandstreiber müssen erhalten bleiben. „Ist es sinnvoll wenn eine Regierung eine bestimmte Antriebstechnologie für Autos gezielt fördert und diese Entscheidung nicht den Unternehmen und Verbrauchern überlässt?“, fragt Toncar und verweist auf die Forderung von Bundesministerin Barbara Hendricks, dass in Deutschland bis 2020 eine Million Elektroautos fahren sollen. Toncar fordere hingegen, dass alles dafür getan werden müsse, dass es der Industrie im Kreis Böblingen und in Deutschland weiterhin gut geht. Sie trage zu einem großen Teil des Wohlstands bei und brauche Unterstützung und nicht Gängelung.

„Ich freue mich darauf einen engagierten Wahlkampf vor Ort zu führen. Mein Ziel ist es, bei uns im Kreis wieder eines der besten FDP-Ergebnisse landesweit zu holen und die Interessen des Landkreises Böblingen mit aller Kraft im Bundestag zu vertreten“, so Toncar zum Abschluss seiner Rede.

Stv. Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, spricht beim Neujahrsempfang der Freien Demokraten Herrenberg

Hier geht es zum Pressebericht des Gäuboten, vom 14. Januar 2017:
http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&red=24&artikel=111254210&archiv=1

Dr. Volker Wissing

 

FDP Ortsvorsitzender Andreas Weik, FDP Kreisvorsitzender Hans Dieter Scheerer, Festredner Dr. Volker Wissing, Herrenbergs Baubürgermeister Tobias Meigel und FDP Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar

 

 

 

Hans Dieter Scheerer einstimmig als Kreisvorsitzender der FDP bestätigt

Allgemein, Presse | 25. November 2016

Auf der Kreismitgliederversammlung der Freien Demokraten wählten die rund 40 Anwesenden einen neuen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der Weil der Städter Hans Dieter Scheerer

<Weil der Stadt> Die Landtagswahlen hob Scheerer als wichtigste Herausforderung der vergangen Amtszeit hervor. Besonders stolz zeigte er sich über das landesweite Ergebnis von 8,3 % für die FDP und das Ergebnis im Kreis: „Nach altem Wahlrecht hätten wir im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg ein Mandat erlangt, da wir in absoluten Stimmen auf Platz zwei in Regierungsbezirk lagen“. Er erläuterte zudem die optimale Ausgangslage des Kreisverbandes für die Bundestagswahl. So haben die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Böblingen im Herbst 2017 die sehr gute Chance, einen weiteren Abgeordneten zu erhalten, betont Scheerer: „Bei der Landesvertreterversammlung konnten wir unseren Kandidaten Dr. Florian Toncar auf Platz fünf der FDP-Landesliste platzieren. Bei unserem Wiedereinzug in den Bundestag wird der Landkreis Böblingen somit durch Toncar in Berlin vertreten sein.“

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstandes wurden mit Heidi Calaminus aus Böblingen und Udo Grassmeyer aus Leonberg zwei Mitglieder, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, offiziell verabschiedet.

Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde Scheerer einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und setzte mit dem Projekt „Bundestagswahl 2017“ einen der Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode. „Wir sind sehr optimistisch, dass wir heute in einem Jahr wieder einen FDP-Bundestagsabgeordneten im Kreis haben werden“, fügte Scheerer hinzu.

Über eine Wiederwahl konnte sich auch der Mötzinger Andreas Weik freuen, der erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidiert hat. Der 35-jährige war im Bundestagswahlkampf 2013 Toncars Wahlkampfleiter und wird diese Aufgabe auch für die nächste Bundestagswahl übernehmen. Der Sindelfinger Kreis- und Gemeinderat Andreas Knapp wurde ebenfalls als Stellvertreter bestätigt.

Der Kreisvorstand 2017/2018

Der Kreisvorstand 2017/2018

Vervollständigt wird der neue Vorstand durch den bisherigen Schatzmeister Peter Knorr (Altdorf), den Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt, der erneut zum Pressesprecher gewählt wurde und Schriftführerin Brigitte Benzinger-König, Gemeinderätin aus Weil der Stadt. Weitere Beisitzer sind Jörg Schweikhardt (Weissach), Sebastian Heinel (Böblingen), Dr. Thomas Fölster (Grafenau), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg) und Patrick Zischeck (Gäufelden).

Für die kommenden Landesparteitage der FDP Baden-Württemberg wurden folgende 14 Delegierte aus dem Kreis Böblingen gewählt:

Andreas Weik (Mötzingen), Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt), Peter Knorr (Altdorf), Andreas Knapp (Sindelfingen), Daniel Schmidt (Aidlingen), Heidi Calaminus (Böblingen), Dr. Florian Toncar (Weil im Schönbuch), Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Andreas Beyer (Sindelfingen), Thomas Schüle (Weil im Schönbuch), Brigitte Benzinger-König (Weil der Stadt), Malte Lorenzen (Böblingen) und Sebastian Heinel (Böblingen).

Die Mitgliederversammlung bestimmte ebenfalls die Delegierten für den Landeshauptausschuss, der zwischen den Landesparteitagen die notwendigen Beschlüsse fasst: Andreas Weik (Herrenberg), Thomas Schüle (Schönbuch), Andreas Knapp (Sindelfingen), Norbert Floegel (Weil der Stadt).

Florian Toncar ist auf dem aussichtsreichen Platz 5 der FDP-Landesliste zur Bundestagswahl

Allgemein, Presse | 23. November 2016

Die Landesvertreterversammlung der FDP Baden-Württemberg wählte Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch auf einen äußerst chancenreichen Platz der Landesliste zur Bundestagswahl im Herbst 2017

<Donaueschingen/Böblingen> Bereits im Juli nominierten die Mitglieder des Böblinger FDP-Kreisverbandes Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch als Direktkandidat im Wahlkreis 260 (Böblingen). Nun wurde Toncar auch von der Landesvertreterversammlung der FDP Baden-Württemberg auf Platz 5 der Landesliste zur Bundestagswahl gewählt. „Für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Böblingen ist das eine große Chance auf einen weiteren Abgeordneten. Bei unserem Wiedereinzug in den Bundestag wird der Kreis durch Florian Toncar optimal in Berlin vertreten sein“, betonte der FDP-Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt. Zuvor bestimmte die FDP Baden-Württemberg ihren Landesvorsitzenden Michael Theurer als Spitzenkandidaten. „Ich freue mich darauf einen engagierten Wahlkampf vor Ort zu führen. Mein Ziel ist es, bei uns im Kreis wieder eines der besten FDP-Ergebnisse landesweit zu holen und die Interessen des Landkreises Böblingen mit aller Kraft im Bundestag zu vertreten“, so Toncar. Die Landesvertreterversammlung in Donaueschingen leitete der Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp.

Florian Toncar am Rande der Landesvertreterversammlung

Florian Toncar am Rande der Landesvertreterversammlung

Die weiteren Delegierten des Kreisverbandes Böblingen, neben Knapp und Scheerer waren: Wolfgang Schmidt aus Leonberg, Sebastian Heinel aus Böblingen, Frank Schwietert aus Weil der Stadt, Radegunde Schenk-Kern aus Leonberg, der Kreisschatzmeister Peter Knorr aus Altdorf, der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Malte Lorenzen aus Böblingen, die Böblinger Ortsvorsitzende Heidi Calaminus, Dr. Andreas Beyer aus Böblingen, der Ortsverbandsvorsitzende von Weissach/Rutesheim/Renningen Dr. Jörg Schweikhardt, die Weil der Städter Gemeinderätin Brigitte Benzinger-König, der Herrenberger Ortsvorsitzende Andreas Weik und der Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt.

Zur Person: Dr. Florian Toncar ist 37 Jahre alt, Rechtsanwalt in einer international tätigen Kanzlei, verheiratet und Vater zweier Töchter. Er vertrat den Landkreis Böblingen bereits zwischen 2005 und 2013 im Deutschen Bundestag.