Dr. Florian Toncar lädt nach Berlin

Allgemein, Presse | 22. Februar 2018

Besuch des Wahlkreises Böblingen sowie der Betreuungskreise Ludwigsburg Rottweil im Bundestag mit Dr. Florian Toncar, Renata Alt, Pascal Kober und Benjamin Strasser

Vom 18.02. bis zum 21.02.2018 hat eine Delegation aus dem Kreis an der politische Informationsfahrt des Bundespresseamt nach Berlin auf Einladung von Dr. Florian Toncar MdB teilgenommen.

Durch ein umfassendes Programm wurden die Teilnehmer bei ihrem Besuch durch das Bundespresseamt begleitet.

Besuch bei der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin

Nach einer Einführung in die Arbeit der Abgeordneten in deren Arbeit im Bundestag, insbesondere im Plenarsaal,

wurden die Delegation, die aus Teilnehmern aus dem Wahlkreis unseres Abgeordneten Dr. Florian Toncar, sowie seinen beiden Betreuungskreisen Ludwigsburg und Rottweil, stammen, im Reichstag in die Fraktionsebene begleitet. Dort wurden die Teilnehmer von Renata Alt (WK Nürtingen), Pascal Kober (WK Reutlingen), Benjamin Strasser (WK Ravensburg) und Dr. Florian Toncar (WK Böblingen) zu einer regen Diskussion über aktuelle politische Themen empfangen.

Des Weiteren wurde die Delegation zur persönlichen Weiterbildung in Sachen politische Ereignisse von historischer Bedeutung zur Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi, mit Führung, unter anderem von Zeitzeugen, eingeladen.

Der Wahlkreis Böblingen im Bundespresseamt

Nachdem sich die FDP die Digitalisierung auf die Flagge geschrieben hat durfte ein Besuch im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nicht ausbleiben. Die Teilnehmer nahmen ihre Chance, bis sie der Einladung der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin folgten, wahr, eine intensive Diskussion über die digitale Situation in Deutschland zu führen.

Jedoch brachte das Bundespresseamt der Delegation nicht nur politische Inhalte nahe, sondern auch anhand ausgewählter Sehenswürdigkeiten mit politischem Hintergrund die Bundeshauptstadt Berlin.

Selbstverständlich wurde der Delegation auch ermöglicht einen Einblick in die Arbeit des Bundespresseamtes zu erhaschen.

Sie haben ebenfalls Interesse an solch einer Informationsfahrt? Dr. Florian Toncar bietet neben dem vergangenen Termin noch zwei weitere Termine in diesem Jahr an. Über Ihren Ortsverband erhalten Sie hierzu weitere Informationen.

Die FDP auf der Weiler Fasnet

Der FDP Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer (rechts) war mit seinem Stellvertreter Andreas Weik (links) und der Stadträtin Brigitte Benzinger-König (Mitte) am Fasnetsonntag beim Zunftmeisterempfang im Weil der Städter Klösterle.

Rede von Hans Dieter Scheerer beim Weiler Zunftmeisterempfang 

Eigentlich sollte heute Christian Lindner hier sein zusammen mit Florian Toncar und Wolfgang Kubicki, um die einzigartige Weiler Fasnet zu erleben, aber die haben es nicht bis hierher ins Klösterle geschafft.

Ich habe einige Nachforschungen angestellt und weiß jetzt warum die nicht gekommen sind. Ich will es erklären.

Doch von Anfang an.

Nach der Bundestagswahl wollten alle Jamaika. Karibisches Flair, Sandstrand und einen Cuba Libre oder Pina Colada.
Die Vernunft von der FDP als Basis, ein bisschen Beharrungsvermögen der CDU und ein bisschen Öko von den Grünen. Wäre auch für mich als Liberaler möglich gewesen, wenn beim „Veggi-day“ auch Maultaschen gelten würden.

Also sind alle Parteien in Richtung Jamaika gesegelt, allerdings jeder für sich allein. Gemeinsam hat man sich nicht getraut. Es könnte ja einmal einer nachts über Bord fliegen oder kielgeholt werden.

Also sind alle drei Parteien von Berlin über die Spree, Nord- Ostsee Kanal, Nordsee in Richtung Jamaika losgesegelt.

Wo sind die denn alle gelandet? Angekommen ist keiner.

Ich weiß es!

Fangen wir bei den Grünen an.

Die sind schon in Amsterdam hängen geblieben weil es dort die besten Joints gibt. Die sitzen heute noch völlig benebelt in den Coffeeshops von Amsterdam und warten, bis sich der Nebel lichtet. Da können wir, glaube ich, lange warten.

Die CDU ist losgefahren und Angela Merkel und Horst Seehofer konnten sich nicht einigen, wer am Steuer sitzen darf, so stritten sich die beiden und fuhren in Berlin im Kreis, kamen aber aus Berlin nie raus.
Die sind dann die letzten Tage auf der Museumsinsel in Berlin auf den ehemaligen Bundesaußenministeranwärter gestoßen, der eine Wende nach der anderen hingelegt hat und bevor es zur Kollision kam, wurde beschlossen gemeinsam im Kreis zu fahren und zu koalieren. Das nennt man jetzt Koko und nicht Groko. Man bewegt sich zwar, kommt aber nicht vorwärts.

Was ist mit der FDP passiert?
Hochprofessionell in Berlin mit hoher Geschwindigkeit losgesegelt. Keiner wusste allerdings genau wo Jamaika liegt, man war ja 4 Jahre lang nicht gesegelt. Die Richtung war klar, nämlich immer nach Westen und dann irgendwann links abbiegen.

Es hat sich herausgestellt, dass die zu früh nach links abgebogen sind, nämlich schon in Rotterdam und nicht auf dem Atlantik dann auf den Rhein, Neckar, Enz und dann auf die Würm. Gewundert hat sich keiner, denn für Norddeutsche wie Wolfgang Kubicki, schwäbisch „Fischköpfe“, ist das Schwabenländle schon so weit im Süden und gilt als tropisch.

Also sind die Weil der Stadt angekommen und auf dem Marktplatz gelandet und haben dort den Sand gesehen, der für das Sommerbeach-Festival ausgestreut worden ist und haben dies für einen Strand von Jamaika gehalten.

Die sitzen heute noch dort und warten auf die anderen. Christian Lindner hat eben gepostet, er kann nicht kommen, er wartet auf Angela Merkel, Horst Seehofer,Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt und will die nicht verpassen.
Ich habe ihm zwar zurückgepostet, dass die nicht kommen werden, er hat mir gerade geanwortet:

Besser in Weil der Stadt gesandelt als in Berlin nicht regiert.

Wir können nachher gerne nach dem Umzug die FDP-Fraktion auf Marktplatz besuchen und zusammen mit ihnen im Sand spielen.

Auf Weil der Stadt drei kräftige AHA, AHA, AHA

Böblinger Liberale gestalten den FDP-Landesparteitag aktiv mit

FDP Kreisverband erneut im Tagungspräsidium des Landesparteitages vertreten – auch bei der Antragsberatung nehmen die Böblinger Liberalen eine federführende Rolle ein

 

<Böblingen/Fellbach> Dieses Jahr war der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Andreas Weik aus Renningen als Mitglied des Tagungspräsidiums für die Gestaltung und den Verlauf des 117. Ordentlichen Landesparteitags der FDP Baden-Württemberg in der Schwabenlandhalle in Fellbach verantwortlich. Die letzten Jahre hat dies immer der Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp übernommen. Als Mitglied im Bundessatzungsausschuss der FDP war er jedoch im Auftrag des Landesvorstands dafür verantwortlich alle Satzungsänderungsanträge einzubringen und zu begründen.

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Herzlichen Glückwunsch Florian!

Allgemein | 25. September 2017

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir freuen uns sehr über das ausgezeichnete Ergebnis für die FDP bei der Bundestagswahl. Der Kreisverband sowie unser Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar bedanken sich sehr herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Florian Toncar wird den Kreis Böblingen gerne in Berlin vertreten. Selbstverständlich dürfen Sie sich bei Fragen und Anregungen jederzeit an ihn wenden.

Das detaillierte Gesamtergebnis des Wahlkreises finden Sie auf den Seiten des Landratsamts.

Gesamtergebnis

Ergebnisse der einzelnen Gemeinden

 

 

Bundesvorsitzender Christian Lindner spricht im Motorworld

Allgemein | 23. August 2017

Hier geht es zum Bericht des Gäuboten vom 23. August 2017:
http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&red=24&artikel=111374506&archiv=1

Generalsekretärin Nicola Beer zu Gast in Herrenberg

Allgemein | 18. August 2017

Hier geht es zum Bericht des Gäuboten vom 18. August 2017:
http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&red=24&artikel=111372064&archiv=1

Kandidatenhomepage von Dr. Florian Toncar

Allgemein | 3. August 2017

Hier geht es zur Homepage unseres Bundestagskandidaten
Dr. Florian Toncar: https://www.toncar.de/

Unter: http://www.politik-fuer-dich.de/ findet man
den „Denken-Wir-Neu-Kalender“ mit Statements von Dr. Florian Toncar
zu politischen Themen!

Gesine Meißner und Dr. Florian Toncar zu Gast beim Quartal Liberal der Freien Demokraten Herrenberg und Gäu

Langjährige Stellvertretende Ortsvorsitzende Silvia Fuchß verabschiedet

Besuch aus Straßburg in Herrenberg: Im Rahmen des traditionellen Quartal Liberal der Freien Demokraten konnte der FDP-Ortsvorsitzende Andres Weik die Europaabgeordnete Gesine Meißner in Herrenberg begrüßen. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand „Der ländliche Raum – Ein wichtiger Lebens- und Wirtschaftsraum in Europa“.

Selbst in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Norden Niedersachsens aufgewachsen, Mitglied der Landfrauen und im ländlichen Raum zu Hause, konnte Meißner aus eigener Erfahrung sprechen. So sei der ländliche Raum Rückzugsort mit Ruhe und Naturverbundenheit, aber eben auch Lebensraum mit ausgeprägtem Vereinsleben und starkem Zusammenhalt der Bevölkerung und Wirtschaftsraum, in dem gearbeitet und produziert werde. Allerdings erschwere, so die Abgeordnete, die unzureichende Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur und das schnelle Internet immer noch das berufliche und private Leben der Bewohner. Deutschland liege bei der Versorgung mit schnellen Internet sogar noch hinter dem Durchschnitt aller EU-Staaten: „Man glaubt das nicht, aber es ist wirklich so und das kann nicht wahr sein“, so Meißner.

Weiterhin ging Meißner auf das Thema Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ein, etwa im Zusammenhang mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie dem Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung. Probleme bereite hierbei besonders die unsachliche und teilweise falsche Risikokommunikation: „Da wird auch viel Panik verbreitet. Zum Beispiel wird in der Öffentlichkeit häufig nicht erwähnt, dass der regelmäßige Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung in der EU und somit auch in Deutschland verboten ist und nur in tierärztlich begründeten Einzelfällen erfolgt“, erläuterte die Abgeordnete.

von links nach rechts: Andreas Weik, Gesine Meißner MdEP, Silvia Fuchß und Dr. Florian Toncar

Im Anschluss an Meißner ging der FDP-Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar auf die Situation im Kreis Böblingen ein. Der wirtschaftliche Strukturwandel werde in den nächsten Jahren tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem die Veränderungen für die Automobilindustrie – etwa neue Antriebe und selbstfahrende Autos – seien gravierend. „Wenn wir wollen“, so Toncar, „dass unser Landkreis auch in Zukunft wirtschaftlich in der ersten Liga spielt, dann muss die Politik viel mehr als bisher dafür tun: endlich die A81 zwischen Böblingen/Sindelfingen und Stuttgart dreispurig ausbauen, die Gründung neuer Unternehmen erleichtern, schnelles Internet im gesamten Landkreis bereitstellen.“ Vor allem aber müsse die Politik der Autoindustrie in den kommenden Jahren dabei helfen, sich den veränderten Bedingungen anzupassen: „Es ist ein Märchen, dass unsere Industrie die Elektromobilität verschlafen hat. Ein Drittel der weltweiten Patente in diesem Bereich wird in Deutschland angemeldet. Unsere Unternehmen brauchen gewiss keine Nachhilfe aus der Politik, um mitzubekommen, wie sehr sich ihre Absatzmärkte heute schon verändern. Und unsere Ingenieure können den Wandel auch schaffen – wenn sie nicht durch eine falsche Politik mit ideologischem Ballast wie einem totalen Zulassungsverbot für alle Verbrennungsmotoren bereits im Jahr 2030 beladen werden.“ Solche Vorschläge seien technisch nicht umsetzbar, ohne dass unsere heimische Autoindustrie dramatisch schrumpfe – und mit ihr die Zulieferer, die exzellenten technischen Hochschulen im Südwesten, der Maschinenbau und das Handwerk. „Das alles ist kein Spiel – es geht um mehrere tausend Arbeitsplätze hier bei uns. Und einmal weg heißt in der Industrie meistens auch nie wieder da“, warnte Toncar, der dieses Thema im Falle seiner Wahl zu einem Schwerpunktthema machen möchte.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Andreas Weik im Namen der Freien Demokraten bei beiden Vortragenden für die interessanten Beiträge. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei seiner Stellvertreterin Silvia Fuchß für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu bedanken. Fuchß mache mit ihrer Familie, so Weik, einen „umgekehrten BREXIT“ – sie ziehe vorläufig ins englische Birmingham. Die gute Nachricht sei aber, so Weik, dass sie auch weiterhin Mitglied des FDP Ortsverbandes Herrenberg und Gäu bleiben wolle. Silvia Fuchß aus Jettingen war seit 2007 Stellvertretende Ortsvorsitzende.

 

 

 

Zwei Böblinger erneut in den Landesvorstand der FDP gewählt

Allgemein, Presse | 15. Juli 2017

Kreisverband der Freien Demokraten stellt mit Andreas Knapp und Andreas Weik zwei Mitglieder im Vorstand der FDP Baden-Württemberg

<Karlsruhe> Der Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp war auch dieses Jahr erneut als Mitglied des Tagungspräsidiums für die Gestaltung und den Verlauf des 116. Ordentlichen Landesparteitags der FDP Baden-Württemberg in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe verantwortlich. Knapp ist darüber hinaus stellvertretender Kreis- und Bezirksvorsitzender der FDP. Er wurde zudem als Beisitzer im Landesvorstand der Freien Demokraten bestätigt. Aus dem Kreisverband wurde außerdem der stellvertretende Kreisvorsitzende sowie Vorsitzende des Ortsverbandes Herrenberg und Gäu, Andreas Weik, erneut als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Beide erhielten bereits im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit der abgegebenen Stimmen, Knapp war sogar Stimmenkönig bei der Wahl der Beisitzer.

Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar gratuliert Andreas Knapp (links) und Andreas Weik (rechts) zur Wiederwahl in den Landesvorstand

Der Kreisverband Böblingen war mit 14 Delegierten wieder stark vertreten. Neben Knapp und Weik waren aus Weil der Stadt der Kreisvorsitzende, Hans Dieter Scheerer, sowie die Stadträtin, Brigitte Benzinger-König, delegiert. Auch der Aidlinger FDP-Gemeinderat, Daniel Alexander Schmidt, Dr. Thomas Fölster aus Grafenau und Thomas Schüle aus Weil im Schönbuch vertraten die Kreis-FDP. Delegiert waren außerdem Dr. Jörg Schweickhardt aus Weissach und Peter Knorr aus Altdorf. Aus dem Stadtverband Böblingen waren vertreten: Heidi Calaminus und Sebastian Heinel sowie aus dem Stadtverband Sindelfingen: Dr. Andreas Beyer und Malte Lorenzen. Ebenfalls als Delegierter in Karlsruhe war der Böblinger FDP-Bundestagskandidat, Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch.

„Das Beste, um Baden und Württemberg zusammenzubringen, ist eine gute Verkehrspolitik“ sagte der wiedergewählte Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und Europaabgeordnete Michael Theurer. Unter diesem Motto stand auch der verabschiedete Leitantrag „Mobilität ist Freiheit.“ Toncar kommentiert die Beschlüsse wie folgt: “Wir wollen die Mobilität unserer Bürger nach vorne stellen. Daher hat der Parteitag ein Konzept für Mobilität in Baden-Württemberg beschlossen. Wir brauchen mehr Geld für den Bau und die Erhaltung von Straßen. Auch im Kreis Böblingen haben wir noch große Projekte wie die Verbreiterung der A81 von Böblingen/Sindelfingen bis zum Stuttgarter Kreuz oder den Lückenschluss bei Renningen vor uns. Und der für unseren Kreis so wichtige Automobilsektor braucht keine Belehrungen aus der Politik, sondern Freiraum für die notwendigen Innovationen. Viele Autos werden in Zukunft elektrisch angetrieben werden, aber wer weiß, ob unsere Ingenieure nicht noch etwas Besseres erfinden? Klar ist: Ein Verbot des Verbrennungsmotors bereits im Jahr 2030 oder nutzlose Dieselfahrverbote würden unser stärkstes wirtschaftliches Standbein gefährden. Die Produktion von Autos, Forschung und Entwicklung, die vielen meist mittelständischen Zulieferer, der Maschinenbau, unsere einzigartige Hochschullandschaft in den technischen Fächern – all das darf nicht durch ideologische Politik aufs Spiel gesetzt werden. Sonst erlebt Baden-Württemberg im 21. Jahrhundert den Abstieg, den das einst blühende Ruhrgebiet im letzten Jahrhundert durchgemacht hat – mit allen Folgen für Arbeitsplätze, Löhne, Kaufkraft und Steuereinnahmen. Darauf dürfen wir es nicht ankommen lassen.“

Theurer fasste in seiner Rede ebenfalls die Geisteshaltung und den Spirit der Freien Demokraten zusammen und erklärte, dass das Land wieder Mut brauche, „frische Ideen und eine neue Entschlossenheit. Wir Freien Demokraten vertrauen den Menschen und wollen, dass jeder Einzelne sein Leben selbstbestimmt gestalten kann. Das ist die Maxime, an der sich die Politik in Zukunft wieder ausrichten muss. Unser Kompass ist klar: Mehr Eigeninitiative, mehr Privatinitiative, mehr Fleiß, mehr Kreativität und Erfindergeist, weniger staatliche Regulierung, weniger staatlicher Dirigismus.“

FDP feiert den 70. Geburtstag von Heiderose Berroth

Weggefährten aus Kreis- und Landespolitik überbringen ihre Glückwünsche an die frühere Landtagsabgeordnete aus Renningen

<Weil der Stadt> Die langjährige Landtagsabgeordnete und FDP-Kreisvorsitzende Heiderose Berroth wurde 70 – und die Liberalen feierten dies mit einem sommerlichen Empfang in Weil der Stadt. Über 70 Freunde und Weggefährte Berroths konnte der FDP Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer im Weil der Städter Klösterle begrüßen. Als Hausherr sprach zunächst der Weil der Städter Bürgermeister Thilo Schreiber ein Grußwort und bemerkte: „Wenn ich Heiderose Berroth in einem Wort beschreiben müsste: Sie ist eine richtige Powerfrau.“ Er bedankte sich für ihr Engagement als Vorsitzende des Trägervereins der Landesakademie für Jugendbildung. Der Bürgermeister von Berroths Heimatstadt Renningen, Wolfgang Faißt, hatte ihre Arbeit bereits zuvor auf einer Geburtstagsfeier auf Einladung der Landtagsfraktion in Stuttgart gewürdigt.

Die Jubilarin umringt von Hans Dieter Scheerer (links) und Jochen Haußmann MdL (rechts)

Von April 1996 bis März 2011 gehörte Berroth dem Landtag von Baden-Württemberg an und war zuletzt Sprecherin der FDP-Fraktion für Finanz- und Haushaltspolitik, Sport und Kultur. Ihr früherer Kollege Jochen Haußmann MdL, heute stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion, betonte: „Heiderose Berroth hat bleibende Spuren im Landtag hinterlassen.“ So habe sie nicht nur an bedeutenden Gesetzen wie dem Privatschulgesetz maßgeblich mitgewirkt, sondern auch mittlerweile bundesweit gebräuchliche Begriffe wie „Schuldenstopp“ geprägt. Ferner habe sie sich dafür eingesetzt, dass der FDP-Fraktionssaal in Elly-Heuss-Knapp Saal umbenannt wurde. Für Haußmann stehe der Name Berroth für: „Begeisternde Ehrenamtlerin Rockt Renningen Ohne Träumereien Herauszuversprechen.“

Berroth ist nicht nur Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzende der überparteilichen Wählerinneninitiative „Frauen für Renningen“, sondern auch eine ihrer aktuellen Gemeinderätinnen. Zudem ist sie seit 1999 Mitglied des Böblinger Kreistags und seit 2009 Vorsitzende der dortigen FDP-Fraktion. So gratulierte auch Landrat Roland Bernhard zum Geburtstag: „Ich bedanke mich bei Heiderose Berroth für die tolle Arbeit, die sie im Landkreis leistet. Sie ist ein Vorbild der Frauenförderung.“

Die Laudatio auf Berroth hielt der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch: „Man fühlt sich an das Märchen vom Hasen und dem Igel erinnert. Egal wo man im Landkreis hingeht, Heide war schon da.“ Während ihrer Zeit im Landtag sei sie durchweg in Regierungsverantwortung gewesen. 2004 habe sie bei der damaligen Neuaufstellung der FDP im Land eine wichtige Rolle gespielt, als sie die Rolle der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden übernahm. Ihre Einsatzkraft im Wahlkampf sei legendär: beispielsweise habe sie, so Toncar heiter, im Endspurt vor der Landtagswahl 2006 noch einen Brief an rund tausend Wählerinnen und Wählern verfasst, ausgedruckt und eingetütet. Leider sei dieser aber wegen einer verzögerten Zustellung erst einen Tag nach der Wahl angekommen, was jedoch glücklicherweise den Wahlerfolg nicht verhindert habe. „Die FDP hat dir viel zu verdanken, ich selbst habe viel von dir gelernt“, so Toncar zu Berroth.

Glückwünsche von Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar

Die Festrede hielt der stellvertretende FDP Kreisvorsitzende Andreas Knapp, Stadt- und Kreisrat aus Sindelfingen. Das Thema der Rede war: „Unsere deutsche Sprache – ein Fundament der Freiheit.“ Dies war ein Wunschthema Berroths, da die Kulturpolitik für sie ein Herzensthema ist und sie schon in ihrer Zeit als liberale Bildungspolitikerin im Landtag (1996-2001) klar darauf hingewiesen hatte, dass es ihr wichtig sei, dass unsere Grundschüler wieder ‚Lesen, Schreiben und Rechnen‘ lernen. Knapp wies vor allem darauf hin, dass die gemeinsame Sprache eine wichtige Basis für gesellschaftlichen Diskurs um die richtigen politischen Wege sei. Aus diesem Grunde ist die fehlende gemeinsame Sprache auch ein Hindernis bei der europäischen Einigung, das es zu überwinden galt und weiterhin zu überwinden gilt.

In Ihrem Schlusswort dankte Berroth allen Gästen für‘s Mitfeiern, den Rednern für ihre ehrenden Worte und den Organisatoren sowie dem Harmonikaspielring Malmsheim für die Gestaltung des Abends. Ihr besonderer Dank ging an alle, die sie während der letzten Jahrzehnte in ihren Aufgaben in Politik und Familie unterstützt haben, denn „so etwas ist nie alleine zu schaffen“. Inzwischen reduziere sie ihre öffentlichen Aufgaben Stück für Stück, mache gerne und regelmäßig ‚Dienst‘ bei den Enkeln und freue sich darüber, morgens öfter mal ausschlafen zu können. Der FDP im Kreis Böblingen wird sie aber weiterhin erhalten bleiben.