FDP Landesvorsitzender Theurer beim Neujahrsempfang in Leonberg

Allgemein, Ortsverband Leonberg, Presse | 21. Januar 2014

Aufbruchstimmung bei den Liberalen

Michael Theurer

Michael Theurer

Leonberg Die FDP gibt sich zuversichtlich, die neuen Aufgaben in der außerparlamentarischen Opposition zu meistern. Gleichwohl stellt der FDP-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete, Michael Theurer, beim Neujahrsempfang im Leonberger Stadtmuseum fest: „Es gibt weniger Aufmerksamkeit in den Medien.“ Trotzdem sind alleine im Land 300 neue Mitglieder in den letzten 3 Monaten der FDP beigetreten.
Der Leonberger FDP-Vorsitzende Udo Graßmeyer fasst das für die Liberalen enttäuschend abgelaufene Jahr mit einem Sprichwort ein: „War das alte Jahr erfolgreich, freue ich mich aufs neue. War es schlecht, erst recht“, und strahlt gleichzeitig den Optimismus aus, für den die FDP bekannt ist.
Michael Theurer, der rund 15 Jahre Oberbürgermeister von Horb am Neckar und 5 Jahre Landtagsabgeordneter war, setzt direkt an und spricht von einem „bitteren Ergebnis“ für die Liberalen bei der Bundestagswahl. Jetzt sei die Zeit der Trauer abgeschlossen und es gehe darum bei der kommenden Bundestagswahl 2017 ein erfolgreiches Ergebnis zu erreichen. Man dürfe nicht vergessen: Die FDP sei in vielen Landtagen vertreten, kommunalpolitisch aktiv und bei den Bürgern vor Ort präsent.
Michael Theurer im gut besuchten StadtmuseumDann kommt Theurer auch schon zur Bundespolitik und moniert die Ausgabenpolitik der Bundesregierung. „Die FDP hat durch Ihre Beteiligung an der letzten Regierung ein bestelltes Haus hinterlassen“, so Theurer, „trotz sprudelnder Steuereinnahmen, trotz dem höchsten Beschäftigungsgrad seit der Wiedervereinigung und der niedrigsten Arbeitslosigkeit muss die große Koalition mehr Schulden aufnehmen. Sie macht dort weiter wo sie vor vier Jahren aufgehört hat, beim Schulden machen“.
Auch zu Europa findet Theurer klare Worte: „Wenn wir heute die EU noch nicht hätten, dann müssten wir sie erfinden“. Dabei erinnert er daran, dass vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg begann, der eine schreckliche Periode in Europa eingeläutet hat. „Die Durchlässigkeit der Grenzen erfordert keine Verschiebung der Nationalgrenzen durch Kriege mehr, auch darum ist die EU Garant für Frieden und Freiheit“, so Theurer.
Graßmeyer beendet die Veranstaltung mit sehr positiven Worten: „Bei uns vor Ort, genauso wie auch schon auf dem Landesparteitag, sind alle motiviert und es herrscht eine Aufbruchsstimmung.“
©Daniel Alexander Schmidt

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