FDP so stark wie CDU und Freie Wähler – 100 Bürgerinnen und Bürger treten bei den Kreistagswahlen für die FDP an

Allgemein, Presse | 24. Mai 2014

Flächendeckende Präsenz der Liberalen in allen Teilen des Landkreises

Weil der Stadt „Der Kreiswahlausschuss hat alle 100 Vorschläge der FDP zur Kreistagswahl zugelassen“, verkündete der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Knapp aus Sindelfingen bei der letzten Vorstandssitzung. „Für die FDP kandidieren ebenso viele Kandidaten wie für die CDU und die Freien Wähler.“ Dabei sind 23 Kandidaten im Alter der Jungen Liberalen, also unter 35 und 18 Kandidaten sind jünger als 30 Jahre alt.

Auch das Kreistagswahlprogramm der FDP ist nun allen Bürgern öffentlich zugänglich. Zentrale Punkte sind die gute Ausstattung von beruflichen Schulen und Sonderschulen, starke Krankenhäuser an drei Standorten im Kreis zu etablieren und Verkehrsadern kostenbewusst auszubauen. Die Abfallwirtschaft solle weiterhin effektiv und bürgerfreundlich sein, ein Schritt in diese Richtung sei die orangenfarbene Tonne, deren Einführung die FDP in der letzten Legislaturperiode federführend vorangetrieben hat. Außerdem fordern die Liberalen in ihrem Wahlprogramm, dass die Finanzen des Landkreises kein Fass ohne Boden werden dürfen und sprechen sich für eine verträgliche Kreisumlage aus.

In der Versammlung des Verbunds Region Stuttgart spricht sich die Böblinger FDP für eine Grundversorgung mit Lebensmitteln an jedem Wohnort und ausreichend Flächen für Wohnungsbau und Erholung aus. Zudem dürfe die Region nach Ansicht der Liberalen nicht alleine auf Windkraft setzen. Der öffentliche Personennahverkehr müsse leistungsfähiger und zugleich bezahlbar gestaltet werden. Gleichzeitig solle der Verband möglichst keine Aufgaben vom Landkreis oder den Gemeinden an sich ziehen.

Ein elementares Thema für die FDP sei die Bürgerbeteiligung. Ein Beispiel für deren Durchsetzung sei das von der FDP in Gärtringen geforderte Bürgerbegehren zur Abschaffung der unechten Teilortswahl. Durch die erforderlichen Unterschriften wurde nun die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens vom Gemeinderat festgestellt. Die Liberalen möchten damit allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben selbst darüber zu entscheiden, ob sie die unechte Teilortswahl weiterhin möchten oder nicht. Die unechte Teilortswahl sorgt in Gärtringer dafür, dass die Rohrauer Bürger im Verhältnis mit mehr Gemeinderäten vertreten sind als die Gärtringer Bürger.

Nicht nur für den Kreistag und das Regionalparlament kandidiert die FDP bei der Kommunalwahl. Auch in acht Städten Gemeinden bewerben sich Liberale für das Ehrenamt im jeweiligen Gemeinderat. In Sindelfingen, Böblingen, Leonberg, Weil der Stadt, Gärtringen und Schönaich ist die FDP bereits vertreten und möchte den Wiedereinzug erreichen. Zum ersten Mal kandidieren bei dieser Kommunalwahl auch Liberale für den Gemeinderat in Herrenberg und Aidlingen, wobei ein Einzug wahrscheinlich ist.

„Wir bieten auf allen Ebenen der Kommunalwahlen, in allen Teilen des Landkreises eine liberale Alternative. Dass sich 100 Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai für den Böblinger Kreistag auf unseren FDP-Listen zur Wahl stellen zeigt: Die FDP ist in unserem Landkreis stark verwurzelt und hat eine breite Basis“, so der Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt zum Abschluss der Sitzung.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten zu den Kommunalwahlen sowie das Kreistagswahlprogramm finden Sie unter: http://fdp-boeblingen.de/kommunalwahlen
©Daniel Alexander Schmidt

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