Wilhelm Bührer völlig überraschend in den Kreistag gewählt

Herrenberg – Die Liberalen in Herrenberg haben derzeit allen Grund zur Freude. Nach dem Achtungserfolg bei den Gemeinderatswahlen, bei denen sie auf Anhieb ein Mandat holten, entsenden sie mit Wilhelm Bührer nun auch einen Vertreter in den Kreistag.

Wilhelm Bührer

Wilhelm Bührer

Auf den Herrenberger Gastronomen Wilhelm Bührer kommt nun viel Arbeit zu. Nachdem er am Wochenende in den Gemeinderat gewählt wurde, ereilte ihn gestern Abend die Nachricht, dass er zudem ein Ausgleichsmandat im Kreistag erhält. Die Gemeinde Deckenpfronn, bei der die FDP mit 1,18% am schlechtesten abschnitt, entpuppte sich als Zünglein an der Waage. Die 37 Stimmen, die dort auf Bührer entfielen, verhalfen ihm zum Einzug in den Kreistag. „Das wird eine ganze Menge Arbeit, aber ich werde mich dieser Herausforderung stellen und meinen Teil dazu beitragen, dass die FDP wieder Fuß fasst“ kommentierte Bührer seinen Einzug ins Kreisparlament.

„Durch das Wahlverfahren haben wir andere Wahlkreise im Vorteil gesehen. Ein Kreistagsmandat schien fast unmöglich. Daher haben wir im Wahlkampf unseren Schwerpunkt auf die Gemeinderatswahlen in Herrenberg gelegt. Dieser Doppelerfolg ist ein Meilenstein in der Historie unseres Ortsverbandes. Wir werden diese Chance nutzen, um zukünftig mehr auf uns aufmerksam zu machen und erhoffen uns daraus auch eine breitere Zustimmung in Herrenberg und im Oberen Gäu“ so der Ortsvorsitzende Andreas Weik.

Obwohl die FDP im Kreis ihre Stimmen halbierte, verloren sie nur zwei von sechs Mandaten. Neben Wilhelm Bührer erhielt auch die bisherige Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heide Berroth ein Ausgleichsmandat. Der Sindelfinger Andreas Knapp und Prof. Dr. Dieter Maurmaier aus Leonberg wurden direkt wiedergewählt.

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