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Doppeljubiläum bei der FDP in Leonberg-Höfingen

Allgemein, Presse | 12. Mai 2014

Liberaler Kreisrat Wolfgang Schmidt für 40 jährige Parteimitgliedschaft geehrt

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Leonberg Zu einem besonderen Jubiläum haben der Kreisvorsitzende der FDP, Hans Dieter Scheerer, sowie der Stadtverbandsvorsitzende, Udo Grassmeyer, in den Kurfiss Keller nach Leonberg-Höfingen eingeladen. Grund der Einladung war die 40 jährige Mitgliedschaft von Wolfgang Schmidt bei der FDP sowie der 70. Geburtstag von Wolfgang Schmidt und seiner Frau Ursula Schmidt.
Die Eheleute arbeiten sehr aktiv in der Kommunalpolitik mit. Ursula Schmidt ist langjährige Ortschaftsrätin in Höfingen sowie Gemeinderätin in Leonberg und Wolfgang Schmidt ist Kreisrat im Böblinger Kreistag. Geehrt wurden beide von Dr. Hans Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag.

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

In seiner Begrüßung führte der FDP-Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus, dass sowohl Ursula Schmidt als auch Wolfgang Schmidt die Liberalen in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt haben und sich immer ohne großes Nachfragen für die Partei sowie deren Interessen und in der Folge auch für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
Rülke betonte in seiner Laudatio, dass seit langen Jahren tätige FDP Mitglieder wie die Eheleute Schmidt die Stütze darstellen, um die Liberalen nach der verlorenen Bundestagswahl wieder zu alter Stärke zurück zu führen. Wolfgang Schmidt erhielt für seine 40-jährige Mitgliedschaft die Theodor-Heuss-Medaille der FDP. Frau Ursula Schmidt erhielt einen Blumenstrauß.
Der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Grassmeyer bedankte sich abschließend für das Engagement. Er freut sich sehr, dass die Eheleute Schmidt bei den anstehenden Kommunalwahlen nochmals für die FDP kandidieren und hofft auf weitere, langjährige Unterstützung durch die Jubilare.
©Daniel Alexander Schmidt

Bundesparteitag der FDP

Allgemein | 12. Mai 2014

Mit drei Delegierten war der Kreis Böblingen auf dem Bundesparteitag in Dresden stark vertreten.

Dr. Florian Toncar, Andreas Knapp, Andreas Weik

Dr. Florian Toncar, Andreas Knapp, Andreas Weik

Quartal Liberal mit Patrick Meinhardt

Andreas Weik und Patrick Meinhardt

Am 10. April veranstaltete der FDP Ortsverband Herrenberg und Gäu sein zweites Quartal Liberal 2014 im Landgasthof Adler. Patrick Meinhardt, Generalsekretär der FDP Baden-Württemberg „war leibhaftig“ zu Besuch, denn das letzte mal musste er wegen Krankheit kurzfristig absagen. Sein Thema: „Starke Bürgergesellschaft – starke Kommune“.

Zu Beginn seines Vortrags ging Patrick Meinhardt auf den Wahltermin am 25.05. ein. Als gutes Zeichen bezeichnet Meinhardt, dass die FDP in Herrenberg zum ersten mal mit einer eigenen Liste zur Gemeinderatswahl antritt. „Die FDP hat ein gutes kommunales Fundament“, so Meinhardt. Über 600 Gemeinde – Kreis – und Regionalräte habe die FDP in ganz Baden-Württemberg, dazu 13 Bürgermeister und Oberbürgermeister. Für Meinhardt ist es wichtig, dass mutige Liberale ihren Hut in den Ring werfen, auch wenn es um Bürgermeisterwahlen gehe. Als Beispiel nennt er Michael Theurer, der mit 27 Jahren zum Oberbürgermeister von Horb am Neckar gewählt wurde. Ebenso habe in Mühlacker ein Oberbürgermeister von der FDP einen Grünen OB abgelöst.
Meinhardt beklagt, dass die grün-rote Landesregierung den Leuten eintrichtern wolle, dass sie „Politik des Gehörtwerdens“ betreiben würde und hält dem ein ein Zitat von Ministerpräsident Kretschmann entgegen: „Wir machen Politik des Zuhörens, aber nicht des Gehörtwerdens.“ So bestärkt Meinhardt die Zuhörer mit einem Zitat von Reinhold Maier: „Seid Graswurzeldemokraten und kümmert Euch um Eure Heimat.“ Deswegen stelle sich die Frage, wie kann man den Bürger so intensiv wie möglich einbinden in die Politik vor Ort.

Alfred Semmler, Wolf-Dieter Guercke und Ewald Wanner

Alfred Semmler, Wolf-Dieter Guercke und Ewald Wanner

Meinhardt stellt dazu einige Fragen in den Raum. Wie werden Bürger informiert, zu welchem Zeitpunkt und wie binde ich sie ein? Wann gab es zuletzt eine Bürgerversammlung? Dies sei die schärfste Waffe, weil deren Beschlüsse im Gemeinderat beraten werden müssen. Dies sind die Punkte, die die liberalen Mandatsträger vor Ort im Auge behalten müssen und da müssen sie anpacken. Für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide würden voraussichtlich ab nächstes Jahr die Hürden gesenkt.
Meinhardt weisst auch auf das veränderte Kommunalwahlrecht hin. Ab diesem Jahr junge Leute ab 16 Jahren zum ersten Mal bei einer Kommunalwahl teilnehmen. Durch diese neuen Möglichkeiten können auch diese jungen Leute besser begeistert werden sich einzubringen, wenn es zum Beispiel um die Errichtung neuer Sportplätze geht.

Patrick Meinhardt und Wilhelm Bührer

Patrick Meinhardt und Wilhelm Bührer

Patrick Meinhardt ist ein großer Befürworter von Bürgerhaushalten. Dort können Bürger direkt Vorschläge zum Haushalt ihrer Kommune einbringen. So hätten zum Beispiel in Stuttgart nahezu 3000 Vorschläge von Bürger an der Gestaltung des aktuellen Doppelhaushalts mitgewirkt. Dadurch entstünden auch neue Ideen und Projekte aus der Bürgermitte heraus. Für diese Themen müssten die Liberalen Vorreiter sein. Meinhardt stellt noch weitere Ideen vor: Ideenwettbewerbe für Bürger zu bestimmten kommunalen Projekten. Das Ehrenamt ist die Stütze der Gesellschaft und braucht Anerkennung. Deswegen könnte man eine „Ehrenamtskarte“ einführen, wo bestimmte Vorteile als „Dankeschön“ für den ehrenamtlich tätigen erteilt würden. Ebenso eine Idee der FDP ist ein „Vereinsbeirat“ um die die Vereine vor Ort in die Kommunalpolitik einzubinden. Dadurch könnten Ratsentscheidungen vorher diskutiert werden, die die Vereine betreffen würde.

Ein Gemeinderat kann auch vor Ort tagen oder die Bürger über Online-Verfahren zur Bürgerbeteiligung einbinden. In Konstanz zum Beispiel würden die Ratssitzungen jetzt aufgenommen und ins Internet gestellt. „Es muss immer hinterfragt werden, was man verbessern kann und es muss noch viel getan werden, damit auch die junge Generation zur Wahl geht“, so Meinhardt. „Aber diese Maßnahmen helfen dabei, dies zu erreichen. Diese Themen müssen wir uns zu eigen machen.“
©Raphael Rupp

Kreis-FDP verwundert über die Aussagen des Bundeswirtschaftsministers zur kalten Progression

Allgemein, Presse | 3. April 2014

Die SPD will den Bürgern nun eine Entlastung schenken, die sie im Dezember 2012 im Bundesrat verhinderte

Weil der Stadt Der FDP Kreisvorstand hat sich bei seiner letzten Sitzung mit der Forderung von SPD-Chef Sigmar Gabriel beschäftigt, die kalte Progression zu reduzieren. Diese entsteht, da die Einkommenssteuertarife nicht an die Inflationsrate angepasst werden. Die Steuerlast des Bürgers steigt also, selbst wenn sein Lohn nur zum Inflationsausgleich angehoben wird.

„Eine solche Entlastung hätte Gabriel schon früher haben können, er entschloss sich jedoch die Gesetzesvorhaben von Schwarz-Gelb zur Abschaffung der kalten Progression 2012 im Bundesrat zu blockieren“, betont die FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und ehemalige Landtagsabgeordnete, Heiderose Berroth aus Renningen. Der Kreisvorsitzende der FDP, Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt ergänzt: „An diesem Beispiel sieht man wieder deutlich, dass die SPD auf Kosten der Bürger Gesetzesvorschläge von CDU und FDP im Wahlkampf abgelehnt hat, da sie der alten Regierung keinen Erfolg zusprechen wollte. Inhaltlich scheint sie ja doch der FDP zuzustimmen.“ Der Kreisvorstand war sich einig: Besser eine späte Einsicht, als gar keine.

©Daniel Alexander Schmidt

Schulen in Böblingen, Vielfalt fördern – Gymnasien stärken

Allgemein | 13. März 2014

Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, die Veranstaltung zur Bildungspolitik zu besuchen.

Sie findet statt am Donnerstag, den 20. März 2014
im Paladion, Silberweg 18 in 71032 Böblingen.
Beginn ist 19.30 Uhr.

Zu Gast ist Patrick Meinhardt, Generalsekretär der FDP Baden-Württemberg und Mitglied des Bundesvorstands der FDP. Mit ihm wird über die Bildungspolitik in Baden-Württemberg, die Entwicklung der Schulen in Böblingen sowie die Zukunft der Gymnasien diskutiert. Ebenfalls anwesend ist OStD‘ Stefanie Bermanseder, Direktorin am Otto-Hahn-Gymnasium in Böblingen, die die aktuelle Situation der Gymnasien aus ihrer Sicht als Schulleiterin darstellen wird.

Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt ist neuer FDP-Kreisvorsitzender

Die Kommunalwahlen im Fokus

Herrenberg Rund 50 Mitglieder und Gäste sind zur Kreismigliederversammlung der FDP nach Herrenberg gekommen, um bei der Neuwahl des Kreisvorsitzenden teilzunehmen. Der bisherige Vorsitzende Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch ist aus beruflichen Gründen zurückgetreten.

Dr. Florian Toncar und sein Nachfolger Hans Dieter Scheerer

Dr. Florian Toncar und sein Nachfolger Hans Dieter Scheerer

Toncar bedankte sich in seinem kurzen Rechenschaftsbericht für die großartige Unterstützung des Vorstandes, aber auch sämtlicher Mitglieder während seiner Amtszeit und seiner Zeit im Bundestag. Er betonte, dass der Kreisverbandes einen sehr guten Ruf innerhalb der FDP genießt, und dass trotz des Bundestagswahlergebnisses ein hoher Zuwachs an neuen Mitgliedern für die FDP zu verzeichnen ist. „Der neue Vorsitzende wird auf jeden Fall meine volle Unterstützung haben, ich bleibe auch weiterhin ein aktives Mitglied im Kreisverband Böblingen“, so Toncar.
Die Laudatio auf Toncar hielt die ehemalige Landtagsabgeordnete und derzeitige Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Heiderose Berroth. Sie beschreibt Toncar als enorme Bereicherung für die FDP im Kreis und im Bundestag. Toncar sei immer auf alles vorbereitet gewesen. Trotz seiner Karriere sei er immer auf dem Boden geblieben. „Wir bedanken uns für alles, was er für den Kreis Böblingen in Berlin erreicht hat“, so Berroth.

Im Anschluss wurde Hans Dieter Scheerer (56) mit über 90% der abgegebenen Stimmen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Scheerer ist in Herrenberg aufgewachsen und vor längerer Zeit nach Weil der Stadt gezogen. Dort ist er als selbstständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei tätig. Außerdem ist Scheerer Lehrbeauftragter an der Hochschule Pforzheim und der DHBW Stuttgart. Er hat bereits zahlreiche Positionen innerhalb der FDP ausgeübt und war früher auch Kreis- und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen. Scheerer kandidierte drei Mal als Zweitkandidat für den Landtag. Es sei ihm wichtig, die Unterschiede der FDP zu den anderen Parteien im Kreis herauszuarbeiten und sich so politisch differenziert zu positionieren. Scheerer betont: „Für mich liegen die kommenden Kommunalwahlen im Fokus unserer Arbeit.“ Er ist sich sicher, dass die FDP aufgrund ihrer guten Arbeit wieder in allen Ebenen der Kommunalpolitik stark vertreten sein wird.

Im Anschluss folgte die Kreiswahlkonferenz, die der neu gewählte Kreisvorsitzende leitete. Zunächst wurden die Kreistagskandidaten für den Wahlkreis 4 (Herrenberg) gewählt. Als Spitzenkandidat wurde der Herrenberger Wilhelm Bührer, Eigentümer und Geschäftsführer des Landgasthofs „Adler“, gewählt. Auf Platz 2 wurde der Zahnarzt Dr. Friedrich Richter und auf Platz 3 die Auszubildende Alexandra Socha (20) gewählt, beide aus Herrenberg. Ihnen folgen Heinrich Göttler aus Herrenberg und Alfred Semmler (77) aus Nufringen, der außerdem Ehrenvorsitzender des FDP-Kreisverbands ist. Weiterhin kandidieren Susan Walker (37) und Wolf-Dieter Guercke (71) aus Herrenberg sowie Tobias Schittenhelm (28) aus Gäufelden, gefolgt von Dr. Winfried Klaas (75) und Effi-Svende Dammenhain (23) aus Herrenberg.

Für den Wahlkreis 7 (Holzgerlingen) wurde der Immobilienverwalter Harald Michael Maurer (48) aus Holzgerlingen als Spitzenkandidat gewählt. Ihm folgen die Holzgerlinger Stefan Möbius (32) und Dr. Wolfgang Mohr (78), Internist. Auf Listenplatz 4 kandidiert Dr. Gisela Toncar-Pflumm (59), Kardiologin aus Weil im Schönbuch. Es folgen Peter Knorr (72) aus Altdorf, Schatzmeister der Kreis-FDP, Thomas Schüle (57) aus Weil im Schönbuch, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes im Schönbuch, Petra Bäuerle (57) aus Altdorf und Robin Breitenbücher (21) aus Holzgerlingen.

Frank Wörn, Hans Dieter Scheerer, Andreas Knapp und Andreas Weik

Frank Wörn, Hans Dieter Scheerer, Andreas Knapp und Andreas Weik

Der Kommunikations- und Rhetoriktrainer, Bernhard Fischer aus Waldenbuch, führt die Liste für den Wahlkreis 8 (Schönaich) an. Nach ihm kandidieren Christina Gomez de Claus, Geschäftsführerin aus Schönaich, Johann Schuster (59), CNC-Dreher und Alfred Haas, beide aus Schönaich. Die Listenplätze 5-7 werden bei der nächsten Wahlkonferenz aufgestellt.

Spitzenkandidat für den Wahlkreis 9 (Gärtringen) ist der Kaufmann Harald W. Nübel (68) aus Gärtringen, der zudem Beisitzer im FDP-Vorstand und Kreisvorsitzender des Sozialverbands VdK ist. Auf Listenplatz 2 kandidiert der Aidlinger Betriebswirt Daniel Alexander Schmidt (23), Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen und Pressesprecher des FDP-Kreisverbands. Ihm folgen der Ingenieur Dr. Thomas Fölster (51) aus Grafenau, Beisitzer im FDP-Kreisvorstand und der Ehninger Geschäftsführer Frank Wörn (45), Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP. Auf Listenplatz 5 und 6 kandidieren Kai-Olaf Dammenhain (53), Geschäftsführer aus Aidlingen sowie Uli Zinser (59), Rechtsanwalt und FDP-Gemeinderat in Gärtringen. Weitere Kandidaten sind Christoph Schmid (46) und Petra Bierl (48), beide aus Gärtringen sowie Christopher Scott Edwards (24) aus Ehningen, gefolgt von Maximilian Schmidt (19) aus Aidlingen.

„Ich freue mich sehr über die zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürger, die die FDP im Kreistag vertreten möchten“, so Scheerer zum Abschluss der Versammlung. „Wir hoffen durch die guten Kandidaten und die hervorragende Leistung der Kreistagsfraktion auf ein sehr gutes Ergebnis.“
©Daniel Alexander Schmidt

„Sozial, warmherzig, aber nicht simpel“

Am 23. Januar fand das erste Quartal Liberal in diesem Jahr statt. Unser angekündigter Gast, Patrick Meinhardt, konnte krankheitsbedingt leider nicht erscheinen. Umso erfreulicher war es, dass Judith Skudelny, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, spontan eingesprungen ist und unseren Ortsverband besucht hat.

Stellvertretende Landesvorsitzende Judith Skudelny mit dem Ortsvorsitzenden Andreas Weik

Stellvertretende Landesvorsitzende Judith Skudelny mit dem Ortsvorsitzenden Andreas Weik

Die große Frage am Beginn ihres Impulsvortrags war, wie die FDP neu anfangen kann. Durch fairen Wettbewerb wurde eine neue Landes- und Bundesspitze gewählt. Mit Lindner und Theurer sei die FDP im Bund und im Land hervorragend aufgestellt. Ebenso habe die FDP mit Alexander Graf Lambsdorff einen hervorragenden Menschen zum Spitzenkandidaten zur Europawahl gewählt. Es sei wichtig, dass am Ende Europa seinen Aufgaben gerecht geworden ist. Dazu sei sparen wichtig, gerade in den Krisenländern und das Sparen muss auch durchgehalten werden, auch wenn es schwierig ist. Wir würden Europa brauchen, um in Zukunft die großen Probleme lösen zu können. Eines dieser großen Themen sei der demografische Wandel, worunter Deutschland am meisten zu leiden habe.
Mit dem Thema Kinderlärm machte Skudelny einen Schwenk auf die Kommunalpolitik. Kinderlärm dürfe kein Grund zu klagen sein, ein Erfolg der FDP in der alten Bundesregierung. Man müsse Toleranz erhalten und Toleranz fördern, auch bei Jugendlichen. Für das gesellschaftliche Miteinander müssen Regeln aufgestellt werden. Dafür seien auch die Kommunen verantwortlich. Eine große Möglichkeit Jugendliche in Problemzentren zu erreichen, ist die kommunale Jugendarbeit. Skudelny gibt dazu persönliche Beispiele in ihrer Tätigkeit als Gemeinderätin in Leinfelden-Echterdingen.
Ebenfalls ein großes Thema für die Kommunalpolitik sei Barrierefreiheit. Diese müsse sein, ist aber unglaublich teuer. Dennoch werden solche Maßnahmen zunehmen müssen. Da die digitale Kommunikation immer wichtiger würde, ist auch hier Barrierefreiheit wichtig.
Zum Thema Nachhaltigkeit sagte Skudelny, diese sei nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial. Es werden in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels immer weniger Lohnsteuer gezahlt, aber auch die Schulden des Staates müssen bezahlt werden. Dieses Problem den nachfolgenden Generationen aufzubürden wäre äußerst unfair diesen gegenüber.
Was die Mütterrente betrifft, sagt Skudelny, diese sei von der Idee her nicht schlecht, aber ohne Kostenausgleich ergibt dies wieder mehr Schulden für die jungen Generationen.
Der ausgeglichene Bundeshaushalt, der von der alten Bundesregierung für 2014 angestrebt wurde, ist von der Großen Koalition gesprengt worden. Wenn Deutschland sagt, Europa muss konsolidieren, dann müssen wir auch vor der eigenen Haustüre kehren. Die FDP habe immer auf Konsolidierung geachtet.
Ebenfalls ein großes kommunales Thema sei der Fachkräftemangel. Insbesondere im Handwerk und in den einfachen Berufe mache sich dieser bemerkbar. Den Fachkräftemangel und Frauen in Teilzeit müsse man zusammen bringen. Viele Frauen trauten sich nach vielen Jahren, in denen sie nicht gearbeitet haben nicht, wieder in ihren gelernten Beruf einzusteigen. Diesen Frauen könne man über die Kommunen, wie zum Beispiel die Volkshochschule oder Vereine erreichen. Genau diese Vorgehensweise müsse man an die Firmen herantragen.
Die Kommunalwahl im Mai sei die erste Wahl nach unserem großen Unglück 2013. Das Bild der FDP müsse geändert werden und das kann nur die Basis in den Kommunen, die nahe bei den Menschen ist. Verantwortung für alle Menschen sei bei der FDP am besten aufgehoben, weil wir nicht von oben herab diktieren. Wir seien sozial, warmherzig, aber nicht simpel. Wir fänden die intelligenten Antworten auf die politischen Fragen. Deswegen seien wir die Partei der Graswurzeldemokratie. Wir würde den Menschen nichts vorschreiben, sondern lassen sie selbst entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen.
In der Diskussionsrunde nach Skudelnys Vortrag wird beklagt, dass der FDP der Gemeinsinn oft abgesprochen wird. Auf die Frage, welche konkreten Argumente man den Unternehmen mitgeben könnte, antwortete Skudelny, die FDP würde die Gewerbesteuer nicht erhöhen und die Infrastruktur stärken. FDP-Regierungen haben immer ausgeglichene Haushalte angestrebt. Das sei die Pulsader der Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft und ein Alleinstellungsmerkmal der FDP.
©Raphael Rupp

 

Einladung Kreismitgliederversammlung und Kreiswahlkonferenz

Allgemein | 12. Februar 2014

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
im Namen des Kreisvorstands lade ich Sie herzlich ein zu einer Kreismitgliederversammlung und Kreiswahlkonferenz. Die Veranstaltungen finden statt am Mittwoch, den 79.2.2014 um 19.30 Uhr (Kreismitgliederversammlung) und 20.30 Uhr (Kreiswahlkonferenz) im Hotel Ramada in 71083 Herrenberg, Daimlerstraße 1.

Vorgeschlagene Tagesordnung:
I. Begrüßung
II. Kreismitgliederversammlung (ab 1-9.30 Uhr)
1.) Wahl eines Versammlungsleiters und einer Zählkommission
2.) Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
3.) Kurzer Bericht des Kreisvorsitzenden Dr. Florian Toncar
4.) Aussprache
5.) Wahl eines Kreisvorsitzenden
6.) Erforderlichenfalls weitere Wahlen zum Kreisvorstand
7.) Verschiedenes

III, Kreiswahlkonferenz zur Kreistagswahl 2014 (ab 20.30 Uhr)
1.) Wahl eines Versammlungsleiters und einer Zählkommission
2.) Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
3.) Bestimmung von Mitgliedern zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung
4.) Wahl der Kreistagsliste für den Wahlkreis 2 (Sindelflngen)
5.) Wahl der Kreistagsliste für den Wahlkreis 4 (Herrenberg, Deckenpfronn, Nufringen)
6.) Wahl der Kreistagsliste für den Wahlkreis 6 (Renningen, Magstadt)
7.) Wahl der Kreistagslistenplätze 5-9 für den Wahlkreis 7 (Holzgerlingen, Weil im Schönbuch, Altdorf, Hildrizhausen)
8.) Wahl der Kreistagsliste für den Wahlkreis 8 (Schönaich, Steinenbronn, Waldenbuch)
9.) Wahl der Kreistagsliste für den Wahlkreis 9 (Gärtringen, Aidlingen, Ehningen, Grafenau)

Die Nachwahl zum Kreisvorstand wird erforderlich, weil der Kreisvorsitzende Dr. Florian Toncar aus beruflichen Gründen mit Wirkung zum 19.2.2014 zurücktritt. Würde ein bisheriges Kreisvorstandsmitglied zum Kreisvorsitzenden gewählt, wäre auch diese Position neu zu besetzen (daher TOP 6). Auf der Kreismitgliederversammlung sind – unabhängig vom Wohnort – alle Mitglieder des FDP-Kreisverbands Böblingen stimmberechtigt.

Die Kreistagslisten für die übrigen Wahlkreise im Landkreis Böblingen bzw. im Falle des Wahlkreises 7 die Plätze 1-4 wurden bereits auf den Versammlungen am 11.12.2013 und am 13.1.2014 aufgestellt. Auf der Kreiswahlkonferenz sind alle FDP-Mitglieder stimmberechtigt, die im Landkreis Böblingen zur Kreistagswahl 2014 Wahlrecht haben, also alle EU-Bürger ab 16 Jahren, die im Landkreis Böblingen ihren Hauptwohnsitz haben und FDP-Mitglied sind.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Toncar
Dr. Florian Toncar

FDP Landesvorsitzender Theurer beim Neujahrsempfang in Leonberg

Allgemein, Ortsverband Leonberg, Presse | 21. Januar 2014

Aufbruchstimmung bei den Liberalen

Michael Theurer

Michael Theurer

Leonberg Die FDP gibt sich zuversichtlich, die neuen Aufgaben in der außerparlamentarischen Opposition zu meistern. Gleichwohl stellt der FDP-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete, Michael Theurer, beim Neujahrsempfang im Leonberger Stadtmuseum fest: „Es gibt weniger Aufmerksamkeit in den Medien.“ Trotzdem sind alleine im Land 300 neue Mitglieder in den letzten 3 Monaten der FDP beigetreten.
Der Leonberger FDP-Vorsitzende Udo Graßmeyer fasst das für die Liberalen enttäuschend abgelaufene Jahr mit einem Sprichwort ein: „War das alte Jahr erfolgreich, freue ich mich aufs neue. War es schlecht, erst recht“, und strahlt gleichzeitig den Optimismus aus, für den die FDP bekannt ist.
Michael Theurer, der rund 15 Jahre Oberbürgermeister von Horb am Neckar und 5 Jahre Landtagsabgeordneter war, setzt direkt an und spricht von einem „bitteren Ergebnis“ für die Liberalen bei der Bundestagswahl. Jetzt sei die Zeit der Trauer abgeschlossen und es gehe darum bei der kommenden Bundestagswahl 2017 ein erfolgreiches Ergebnis zu erreichen. Man dürfe nicht vergessen: Die FDP sei in vielen Landtagen vertreten, kommunalpolitisch aktiv und bei den Bürgern vor Ort präsent.
Michael Theurer im gut besuchten StadtmuseumDann kommt Theurer auch schon zur Bundespolitik und moniert die Ausgabenpolitik der Bundesregierung. „Die FDP hat durch Ihre Beteiligung an der letzten Regierung ein bestelltes Haus hinterlassen“, so Theurer, „trotz sprudelnder Steuereinnahmen, trotz dem höchsten Beschäftigungsgrad seit der Wiedervereinigung und der niedrigsten Arbeitslosigkeit muss die große Koalition mehr Schulden aufnehmen. Sie macht dort weiter wo sie vor vier Jahren aufgehört hat, beim Schulden machen“.
Auch zu Europa findet Theurer klare Worte: „Wenn wir heute die EU noch nicht hätten, dann müssten wir sie erfinden“. Dabei erinnert er daran, dass vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg begann, der eine schreckliche Periode in Europa eingeläutet hat. „Die Durchlässigkeit der Grenzen erfordert keine Verschiebung der Nationalgrenzen durch Kriege mehr, auch darum ist die EU Garant für Frieden und Freiheit“, so Theurer.
Graßmeyer beendet die Veranstaltung mit sehr positiven Worten: „Bei uns vor Ort, genauso wie auch schon auf dem Landesparteitag, sind alle motiviert und es herrscht eine Aufbruchsstimmung.“
©Daniel Alexander Schmidt

FDP stellt erste Kandidaten für die Kreistagswahl auf

Weil der Stadt Über 40 anwesende Mitglieder haben im Rahmen einer Kreiswahlkonferenz die ersten Kandidaten der FDP zur Kreistagswahl 2014 aufgestellt. Der Böblinger Kreistag wird im März nächsten Jahres neu gewählt. Er ist unter anderem zuständig für Krankenhäuser, Energie, Umwelt und Soziales. Auch der Landrat wird von den Mitgliedern des Kreistags gewählt und der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Böblingen besteht zum Großteil aus Mitgliedern dieses Gremiums. Zur Zeit ist die FDP mit sechs Mitgliedern im Kreistag vertreten, die Fraktionsvorsitzende ist Heiderose Berroth aus Renningen.

Als Spitzenkandidat für den Wahlkreis 3 (Leonberg) wurde der Hochschulprofessor Dr. Dieter Maurmaier (64) einstimmig gewählt. Ihm folgt der Ingenieur Wolfgang Schmidt (69) mit über 97% der abgegebenen Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Margarete Joch, der FDP-Stadtverbandsvorsitzende aus Leonberg Udo Graßmeyer, Dr. Jochen Flegl, Radegunde Schenk-Kern, Harald Lutz, Sami Zohni der Beisitzer im FDP-Kreisvorstand ist, Sven Poschenrieder, Christa Zeller, Ludwig Eilebrecht und Bernd Thieliant.

Für den Wahlkreis 5 (Weil der Stadt, Rutesheim, Weissach) wurde der Rechtsanwalt Hans Dieter Scheerer (55) aus Weil der Stadt mit über 94% der abgegebenen Stimmen, als Spitzenkandidat gewählt. Auf Platz 2 wurde der Diplom-Physiker Dr. Jörg Schweikhardt (67) aus Weissach mit ebenfalls 94% aufgestellt. Er ist zugleich Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Weissach, Rutesheim, Renningen. Auf den weiteren Listenplätzen folgen Brigitte Benzinger-König aus Weil der Stadt, die Schriftführerin im FDP-Kreisvorstand ist, Doris Rapsch aus Rutesheim, Marius Litz aus Rutesheim, Norbert Floegel, der auch Vorsitzender der FDP in Weil der Stadt ist, Harald Lebhardt aus Weil der Stadt, Thomas Buczkowski aus Renningen, Albert Riehm aus Weil der Stadt und Eckart Reimers, ebenfalls aus Weil der Stadt.

FDP-Spitzenkandidatin des Wahlkreises 10 (Gäufelden, Bondorf, Jettingen, Mötzingen) ist Silvia Fuchß (39) aus Jettingen mit über 94% der abgegebenen Stimmen. Ihr folgt Thomas Leske (37) aus Gäufelden mit 86,5%, der im FDP-Kreisvorstand die interne Kommunikation verantwortet. Es folgt der Stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Andreas Weik aus Mötzingen, Jan Schwerdt aus Bondorf, Markus Braun aus Jettingen, Patrick Zischeck aus Gäufelden und Pascal Sindlinger aus Mötzingen.

„Ich freue mich, dass sich wieder so viele verdiente Bürgerinnen und Bürger für die FDP zur Wahl stellen. Es zeigt, dass die FDP im Kreis Böblingen sehr aktiv ist und einen soliden Rückhalt hat“, so der Kreisvorsitzende Dr. Florian Toncar. Die nächste Kreiswahlkonferenz der FDP findet am 13.01.2014 in Sindelfingen statt. An diesem Termin wird unter anderem die Regionalwahlliste aufgestellt.
©Daniel Alexander Schmidt