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Hans Dieter Scheerer als Kreisvorsitzender der FDP bestätigt

Allgemein, Presse | 28. November 2014

Auf der Kreismitgliederversammlung der Liberalen wählten rund 40 Mitglieder und Gäste, in der Gaststätte Paladion in Böblingen, einen neuen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der Weil der Städter Hans Dieter Scheerer, der im Februar diesen Jahres dem zurückgetretenen Dr. Florian Toncar folgte.

Böblingen Die Kommunal- und die Europawahl hob Scheerer als die großes Herausforderung seiner bisherigen Amtszeit hervor. Besonders stolz zeigte er sich darüber, dass 100 Kandidaten für die Kreistagswahl aufgestellt werden konnten. Möglich wären 101 gewesen. Die Kommunalwahlen haben der FDP 17 Mandatsträger im Kreis beschert. Darunter 4 Kreisräte, 12 Gemeinde- und eine Ortschaftsrätin. Die FDP trat in Herrenberg und Aidlingen erstmals mit einer eigenen Liste bei den Gemeinderatswahlen an und holten auf Anhieb je ein Mandat.

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstandes wurden mit Frank Wörn, Thomas Leske, Katrin Weiss, Harald Nübel und Sami Zohni fünf Mitglieder, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, offiziell verabschiedet.

FDP-Kreisvorstand

Andreas Knapp, Heidi Calaminus, Andreas Weik, Dr. Jörg Schweikardt, Hans Dieter Scheerer, Radegunde Schenk-Kern, Peter Knorr, Udo Grassmeyer

Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde Scheerer einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und setzte mit dem Projekt „Landtagswahl 2016“ einen der Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode. „Daran muss morgen schon gearbeitet werden“ fügte Scheerer hinzu.

Über das gleiche Wahlergebnis konnte sich der Mötzinger Andreas Weik freuen, der erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidiert hat. Der 33-jährige war im Bundestagswahlkampf 2013 Toncars Wahlkampfleiter. Der Sindelfinger Kreis- und Gemeinderat Andreas Knapp wurde ebenfalls als Stellvertreter bestätigt.

Vorsitzende mit Schatzmeister

Andreas Knapp, Andreas Weik, Hans Dieter Scheerer, Peter Knorr

Vervollständigt wird der neue Vorstand durch den alten und neuen Schatzmeister Peter Knorr (Altdorf), den Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt, der erneut zum Pressesprecher gewählt wurde und Schriftführerin Brigitte Benzinger-König, Gemeinderätin aus Weil der Stadt. Weitere Beisitzer sind Jörg Schweikhardt (Weissach), Udo Grassmeyer (Leonberg), Dr. Thomas Fölster (Grafenau), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg) und Heidi Calaminus (Böblingen).

Weiterhin entschied die Kreismitgliederversammlung, dass Daniel Schmidt als dritter Delegierter den Kreisverband in den kommenden zwei Jahren auf den Bundesparteitagen der FDP vertreten darf. Andreas Knapp und Andreas Weik wurden bereits vor wenigen Tagen bei der Bezirksmitgliederversammlung in Sindelfingen hierfür gewählt.

Für die kommenden Landesparteitage der FDP in Baden-Württemberg wurden folgende 14 Delegierte aus dem Kreis Böblingen gewählt:
Andreas Weik (Mötzingen), Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt), Peter Knorr (Altdorf), Andreas Knapp (Sindelfingen), Daniel Schmidt (Aidlingen), Heidi Calaminus (Böblingen), Dr. Florian Toncar (Frankfurt am Main / Mitglied Ortsverband Schönbuch), Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Karl-Heinz Frank (Böblingen), Udo Grassmeyer (Leonberg), Brigitte Benzinger-König (Weil der Stadt), Dr. Thomas Fölster (Grafenau) und Johannes Peltonen (Böblingen).

©Daniel Alexander Schmidt

Liberale diskutieren die Auswirkungen der Energiewende

Allgemein, Ortsverband Sindelfingen, Presse | 20. November 2014

Sindelfingen – Über 30 Mitglieder der FDP haben sich im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Parkrestaurant in Sindelfingen getroffen, um den Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Voß vom IER zum Thema „Perspektiven der Energiepolitik“ zu hören und anschließend zu diskutieren.

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Professor Voß war Leiter des Institutes für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) und ist ein anerkannter Experte für Energietechnik und –versorgung. In seinem Vortrag hat er ausführlich und mit detailliertem Wissen das von der Bundesregierung verabschiedete Energiewendekonzept dargelegt, das bis 2050 einen Anteil der regenerativen Energien von 80% an der Stromerzeugung und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von bis zu 95% im Vergleich zu 1990 vorsieht. Herr Prof. Voss hat eindrucksvoll die Aufwendungen aufgezeigt, die mit einem weiteren Anstieg der regenerativen Energieerzeuger einhergeht. So muss das Stromnetz von der heute dezentralen Struktur umgestellt werden auf ein Netz, das den Strom vom windreichen Norden der Republik in den Süden transportiert. Weiterhin müssen sog. Backup-Anlagen wie z.B. Gaskraftwerke installiert werden, die bei Ausfall der Wind-oder Sonnenenergie die Stromversorgung sicherstellen müssen und Speicher zur Integration der Stromüberschüsse. Auch der Widerspruch, dass die Treibhausgasemissionen trotz Steigerung der regenerativen Energien angestiegen sind, konnte Professor Voß durch den gleichzeitigen Anstieg der Kohleverstromung bei vergleichsweise geringen Preisen für CO2-Zertifikate plausibel darlegen.
In einer anschließenden regen Diskussion ist deutlich geworden, dass nur durch eine marktwirtschaftliche Konkurrenz der verschiedenen Stromerzeugungsarten die Kosten der Energiewende bei Beibehaltung der Klimaschutzziele im vertretbaren Rahmen gehalten werden können. Hier muss sicher die Energiewende neu überdacht werden.

Großer Andrang beim Bürgerempfang der FDP-Landtagsfraktion im Klösterle

Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Rülke macht Mut für die Landtagswahl im Jahr 2016
Wenn wegen des Besucherandrangs noch weitere Stühle herbeigeschafft werden müssen, dann freuen sich die Gastgeber – so die Abgeordneten Rülke, Goll, Kern und Haußmann der FDP-Landtagsfraktion beim abendlichen Bürgerempfang im wunderschön hergerichteten Klösterle in Weil der Stadt. Rund 100 Besucher durfte der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke begrüßen.

Dr. Ulrich Goll, Jochen Haußmann, am Rednerpult: Hans Dieter Scheerer


Rülke zeigte sich überzeugt, dass die baden-württembergische FDP im Stammland der Liberalen bei den nächsten Landtagswahlen im Jahr 2016 wieder erstarken werde. Denn die FDP habe in Baden-Württemberg eine immer noch stabile kommunale Verankerung, wie die letzten Wahlen gezeigt hätten.
Die baden-württembergische Landesregierung tue viel, was sich zum Schaden des Landes und seine Bürger auswirke, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. So gebe es einen Verkehrsminister, der sich mehr für Rad-Autobahnen interessiere als für gut ausgebaute Straßen zur Stärkung der Infrastruktur im Land. Auch auf die regionalen Verkehrsprobleme von Weil der Stadt ging Rülke ein. Er unterstützte die Forderung der Stadt und ihrer Bürger, die Hermann-Hesse-Bahn nur zwischen Calw und Weil der Stadt zu reaktivieren. Denn eine Weiterführung bis Renningen könnte das bisher schon auf Kante genähte S-Bahnnetz überfordern.
GästeBeim Thema Finanzpolitik kritisierte Hans-Ulrich Rülke, dass Finanzminister Schmid (SPD) sich schon jetzt für eine angekündigte Netto-Null-Verschuldung im Jahr 2016 feiern lasse, aber im Jahr 2015 weitere 768 Millionen Euro neue Schulden aufnehme. Dies sei unseriös. Baden-Württemberg könnte, so Rülke, aufgrund der Rekord-Steuermehreinnahmen sogar Altschulden tilgen – Bayern mache es vor. Mit einem von der FDP-Landtagsfraktion auf den Weg gebrachten Gesetzentwurf zur Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung werde man Grün-Rot in einer der nächsten Parlamentsdebatten testen, ob die Ankündigung einer Netto-Null für das Jahr 2016 seriös sei. Nicht nur im Jahr 2016, sondern auch in den Jahren 2017, 2018, 2019 und 2020 dürfen nach dem Gesetzentwurf der FDP keine neuen Schulden mehr aufgenommen werden, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. Rülke: „Wir sind gespannt, wie die grün-rote Regierungskoalition abstimmen wird.“
Rülke kündigte für den Bereich der Schulpolitik an, dass die FDP im Falle einer Regierungsbeteiligung ab dem Jahr 2016 nicht alles rückabwickeln werde. Für die Gemeinschaftsschulen gelte beispielsweise, dass sie sich mit den anderen Schularten im Wettbewerb bei gleichen finanziellen Bedingungen messen lassen müssen. „Wir Liberalen wollen, dass die Entscheidungsträger vor Ort darüber entscheiden, wie die Schullandschaft organisiert wird. Wir wollen unser vielgliedriges, differenziertes Schulsystem im Sinne eines Schulfriedens erhalten – das gilt auch für die beruflichen Schulen, Realschulen und Gymnasien.“

Dr. Ulrich Goll, Jochen Haußmann, Hans-Ulrich Rülke, Thilo Schreiber (Bürgermeister)


Bürgermeister Schreiber bedankte sich in seinem Grußwort für den Besuch in Weil der Stadt und skizzierte sehr kurz und prägnant die Geschichte der ehemals freien Reichsstadt auf und verwies auf die aktuellen Probleme der Kommunen in Baden-Württemberg. Neben der finanziell schlechten Situation vieler Städte, auch Weil der Stadt, betonte Schreiber, dass gerade die Flüchtlingssituation den Kommunen zu schaffen mache und hier das Land mehr unterstützen müsse. Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP in Böblingen und Weil der Städter stellte fest, dass bei 100 Teilnehmern die FDP doch noch gehört wird und bei 15 kommunalen Mandatsträgern im Kreis Böblingen die FDP sich auch weiterhin Gehör verschaffen wird, aber auch zuhören und auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen wird.
©Daniel Alexander Schmidt

Empfang zum 35-jährigen Gründungsjubiläum des FDP Ortsverbandes Herrenberg/Gäu

Am 18. Oktober 1979 wurde der FDP Ortsverband Herrenberg und Gäu neu gegründet. Zwar gab es auch in den Jahren zuvor immer wieder eine liberale Stimme im Gäu, doch die offizielle Versammlung fand, im Auftrag des Kreisverbandes Böblingen, zum besagten Datum statt.
Aus Anlass dieses halbrunden Geburtstages lud der FDP Ortsverband am Dienstagabend zu einem Empfang in den Klosterhof.

Andreas Weik und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Andreas Weik und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Der Ortsvorsitzende Andreas Weik gab einen kurzen Rückblick über wesentliche Ereignisse des Jahres 1979: in Großbritannien wurde Margaret Thatcher Regierungschefin, Mutter Theresa erhielt den Friedensnobelpreis, im Iran wurde die islamische Republik durch Khomeini ausgerufen, sowjetische Truppen marschierten in Afghanistan ein.
35 Jahre und 7 Ortsvorsitzende später hat sich auch im Ortsverband einiges getan. So blicken die Liberalen auf eine ereignisreiche Historie zurück. So hob Weik hervor, dass es der hiesige Ortsverband war, der 1981 den Grundstein für die heutige Straßengalerie legte. Als prägendes Jahr bezeichnete er das Aktuelle. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wir haben gezeigt, dass wir immer wieder für eine Überraschung gut sind“. Mit der ersten eigenen Gemeinderatsliste für Herrenberg habe man sich dem Negativtrend gestellt und wurde mit einem Mandat belohnt.
Unter den Gästen befanden sich einige Mitglieder der frühen Jahre, darunter Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des FDP Kreisverbandes Alfred Semmler. Hans-Dieter Scheerer, ebenfalls ein Mitstreiter der frühen Jahre und mittlerweile Kreisvorsitzender der FDP Böblingen, richtete ein Grußwort an die Gäste.
Als Festrednerin konnte Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann gewonnen werden. Frau Strack-Zimmermann ist stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und seit 2004 im Rat der Stadt Düsseldorf.
Kernpunkt des feierlichen Empfangs war die Festrede von Dr. Strack-Zimmermann. „Wir dürfen nicht zurückschauen, sondern müssen uns auf die Zukunft konzentrieren“, lautete der einleitende Satz. In ihrer Rede mit dem Thema „Soziale Kälte in der FDP?“ stellte sie mit prägnanten Beispielen aus Düsseldorf dar, wie eng Gesellschaftspolitik mit Sozialpolitik verbunden ist. „Nur wer wirtschaftlich gut kalkuliert, kann auch nachhaltige Sozialpolitik betreiben!“ Auch das von ihr selbst aufgeworfene Thema der Eigenmarke FDP durfte nicht fehlen. So stellte sie klar, dass über die FDP als Marke zu diskutieren bedeutet, darüber nachzudenken, wir diese für die Gesellschaft wieder attraktiv wahrgenommen wird.
Nach einer abschließenden Diskussionsrunde blieb genügend Zeit um lokale Köstlichkeiten zu genießen und sich mit Frau Strack-Zimmermann auszutauschen.

Wahlnachlese der FDP im Kreis Böblingen

Allgemein, Presse | 12. Juni 2014

Liberale können den Großteil ihrer Mandate auf kommunaler Ebene halten

Sindelfingen Über 40 Mitglieder der FDP trafen sich zur Besprechung der Europa- und Kommunalwahlen im Parkrestaurant in Sindelfingen.

KreismitgliederversammlungDer Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt begrüßte die Anwesenden: „Das Ergebnis der Europawahl war leider nicht zufriedenstellend, an uns in Böblingen lag es jedoch nicht, wir haben viel im Wahlkampf getan und zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt.“ Scheerer betonte, dass die Marke „FDP“ noch an den Auswirkungen der Bundestagswahl leidet und es nun gilt diese von der Basis aus wieder aufzubauen. „Herzlichen Dank für das Engagement, wir haben eine hochmotivierte Mannschaft im Kreis Böblingen. Aus diesem Grunde bin ich äußerst zuversichtlich. Das nächste Ziel ist die Landtagswahl 2016“, so Scheerer zu den zahlreichen Wahlhelfern und Unterstützern.

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Kreis Böblingen sehe das Ergebnis besser aus als erwartet. Mit Heiderose Berroth aus Renningen, Prof. Dr. Dieter Maurmaier aus Leonberg, Andreas Knapp aus Sindelfingen und Wilhelm Bührer aus Herrenberg ist die FDP wieder in Fraktionsstärke im Böblinger Kreistag vertreten. Darüber hinaus wurden die Liberalen in Böblingen, Leonberg und Sindelfingen mit jeweils zwei Mandaten in den Gemeinderat gewählt. Besonders gut war das Ergebnis in der Stadt Böblingen, hier holte die FDP über 7%. Auch in Gärtringen und Weil der Stadt ist die FDP wieder im Ratssaal vertreten. In Schönaich konnte Christina Gomez de Claus über die Liste FDP/UWG in den Gemeinderat einziehen. Die aktuelle Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Berroth wurde über die parteiunabhängige Liste „Frauen für Renningen“ wieder in den Renninger Gemeinderat gewählt, in dem sie früher schon für die Wählervereinigung saß.

Besonders erfreulich sei, dass die Liberalen in Aidlingen und Herrenberg zum ersten Mal für den Gemeinderat angetreten sind und direkt jeweils ein Mandat erhalten haben. Daniel Schmidt wird in Zukunft in Aidlingen und Wilhelm Bührer in Herrenberg die FDP im Ratssaal repräsentieren.

SONY DSCIm Anschluss folgte eine ausführliche Diskussion über die Gründe für das schlechte Abschneiden der FDP bei der Europawahl und mögliche Veränderungen, die die Liberalen in Zukunft vornehmen sollten. Ein besonderes Anliegen der Kreis-FDP sei, so waren sich alle Anwesenden einig, den Wahlkampf und die Positionierung zur Landtagswahl 2016 sehr bald zu beginnen. „Wir werden uns im Landesvorstand dafür einsetzen, dass inhaltliche Diskussionen sofort begonnen werden“, erläuterte der Sindelfinger FDP-Vorsitzende Andreas Knapp. In diesem Sinne wird es auch bald eine erneute Kreismitgliederversammlung geben, bei der sich die Böblinger FDP fundiert mit Themen in Baden-Württemberg auseinander setzen wird, sodass die dabei erarbeiteten Vorschläge beim nächsten Landesparteitag eingereicht werden können. Der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes, Alfred Semmler aus Nufringen, schloss die Versammlung mit den Worten: „Helm festbinden, auf schwierige Zeiten einstellen, aber keinesfalls den Mut verlieren. Der Wiederaufbau der FDP ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die nächste Etappe ist die Landtagswahl in Baden-Württemberg.“
©Daniel Alexander Schmidt

Wilhelm Bührer holt Gemeinderatsmandat für die Liberalen

Herrenberg – Wilhelm Bührer zieht für die FDP in den Herrenberger Gemeinderat ein. Der FDP Ortsverband war in seiner 35jährigen Geschichte bei den Kommunalwahlen zum ersten Mal für den Herrenberger Gemeinderat angetreten.

Michael Theurer, Andreas Weik und Wilhelm Bührer am Infostand vor dem Adler

Michael Theurer, Andreas Weik und Wilhelm Bührer am Infostand vor dem Adler

Montagabend kurz nach 17 Uhr stand es fest. Mit 2515 Stimmen holte der 60jährige Adlerwirt für die Liberalen ein Mandat im Herrenberger Gemeinderat. Kantig und geradlinig verspricht Bührer, der auch Spitzenkandidat für die Kreistagswahl war, zu werden. „Als Küchenmeister weiß ich, wie wichtig das Salz in der Suppe ist“. Bührer führte die elfköpfige Gemeinderatswahlliste an.

Die Liberalen verloren bei den Kommunalwahlen am Wochenende nicht nur kreisweit an Zustimmung. Umso erfreuter zeigte sich Andreas Weik, hiesiger Ortsvorsitzender der FDP, über diesen Erfolg. „Es war genau der richtige Zeitpunkt, dass wir mit einer eigenen Liste angetreten sind. Und gleich bei der Premiere hat es auf Anhieb mit einem Mandat geklappt. Jetzt werden wir den Bürgerinnen und Bürgern beweisen, dass auch wir Liberalen im Herrenberger Gemeinderat eine Daseinsberechtigung haben – und zwar langfristig!“

Der FDP Ortsverband und die elf Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat hatten bis zuletzt um jede Stimme geworben. Am letzten Infostand vor der Wahl, am vergangenen Samstag, bekamen sie sogar noch Unterstützung von Michael Theurer. Der FDP-Landesvorsitzende und wiedergewählte Europaabgeordnete ist wohl zeitgleich das prominenteste Gesicht, dass sich im Wahlkampf in Herrenberg gezeigt hat.

Festliches Jubiläum der FDP in Sindelfingen

Rudolf Felger für 50 Jahre und Kai-Olaf Dammenhain für 25 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

Sindelfingen Ein erfreulicher Anlass war es, den die Kreis-FDP im Sindelfinger Oktogon feiern konnte: Anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft wurde Rudolf Felger aus Sindelfingen für seine Verdienste in der FDP geehrt. Felger ist in Backnang aufgewachsen und war dort viele Jahre Mitglied des Gemeinderats. Er war Geschäftsführer seines eigenen Stuckateurunternehmens in Backnang und zugleich Leistungssportler. So wurde er gleich zweimal deutscher Meister im Hürdenlauf und später Bundestrainer in dieser Disziplin der Leichtathletik. 1983 wurde Felger zum Leiter des Sindelfinger Sportamts gewählt und wechselte gleichzeitig auch in den Böblinger FDP-Kreisverband. Er ist immer noch im Württembergischen Leichtathletikverband engagiert. Felger war durchweg ein aktives Mitglied der Liberalen im Kreis und vor allem im Sindelfinger FDP-Ortsverband. Auch heute noch ist er Mitglied im Landessportbeirat der FDP und sportpolitischer Berater der FDP-Landtagsfraktion.

Rudolf Felger, Andreas Knapp und Kai-Olaf Dammenhain

Rudolf Felger, Andreas Knapp und Kai-Olaf Dammenhain

Kai-Olaf Dammenhain aus Aidlingen erhielt die Theodor-Heuss-Medaille als Anerkennung der bewiesenen Treue und der langjährigen persönlichen Mitarbeit in der FDP. Er ist seit 1994 Mitglied der Böblinger Liberalen, zuvor war er in München und Friedrichshafen aktiv. Geboren und aufgewachsen ist Dammenhain in der ehemaligen DDR, aus diesem Grunde betonte er auch in seiner Rede: „Freiheit ist mir das Wichtigste, das Verständnis von Freiheit und Verantwortung macht uns erst zu Menschen.“ Er erläuterte, dass Eigenverantwortung verbunden mit Freiheit zu einer positiven und kreativen gesellschaftlichen Entwicklung führt. Dass eine solche Entwicklung nicht stattfinden kann, erlebte er in unterschiedlichen Ländern, in denen der Staat streng regulierend in das Leben der Menschen eingreift. Für den Diplom-Ingenieur Dammenhain ist es wichtig sich in der Gemeinschaft einzubringen. So war er schon als Vater seiner mittlerweile zwei erwachsenen Kinder Elternvertreter im Kindergarten und in der Schule und versuchte immer alle Eltern bei der Gestaltung von Kindergarten und Schule einzubinden. Dieser Einstellung folgend kandidiert Dammenhain, Geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung, bei der Kommunalwahl auch für den Aidlinger Gemeinderat und den Böblinger Kreistag auf den Listen der FDP.

Der Sindelfinger Stadt-, Kreis- und Regionalrat, Andreas Knapp betonte in seiner Laudatio: „Beide liberale brachten und bringen unsere Partei auf ihre Weise und mit ihren Herzensthemen voran. Es ist von entscheidender Bedeutung solch engagierte Weggefährten bei der FDP zu haben.“ Er schloss die Ehrung mit den Worten: „Die Böblinger Liberalen bedanken sich bei den Jubilaren für ihre Treue und hoffen auf weitere, langjährige Unterstützung für die Idee der Freiheit und Verantwortung.“
©Daniel Alexander Schmidt

FDP so stark wie CDU und Freie Wähler – 100 Bürgerinnen und Bürger treten bei den Kreistagswahlen für die FDP an

Allgemein, Presse | 24. Mai 2014

Flächendeckende Präsenz der Liberalen in allen Teilen des Landkreises

Weil der Stadt „Der Kreiswahlausschuss hat alle 100 Vorschläge der FDP zur Kreistagswahl zugelassen“, verkündete der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Knapp aus Sindelfingen bei der letzten Vorstandssitzung. „Für die FDP kandidieren ebenso viele Kandidaten wie für die CDU und die Freien Wähler.“ Dabei sind 23 Kandidaten im Alter der Jungen Liberalen, also unter 35 und 18 Kandidaten sind jünger als 30 Jahre alt.

Auch das Kreistagswahlprogramm der FDP ist nun allen Bürgern öffentlich zugänglich. Zentrale Punkte sind die gute Ausstattung von beruflichen Schulen und Sonderschulen, starke Krankenhäuser an drei Standorten im Kreis zu etablieren und Verkehrsadern kostenbewusst auszubauen. Die Abfallwirtschaft solle weiterhin effektiv und bürgerfreundlich sein, ein Schritt in diese Richtung sei die orangenfarbene Tonne, deren Einführung die FDP in der letzten Legislaturperiode federführend vorangetrieben hat. Außerdem fordern die Liberalen in ihrem Wahlprogramm, dass die Finanzen des Landkreises kein Fass ohne Boden werden dürfen und sprechen sich für eine verträgliche Kreisumlage aus.

In der Versammlung des Verbunds Region Stuttgart spricht sich die Böblinger FDP für eine Grundversorgung mit Lebensmitteln an jedem Wohnort und ausreichend Flächen für Wohnungsbau und Erholung aus. Zudem dürfe die Region nach Ansicht der Liberalen nicht alleine auf Windkraft setzen. Der öffentliche Personennahverkehr müsse leistungsfähiger und zugleich bezahlbar gestaltet werden. Gleichzeitig solle der Verband möglichst keine Aufgaben vom Landkreis oder den Gemeinden an sich ziehen.

Ein elementares Thema für die FDP sei die Bürgerbeteiligung. Ein Beispiel für deren Durchsetzung sei das von der FDP in Gärtringen geforderte Bürgerbegehren zur Abschaffung der unechten Teilortswahl. Durch die erforderlichen Unterschriften wurde nun die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens vom Gemeinderat festgestellt. Die Liberalen möchten damit allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben selbst darüber zu entscheiden, ob sie die unechte Teilortswahl weiterhin möchten oder nicht. Die unechte Teilortswahl sorgt in Gärtringer dafür, dass die Rohrauer Bürger im Verhältnis mit mehr Gemeinderäten vertreten sind als die Gärtringer Bürger.

Nicht nur für den Kreistag und das Regionalparlament kandidiert die FDP bei der Kommunalwahl. Auch in acht Städten Gemeinden bewerben sich Liberale für das Ehrenamt im jeweiligen Gemeinderat. In Sindelfingen, Böblingen, Leonberg, Weil der Stadt, Gärtringen und Schönaich ist die FDP bereits vertreten und möchte den Wiedereinzug erreichen. Zum ersten Mal kandidieren bei dieser Kommunalwahl auch Liberale für den Gemeinderat in Herrenberg und Aidlingen, wobei ein Einzug wahrscheinlich ist.

„Wir bieten auf allen Ebenen der Kommunalwahlen, in allen Teilen des Landkreises eine liberale Alternative. Dass sich 100 Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai für den Böblinger Kreistag auf unseren FDP-Listen zur Wahl stellen zeigt: Die FDP ist in unserem Landkreis stark verwurzelt und hat eine breite Basis“, so der Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt zum Abschluss der Sitzung.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten zu den Kommunalwahlen sowie das Kreistagswahlprogramm finden Sie unter: http://fdp-boeblingen.de/kommunalwahlen
©Daniel Alexander Schmidt

Doppeljubiläum bei der FDP in Leonberg-Höfingen

Allgemein, Presse | 12. Mai 2014

Liberaler Kreisrat Wolfgang Schmidt für 40 jährige Parteimitgliedschaft geehrt

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Leonberg Zu einem besonderen Jubiläum haben der Kreisvorsitzende der FDP, Hans Dieter Scheerer, sowie der Stadtverbandsvorsitzende, Udo Grassmeyer, in den Kurfiss Keller nach Leonberg-Höfingen eingeladen. Grund der Einladung war die 40 jährige Mitgliedschaft von Wolfgang Schmidt bei der FDP sowie der 70. Geburtstag von Wolfgang Schmidt und seiner Frau Ursula Schmidt.
Die Eheleute arbeiten sehr aktiv in der Kommunalpolitik mit. Ursula Schmidt ist langjährige Ortschaftsrätin in Höfingen sowie Gemeinderätin in Leonberg und Wolfgang Schmidt ist Kreisrat im Böblinger Kreistag. Geehrt wurden beide von Dr. Hans Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag.

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

In seiner Begrüßung führte der FDP-Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus, dass sowohl Ursula Schmidt als auch Wolfgang Schmidt die Liberalen in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt haben und sich immer ohne großes Nachfragen für die Partei sowie deren Interessen und in der Folge auch für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
Rülke betonte in seiner Laudatio, dass seit langen Jahren tätige FDP Mitglieder wie die Eheleute Schmidt die Stütze darstellen, um die Liberalen nach der verlorenen Bundestagswahl wieder zu alter Stärke zurück zu führen. Wolfgang Schmidt erhielt für seine 40-jährige Mitgliedschaft die Theodor-Heuss-Medaille der FDP. Frau Ursula Schmidt erhielt einen Blumenstrauß.
Der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Grassmeyer bedankte sich abschließend für das Engagement. Er freut sich sehr, dass die Eheleute Schmidt bei den anstehenden Kommunalwahlen nochmals für die FDP kandidieren und hofft auf weitere, langjährige Unterstützung durch die Jubilare.
©Daniel Alexander Schmidt

Kreis-FDP verwundert über die Aussagen des Bundeswirtschaftsministers zur kalten Progression

Allgemein, Presse | 3. April 2014

Die SPD will den Bürgern nun eine Entlastung schenken, die sie im Dezember 2012 im Bundesrat verhinderte

Weil der Stadt Der FDP Kreisvorstand hat sich bei seiner letzten Sitzung mit der Forderung von SPD-Chef Sigmar Gabriel beschäftigt, die kalte Progression zu reduzieren. Diese entsteht, da die Einkommenssteuertarife nicht an die Inflationsrate angepasst werden. Die Steuerlast des Bürgers steigt also, selbst wenn sein Lohn nur zum Inflationsausgleich angehoben wird.

„Eine solche Entlastung hätte Gabriel schon früher haben können, er entschloss sich jedoch die Gesetzesvorhaben von Schwarz-Gelb zur Abschaffung der kalten Progression 2012 im Bundesrat zu blockieren“, betont die FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und ehemalige Landtagsabgeordnete, Heiderose Berroth aus Renningen. Der Kreisvorsitzende der FDP, Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt ergänzt: „An diesem Beispiel sieht man wieder deutlich, dass die SPD auf Kosten der Bürger Gesetzesvorschläge von CDU und FDP im Wahlkampf abgelehnt hat, da sie der alten Regierung keinen Erfolg zusprechen wollte. Inhaltlich scheint sie ja doch der FDP zuzustimmen.“ Der Kreisvorstand war sich einig: Besser eine späte Einsicht, als gar keine.

©Daniel Alexander Schmidt