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FDP Ortsverband Herrenberg und Gäu stellt Kandidaten für den Kreistag auf

Wilhelm Bührer, Andreas Weik und Silvia Fuchß

Wilhelm Bührer, Andreas Weik und Silvia Fuchß

Mit den Wahlkreisen 4 (Herrenberg, Nufringen, Deckenpfronn) und 10 (Gäufelden, Bondorf, Jettingen, Mötzingen) hatte der Ortsverband Herrenberg und Gäu gleich zwei Vorschlagslisten für die Kreistagswahl bei den Kreiswahlkonferenzen eingereicht.
Bereits am 11. Dezember 2013 wurde die Liste des Wahlkreises 10 wie folgt aufgestellt:

  1. Silvia Fuchß, Bankkauffrau (Jettingen)
  2. Thomas Leske, Programmierer (Gäufelden)
  3. Andreas Weik, Versicherungsfachmann (Mötzingen)
  4. Jan Schwerdt, chemisch-technischer Assistent  (Bondorf)
  5. Markus Braun, Steuerfachangestellter (Jettingen)
  6. Patrick Zischeck, Student (Gäufelden)
  7. Pascal Sindlinger, Student (Mötzingen)

Am 19. Februar 2014 wählten die Mitglieder des Kreisverbandes die Liste für den Wahlkreis 4:

  1. Wilhelm Bührer, Gastronom „Adlerwirt“ (Herrenberg)
  2. Dr. Friedrich Richter, Zahnarzt (Herrenberg)
  3. Alexandra Socha, Auszubildende (Herrenberg)
  4. Heinrich Göttler, Geschäftsführer (Herrenberg)
  5. Alfred Semmler, Rentner (Nufringen)
  6. Susan Walker, Handelsfachwirtin (Herrenberg)
  7. Wolf-Dieter Guercke, Rentner (Herrenberg)
  8. Tobias Schittenhelm, Student (Gäufelden)
  9. Dr. Winfried Klaas, Rentner (Herrenberg)
  10. Effi-Svende Dammenhain, Studentin (Herrenberg)

 

Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt ist neuer FDP-Kreisvorsitzender

Die Kommunalwahlen im Fokus

Herrenberg Rund 50 Mitglieder und Gäste sind zur Kreismigliederversammlung der FDP nach Herrenberg gekommen, um bei der Neuwahl des Kreisvorsitzenden teilzunehmen. Der bisherige Vorsitzende Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch ist aus beruflichen Gründen zurückgetreten.

Dr. Florian Toncar und sein Nachfolger Hans Dieter Scheerer

Dr. Florian Toncar und sein Nachfolger Hans Dieter Scheerer

Toncar bedankte sich in seinem kurzen Rechenschaftsbericht für die großartige Unterstützung des Vorstandes, aber auch sämtlicher Mitglieder während seiner Amtszeit und seiner Zeit im Bundestag. Er betonte, dass der Kreisverbandes einen sehr guten Ruf innerhalb der FDP genießt, und dass trotz des Bundestagswahlergebnisses ein hoher Zuwachs an neuen Mitgliedern für die FDP zu verzeichnen ist. „Der neue Vorsitzende wird auf jeden Fall meine volle Unterstützung haben, ich bleibe auch weiterhin ein aktives Mitglied im Kreisverband Böblingen“, so Toncar.
Die Laudatio auf Toncar hielt die ehemalige Landtagsabgeordnete und derzeitige Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Heiderose Berroth. Sie beschreibt Toncar als enorme Bereicherung für die FDP im Kreis und im Bundestag. Toncar sei immer auf alles vorbereitet gewesen. Trotz seiner Karriere sei er immer auf dem Boden geblieben. „Wir bedanken uns für alles, was er für den Kreis Böblingen in Berlin erreicht hat“, so Berroth.

Im Anschluss wurde Hans Dieter Scheerer (56) mit über 90% der abgegebenen Stimmen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Scheerer ist in Herrenberg aufgewachsen und vor längerer Zeit nach Weil der Stadt gezogen. Dort ist er als selbstständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei tätig. Außerdem ist Scheerer Lehrbeauftragter an der Hochschule Pforzheim und der DHBW Stuttgart. Er hat bereits zahlreiche Positionen innerhalb der FDP ausgeübt und war früher auch Kreis- und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen. Scheerer kandidierte drei Mal als Zweitkandidat für den Landtag. Es sei ihm wichtig, die Unterschiede der FDP zu den anderen Parteien im Kreis herauszuarbeiten und sich so politisch differenziert zu positionieren. Scheerer betont: „Für mich liegen die kommenden Kommunalwahlen im Fokus unserer Arbeit.“ Er ist sich sicher, dass die FDP aufgrund ihrer guten Arbeit wieder in allen Ebenen der Kommunalpolitik stark vertreten sein wird.

Im Anschluss folgte die Kreiswahlkonferenz, die der neu gewählte Kreisvorsitzende leitete. Zunächst wurden die Kreistagskandidaten für den Wahlkreis 4 (Herrenberg) gewählt. Als Spitzenkandidat wurde der Herrenberger Wilhelm Bührer, Eigentümer und Geschäftsführer des Landgasthofs „Adler“, gewählt. Auf Platz 2 wurde der Zahnarzt Dr. Friedrich Richter und auf Platz 3 die Auszubildende Alexandra Socha (20) gewählt, beide aus Herrenberg. Ihnen folgen Heinrich Göttler aus Herrenberg und Alfred Semmler (77) aus Nufringen, der außerdem Ehrenvorsitzender des FDP-Kreisverbands ist. Weiterhin kandidieren Susan Walker (37) und Wolf-Dieter Guercke (71) aus Herrenberg sowie Tobias Schittenhelm (28) aus Gäufelden, gefolgt von Dr. Winfried Klaas (75) und Effi-Svende Dammenhain (23) aus Herrenberg.

Für den Wahlkreis 7 (Holzgerlingen) wurde der Immobilienverwalter Harald Michael Maurer (48) aus Holzgerlingen als Spitzenkandidat gewählt. Ihm folgen die Holzgerlinger Stefan Möbius (32) und Dr. Wolfgang Mohr (78), Internist. Auf Listenplatz 4 kandidiert Dr. Gisela Toncar-Pflumm (59), Kardiologin aus Weil im Schönbuch. Es folgen Peter Knorr (72) aus Altdorf, Schatzmeister der Kreis-FDP, Thomas Schüle (57) aus Weil im Schönbuch, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes im Schönbuch, Petra Bäuerle (57) aus Altdorf und Robin Breitenbücher (21) aus Holzgerlingen.

Frank Wörn, Hans Dieter Scheerer, Andreas Knapp und Andreas Weik

Frank Wörn, Hans Dieter Scheerer, Andreas Knapp und Andreas Weik

Der Kommunikations- und Rhetoriktrainer, Bernhard Fischer aus Waldenbuch, führt die Liste für den Wahlkreis 8 (Schönaich) an. Nach ihm kandidieren Christina Gomez de Claus, Geschäftsführerin aus Schönaich, Johann Schuster (59), CNC-Dreher und Alfred Haas, beide aus Schönaich. Die Listenplätze 5-7 werden bei der nächsten Wahlkonferenz aufgestellt.

Spitzenkandidat für den Wahlkreis 9 (Gärtringen) ist der Kaufmann Harald W. Nübel (68) aus Gärtringen, der zudem Beisitzer im FDP-Vorstand und Kreisvorsitzender des Sozialverbands VdK ist. Auf Listenplatz 2 kandidiert der Aidlinger Betriebswirt Daniel Alexander Schmidt (23), Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen und Pressesprecher des FDP-Kreisverbands. Ihm folgen der Ingenieur Dr. Thomas Fölster (51) aus Grafenau, Beisitzer im FDP-Kreisvorstand und der Ehninger Geschäftsführer Frank Wörn (45), Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP. Auf Listenplatz 5 und 6 kandidieren Kai-Olaf Dammenhain (53), Geschäftsführer aus Aidlingen sowie Uli Zinser (59), Rechtsanwalt und FDP-Gemeinderat in Gärtringen. Weitere Kandidaten sind Christoph Schmid (46) und Petra Bierl (48), beide aus Gärtringen sowie Christopher Scott Edwards (24) aus Ehningen, gefolgt von Maximilian Schmidt (19) aus Aidlingen.

„Ich freue mich sehr über die zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürger, die die FDP im Kreistag vertreten möchten“, so Scheerer zum Abschluss der Versammlung. „Wir hoffen durch die guten Kandidaten und die hervorragende Leistung der Kreistagsfraktion auf ein sehr gutes Ergebnis.“
©Daniel Alexander Schmidt

„Sozial, warmherzig, aber nicht simpel“

Am 23. Januar fand das erste Quartal Liberal in diesem Jahr statt. Unser angekündigter Gast, Patrick Meinhardt, konnte krankheitsbedingt leider nicht erscheinen. Umso erfreulicher war es, dass Judith Skudelny, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, spontan eingesprungen ist und unseren Ortsverband besucht hat.

Stellvertretende Landesvorsitzende Judith Skudelny mit dem Ortsvorsitzenden Andreas Weik

Stellvertretende Landesvorsitzende Judith Skudelny mit dem Ortsvorsitzenden Andreas Weik

Die große Frage am Beginn ihres Impulsvortrags war, wie die FDP neu anfangen kann. Durch fairen Wettbewerb wurde eine neue Landes- und Bundesspitze gewählt. Mit Lindner und Theurer sei die FDP im Bund und im Land hervorragend aufgestellt. Ebenso habe die FDP mit Alexander Graf Lambsdorff einen hervorragenden Menschen zum Spitzenkandidaten zur Europawahl gewählt. Es sei wichtig, dass am Ende Europa seinen Aufgaben gerecht geworden ist. Dazu sei sparen wichtig, gerade in den Krisenländern und das Sparen muss auch durchgehalten werden, auch wenn es schwierig ist. Wir würden Europa brauchen, um in Zukunft die großen Probleme lösen zu können. Eines dieser großen Themen sei der demografische Wandel, worunter Deutschland am meisten zu leiden habe.
Mit dem Thema Kinderlärm machte Skudelny einen Schwenk auf die Kommunalpolitik. Kinderlärm dürfe kein Grund zu klagen sein, ein Erfolg der FDP in der alten Bundesregierung. Man müsse Toleranz erhalten und Toleranz fördern, auch bei Jugendlichen. Für das gesellschaftliche Miteinander müssen Regeln aufgestellt werden. Dafür seien auch die Kommunen verantwortlich. Eine große Möglichkeit Jugendliche in Problemzentren zu erreichen, ist die kommunale Jugendarbeit. Skudelny gibt dazu persönliche Beispiele in ihrer Tätigkeit als Gemeinderätin in Leinfelden-Echterdingen.
Ebenfalls ein großes Thema für die Kommunalpolitik sei Barrierefreiheit. Diese müsse sein, ist aber unglaublich teuer. Dennoch werden solche Maßnahmen zunehmen müssen. Da die digitale Kommunikation immer wichtiger würde, ist auch hier Barrierefreiheit wichtig.
Zum Thema Nachhaltigkeit sagte Skudelny, diese sei nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial. Es werden in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels immer weniger Lohnsteuer gezahlt, aber auch die Schulden des Staates müssen bezahlt werden. Dieses Problem den nachfolgenden Generationen aufzubürden wäre äußerst unfair diesen gegenüber.
Was die Mütterrente betrifft, sagt Skudelny, diese sei von der Idee her nicht schlecht, aber ohne Kostenausgleich ergibt dies wieder mehr Schulden für die jungen Generationen.
Der ausgeglichene Bundeshaushalt, der von der alten Bundesregierung für 2014 angestrebt wurde, ist von der Großen Koalition gesprengt worden. Wenn Deutschland sagt, Europa muss konsolidieren, dann müssen wir auch vor der eigenen Haustüre kehren. Die FDP habe immer auf Konsolidierung geachtet.
Ebenfalls ein großes kommunales Thema sei der Fachkräftemangel. Insbesondere im Handwerk und in den einfachen Berufe mache sich dieser bemerkbar. Den Fachkräftemangel und Frauen in Teilzeit müsse man zusammen bringen. Viele Frauen trauten sich nach vielen Jahren, in denen sie nicht gearbeitet haben nicht, wieder in ihren gelernten Beruf einzusteigen. Diesen Frauen könne man über die Kommunen, wie zum Beispiel die Volkshochschule oder Vereine erreichen. Genau diese Vorgehensweise müsse man an die Firmen herantragen.
Die Kommunalwahl im Mai sei die erste Wahl nach unserem großen Unglück 2013. Das Bild der FDP müsse geändert werden und das kann nur die Basis in den Kommunen, die nahe bei den Menschen ist. Verantwortung für alle Menschen sei bei der FDP am besten aufgehoben, weil wir nicht von oben herab diktieren. Wir seien sozial, warmherzig, aber nicht simpel. Wir fänden die intelligenten Antworten auf die politischen Fragen. Deswegen seien wir die Partei der Graswurzeldemokratie. Wir würde den Menschen nichts vorschreiben, sondern lassen sie selbst entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen.
In der Diskussionsrunde nach Skudelnys Vortrag wird beklagt, dass der FDP der Gemeinsinn oft abgesprochen wird. Auf die Frage, welche konkreten Argumente man den Unternehmen mitgeben könnte, antwortete Skudelny, die FDP würde die Gewerbesteuer nicht erhöhen und die Infrastruktur stärken. FDP-Regierungen haben immer ausgeglichene Haushalte angestrebt. Das sei die Pulsader der Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft und ein Alleinstellungsmerkmal der FDP.
©Raphael Rupp

 

FDP Landesvorsitzender Theurer beim Neujahrsempfang in Leonberg

Allgemein, Ortsverband Leonberg, Presse | 21. Januar 2014

Aufbruchstimmung bei den Liberalen

Michael Theurer

Michael Theurer

Leonberg Die FDP gibt sich zuversichtlich, die neuen Aufgaben in der außerparlamentarischen Opposition zu meistern. Gleichwohl stellt der FDP-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete, Michael Theurer, beim Neujahrsempfang im Leonberger Stadtmuseum fest: „Es gibt weniger Aufmerksamkeit in den Medien.“ Trotzdem sind alleine im Land 300 neue Mitglieder in den letzten 3 Monaten der FDP beigetreten.
Der Leonberger FDP-Vorsitzende Udo Graßmeyer fasst das für die Liberalen enttäuschend abgelaufene Jahr mit einem Sprichwort ein: „War das alte Jahr erfolgreich, freue ich mich aufs neue. War es schlecht, erst recht“, und strahlt gleichzeitig den Optimismus aus, für den die FDP bekannt ist.
Michael Theurer, der rund 15 Jahre Oberbürgermeister von Horb am Neckar und 5 Jahre Landtagsabgeordneter war, setzt direkt an und spricht von einem „bitteren Ergebnis“ für die Liberalen bei der Bundestagswahl. Jetzt sei die Zeit der Trauer abgeschlossen und es gehe darum bei der kommenden Bundestagswahl 2017 ein erfolgreiches Ergebnis zu erreichen. Man dürfe nicht vergessen: Die FDP sei in vielen Landtagen vertreten, kommunalpolitisch aktiv und bei den Bürgern vor Ort präsent.
Michael Theurer im gut besuchten StadtmuseumDann kommt Theurer auch schon zur Bundespolitik und moniert die Ausgabenpolitik der Bundesregierung. „Die FDP hat durch Ihre Beteiligung an der letzten Regierung ein bestelltes Haus hinterlassen“, so Theurer, „trotz sprudelnder Steuereinnahmen, trotz dem höchsten Beschäftigungsgrad seit der Wiedervereinigung und der niedrigsten Arbeitslosigkeit muss die große Koalition mehr Schulden aufnehmen. Sie macht dort weiter wo sie vor vier Jahren aufgehört hat, beim Schulden machen“.
Auch zu Europa findet Theurer klare Worte: „Wenn wir heute die EU noch nicht hätten, dann müssten wir sie erfinden“. Dabei erinnert er daran, dass vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg begann, der eine schreckliche Periode in Europa eingeläutet hat. „Die Durchlässigkeit der Grenzen erfordert keine Verschiebung der Nationalgrenzen durch Kriege mehr, auch darum ist die EU Garant für Frieden und Freiheit“, so Theurer.
Graßmeyer beendet die Veranstaltung mit sehr positiven Worten: „Bei uns vor Ort, genauso wie auch schon auf dem Landesparteitag, sind alle motiviert und es herrscht eine Aufbruchsstimmung.“
©Daniel Alexander Schmidt

Bericht über die Ortsmitgliederversammlung am 12.11.13

Ortsverband Herrenberg / Gäu, Presse | 16. Dezember 2013

Am Dienstag, den 12.11.2013 fand die Ortsmitgliederversammlung der FDP Herrenberg und Gäu mit turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes statt. Der bisherige Vorsitzende Andreas Weik blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf zwei Jahre sehr gute Zusammenarbeit zurück, auch wenn die politischen Voraussetzungen alles andere als gut waren. So ging er kurz auf das Ergebnis der Bundestagswahl ein, dass so ausfiel, wie es sich keiner wünschte. Dies war auch ein Diskussionspunkt bei der anschließenden Aussprache.

Gruppenbild des neuen Vorstands

Raphael Rupp, Andreas Weik, Silvia Fuchß, Thomas Leske, Friederike Graß

Bei der Wahl zum Vorsitzenden wurde Andreas Weik aus Mötzingen erneut zum Ortsvorsitzenden gewählt. Weiterhin in ihren Ämtern bestätigt wurden Silvia Fuchß aus Jettingen als Stellvertretende Vorsitzende, so wie Thomas Leske als Schatzmeister, Raphael Rupp als Schriftführer und Friederike Graß als Beisitzerin. Die bisherige Beisitzerin Susan Walker trat nicht mehr an und Alfred Semmler, der langjährige Ortsvorsitzende und Ehrenvorstand des Kreisverbandes Böblingen, verzichtete aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur als stellvertretender Ortsvorsitzender. Damit hat der neue Vorstand fünf Mitglieder und wurde somit verkleinert.

Nach der Wahl wird Alfred Semmler unter Applaus der Anwesenden und mit sehr großem Dank für die in den Jahrzehnten geleistete Arbeit, vom alten und neuen Vorsitzenden Andreas Weik aus dem Vorstand verabschiedet. Weik sagte in seinem Abschlusswort, dass zwei Jahre mit vielen Herausforderungen vor uns liegen. Mit der Europa- und Kommunalwahl nächstes Jahr stehen schon die nächsten Wahlen vor der Tür. Er ist stolz, dass der Vorstand der FDP Herrenberg und Gäu der jüngste Vorstand im Kreisverband Böblingen und einer der jüngsten in Baden-Württemberg ist.
©Raphael Rupp

FDP stellt erste Kandidaten für die Kreistagswahl auf

Weil der Stadt Über 40 anwesende Mitglieder haben im Rahmen einer Kreiswahlkonferenz die ersten Kandidaten der FDP zur Kreistagswahl 2014 aufgestellt. Der Böblinger Kreistag wird im März nächsten Jahres neu gewählt. Er ist unter anderem zuständig für Krankenhäuser, Energie, Umwelt und Soziales. Auch der Landrat wird von den Mitgliedern des Kreistags gewählt und der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Böblingen besteht zum Großteil aus Mitgliedern dieses Gremiums. Zur Zeit ist die FDP mit sechs Mitgliedern im Kreistag vertreten, die Fraktionsvorsitzende ist Heiderose Berroth aus Renningen.

Als Spitzenkandidat für den Wahlkreis 3 (Leonberg) wurde der Hochschulprofessor Dr. Dieter Maurmaier (64) einstimmig gewählt. Ihm folgt der Ingenieur Wolfgang Schmidt (69) mit über 97% der abgegebenen Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Margarete Joch, der FDP-Stadtverbandsvorsitzende aus Leonberg Udo Graßmeyer, Dr. Jochen Flegl, Radegunde Schenk-Kern, Harald Lutz, Sami Zohni der Beisitzer im FDP-Kreisvorstand ist, Sven Poschenrieder, Christa Zeller, Ludwig Eilebrecht und Bernd Thieliant.

Für den Wahlkreis 5 (Weil der Stadt, Rutesheim, Weissach) wurde der Rechtsanwalt Hans Dieter Scheerer (55) aus Weil der Stadt mit über 94% der abgegebenen Stimmen, als Spitzenkandidat gewählt. Auf Platz 2 wurde der Diplom-Physiker Dr. Jörg Schweikhardt (67) aus Weissach mit ebenfalls 94% aufgestellt. Er ist zugleich Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Weissach, Rutesheim, Renningen. Auf den weiteren Listenplätzen folgen Brigitte Benzinger-König aus Weil der Stadt, die Schriftführerin im FDP-Kreisvorstand ist, Doris Rapsch aus Rutesheim, Marius Litz aus Rutesheim, Norbert Floegel, der auch Vorsitzender der FDP in Weil der Stadt ist, Harald Lebhardt aus Weil der Stadt, Thomas Buczkowski aus Renningen, Albert Riehm aus Weil der Stadt und Eckart Reimers, ebenfalls aus Weil der Stadt.

FDP-Spitzenkandidatin des Wahlkreises 10 (Gäufelden, Bondorf, Jettingen, Mötzingen) ist Silvia Fuchß (39) aus Jettingen mit über 94% der abgegebenen Stimmen. Ihr folgt Thomas Leske (37) aus Gäufelden mit 86,5%, der im FDP-Kreisvorstand die interne Kommunikation verantwortet. Es folgt der Stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Andreas Weik aus Mötzingen, Jan Schwerdt aus Bondorf, Markus Braun aus Jettingen, Patrick Zischeck aus Gäufelden und Pascal Sindlinger aus Mötzingen.

„Ich freue mich, dass sich wieder so viele verdiente Bürgerinnen und Bürger für die FDP zur Wahl stellen. Es zeigt, dass die FDP im Kreis Böblingen sehr aktiv ist und einen soliden Rückhalt hat“, so der Kreisvorsitzende Dr. Florian Toncar. Die nächste Kreiswahlkonferenz der FDP findet am 13.01.2014 in Sindelfingen statt. An diesem Termin wird unter anderem die Regionalwahlliste aufgestellt.
©Daniel Alexander Schmidt

Kreis Böblingen stark im Bezirks- und Landesvorstand der FDP vertreten

Allgemein, Presse | 15. November 2013

Die Liberalen aus dem Kreis Böblingen sind weiterhin gut im Bezirks- und Landesvorstand der FDP vertreten. So wurden beim Bezirksparteitag der FDP Region Stuttgart gleich drei Mitglieder der Böblinger Liberalen in den Vorstand gewählt.

Der Sindelfinger Stadt-, Kreis- und Regionalrat Andreas Knapp (54, Direktor am Landesrechnungshof) wurde mit über 78% der abgegebenen Stimmen zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt. Der Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen, Andreas Weik (32, Versicherungsfachmann) aus Mötzingen, wurde mit 96% zum Beisitzer gewählt. Als Beisitzerin in den Bezirksvorstand wurde außerdem Radegunde Schenk-Kern (64, Redakteurin) aus Leonberg im ersten Wahlgang direkt gewählt.

Beim Landesparteitag der FDP in Baden-Württemberg konnte sich Andreas Knapp darüber hinaus gegen zahlreiche Bewerber im ersten Wahlgang durchsetzen und vertritt den Kreis Böblingen eine weitere Amtsperiode als Beisitzer im Landesvorstand. Der Gärtringer Harald Nübel konnte auf der Europaliste der Südwest-Liberalen einen Achtungserfolg verbuchen und bei seiner ersten Europawahl in einem starken Bewerberfeld Platz 16 erreichen.

„Ich freue mich sehr, dass viele unserer außerordentlich engagierten Mitglieder in den Entscheidungsgremien der FDP vertreten sind. Der Kreis Böblingen hat innerhalb der FDP im Land und im Bezirk ein hohes Stimmgewicht“, so der Kreisvorsitzende Dr. Florian Toncar.
©Daniel Alexander Schmidt

FDP-Vorstand befasst sich mit Situation in Böblingen

Allgemein, Presse | 10. Oktober 2013

Böblingen Der FDP-Kreisvorstand hat sich im Rahmen seiner turnusgemäßen Sitzung auch mit dem Wechsel der Böblinger Stadträte Peter Kirn, Heidrun Zweygart und Reinhard Siekemeier zur Fraktion der Freien Wähler beschäftigt. Er hat festgestellt, dass es sich dabei um einen schweren Verstoß gegen die Satzung handelt, der automatisch den Ausschluss aus der FDP zur Folge hat. Dieser wurde mit Blick auf Kirn und Zweygart nunmehr vollzogen. Siekemeier gehörte der Fraktion als parteiloses Mitglied an.

Der FDP-Kreisvorstand begrüßt es, dass die Böblinger FDP zur Kommunalwahl 2014 erneut antreten möchte und der liberale „Stimmenkönig“ Helmut Kurtz erneut kandieren wird. Wir sind guten Mutes, dass nach der Kommunalwahl auch wieder eine komplette FDP-Fraktion im Böblinger Gemeinderat vertreten sein wird.

Gerade die zahlreichen Neueintritte in die FDP, die es seit der Niederlage bei der Bundestagswahl auch bei uns im Kreis gegeben hat, sind ermutigend und zeigen, dass weiterhin motivierte Menschen bereit sind, sich für liberale Politik zu engagieren und an einer Erneuerung der FDP selbst aktiv mitzuarbeiten.
©Daniel Alexander Schmidt

Wahlnachlese der FDP

Allgemein, Presse | 9. Oktober 2013

Sindelfingen Über 60 Mitglieder der FDP trafen sich zur Besprechung der Bundestagswahl im Parkrestaurant in Sindelfingen.

Der Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat, Dr. Florian Toncar, begrüßte die Anwesenden: „Es freut mich, dass so viele Mitglieder gekommen sind. Der Wahlsonntag war der schlimmste Tag seit langem für die FDP.“ Toncar betonte, dass es nun wichtig sei aufzuarbeiten, was in den letzten vier Jahren schiefgelaufen ist und sich neu zu positionieren. Er dankte seinen Wahlkampfhelfern für den enormen Einsatz. Besonderen Dank sprach er an seinen Wahlkampfleiter, Andreas Weik aus Mötzingen und dessen Stellvertreterin, Brigitte Benzinger-König aus Weil der Stadt aus. Toncar hob hervor, dass Böblingen bei den Zweitstimmen für die FDP Platz 15 von 299 Wahlkreisen erreicht hat, also ein weit überdurchschnittliches Ergebnis erzielen konnte.

Stellvertretend für die Mitglieder bedankte sich anschließend Maren König aus Weil der Stadt bei Dr. Florian Toncar für seine vorbildliche Arbeit als Bundestagskandidat und die letzten zwei Legislaturperioden als Abgeordneter. Dass die anwesenden Mitglieder diesem Dank im vollen Umfang zustimmten, zeigten die sehr langen Standing Ovations, die Toncar für sein Engagement erhielt.

Im Anschluss folgte eine ausführliche Diskussion über die Gründe für das schlechte Abschneiden der FDP bei der Bundestagswahl und mögliche Veränderungen, die die FDP in Zukunft vornehmen sollte. „Wir brauchen nun viele ehrenamtliche Helfer und aktive Mitglieder, um die FDP wieder aufzubauen. Aus diesem Grund freue ich mich, dass alleine in den zwei Tagen nach der Wahl 300 Mitgliedsanträge bei der Bundesgeschäftsstelle eingegangen sind. Das macht Mut. Wir werden schon bei der anstehenden Kommunalwahl im nächsten Jahr zeigen, dass mit uns weiterhin zu rechnen ist“, so Toncar zum Abschluss der Veranstaltung.
©Daniel Alexander Schmidt

Ehrung von FDP-Kommunal- und Landespolitikerin Heiderose Berroth

Renningen-Malmsheim Zahlreiche politische Wegbegleiter von nah und fern sind zum Empfang der Kreis-FDP gekommen um Heiderose Berroth für ihre 25 Jahre Mitgliedschaft in der FDP zu ehren.

Bernhard Maier, Regionalrat, ehemaliger Landrat, Bürgermeister von Renningen und politischer Weggefährte, würdigte in einer Laudatio das außerordentliche Engagement von Berroth in der Kommunalpolitik und im Kreistag: „Sie gründete die parteiungebundene Liste ‚Frauen für Renningen‘ und zog mit anderen Mitstreiterinnen in den Gemeinderat in Renningen ein. Dies hat dem Gemeinderat außerordentlich gut getan.“ Maier fügte hinzu: „Heiderose Berroth war immer sehr nah beim Bürger.“ So war Renningen als erste Kommune im Kreis der Zeit weit voraus, als aufgrund der Initiative der von Berroth geführten Frauen von Renningen, eine Ganztagesbetreuung für Kinder angeboten wurde. „Heiderose Berroth erfüllt ihr Mandat als Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Kreistag mit viel Herzblut“, lobte Maier und nannte beispielhaft für ihr vielfältiges kreispolitisches Engagement ihren Einsatz für die Abfallwirtschaft und die Krankenhäuser.

Dr. Florian Toncar (Kreisvorsitzender der FDP und Bundestagsabgeordneter), Dr. Birgit Reinemund (Vorsitzende im Finanzausschuss des Bundestages und Stellv. Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen), Dr. Jörg Schweikhardt (Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Renningen, Rutesheim, Weissach), Heiderose Berroth (Vorsitzende der FDP Fraktion im Kreistag und ehem. Landtagsabgeordnete), Bernhard Maier (Regionalrat, ehem. Landrat und langjähriger Bürgermeister von Renningen)

Dr. Florian Toncar (Kreisvorsitzender der FDP und Bundestagsabgeordneter), Dr. Birgit Reinemund (Vorsitzende im Finanzausschuss des Bundestages und Stellv. Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen), Dr. Jörg Schweikhardt (Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Renningen, Rutesheim, Weissach), Heiderose Berroth (Vorsitzende der FDP Fraktion im Kreistag und ehem. Landtagsabgeordnete), Bernhard Maier (Regionalrat, ehem. Landrat und langjähriger Bürgermeister von Renningen)

Dr. Florian Toncar, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Bundestag und Kreisvorsitzender würdigte die zahlreichen parteipolitischen Stationen von Berroth: Langjähriges Mitglied im Kreisvorstand, Kreisvorsitzende, Landtags- und Kreistagsabgeordnete, Mitglied im Bezirks- und Landesvorstand sowie in unterschiedlichen Ausschüssen. Berroth hat insgesamt vier Mal für den Landtag kandidiert. Sie hat bereits 1996 ein Mandat errungen und war 15 Jahre lang Landtagsabgeordnete. „Heiderose Berroth ist das Gesicht der FDP in Renningen und darüber hinaus“, denn „ihre Präsenz vor Ort bei den Menschen ist legendär“. Sie sei für jedermann da und vertrete die FDP auf vielen Veranstaltungen, so Toncar. Er beschreibt Berroth als bodenständig, zupackend und weltoffen.

Über die Politik hinaus bekleidet Berroth mehrere Ehrenämter. Sie steht dafür beispielhaft für die vielen Menschen, die ehrenamtlich tätig sind. „In Deutschland sind 28 Millionen Bürger, also ein Drittel unserer Gesellschaft, ehrenamtlich aktiv“, erläuterte Dr. Birgit Reinemund, Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages, in ihrer Festrede. Es gebe in Deutschland mehr als 600.000 in Vereine, wobei der größte Anteil auf den Sport entfalle. Reinemund betonte, dass das Ehrenamt ein wichtiges Fundament in unserer Gesellschaft und somit unverzichtbar sei. Auch 64% der deutschen Unternehmen unterstützen das Ehrenamt, was die Abgeordnete auf die mittelständische Struktur der deutschen Wirtschaft zurückführt.. CDU und FDP haben jetzt ein Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes auf den Weg gebracht. Darin wurden die Pauschalen erhöht und die Haftungsproblematik verbessert.

Das freute Heiderose Berroth besonders: Genau dafür hatte sie sich auch selbst als Abgeordnete jahrelang eingesetzt. Mit Blick auf ihr politisches Wirken sprach Toncar aus, was viele dachten: „25 Jahre aktives Wirken in der FDP sind zwar schon eine lange Zeit, aber wir hoffen natürlich auf viele weitere“.
©Daniel Alexander Schmidt