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Michael Theurer MdEP mit Elektroautomobil in Herrenberg

Der FDP-Europaabgeordnete und ehemalige Oberbürgermeister von Horb am Neckar, Michael Theurer, machte während seiner „Ideen-Tour 2012“, mit einem E-Mobil, Halt in Herrenberg. 

Michael Theurer

© Foto Weber, Haigerloch

Theurer wurde auf dem Marktplatz von Oberbürgermeister Thomas Sprißler, dem FDP-Ortsvorsitzenden Andreas Weik und weiteren Ortsverbandsmitgliedern empfangen. Auf der „Ideen-Tour 2012“ möchte er mit Bürgern und Unternehmen ins Gespräch kommen und auf das baden- württembergische Spitzencluster „E-Mobilität“ aufmerksam machen.
Thomas Sprißler, Michael Theurer und Andreas Weik

© Foto Weber, Haigerloch

Bereits vor 20 Jahren war Theurer in einem E-Mobil unterwegs. „Da hat man ziemlich gefroren, da die Fahrzeuge noch nicht mit Heizung ausgestattet waren. Auch kam man bei einer Reichweite von 40 Kilometern nicht sonderlich weit“, so Theurers Erfahrungen mit dem E-Mobil der ersten Generation. „Heute hat sich das natürlich geändert. Die jetzigen Modelle haben alle Klimaanlage, Radio und Heizung“ fuhr der Europaabgeordnete fort. Allerdings sei die Reichweite von rund 130 Kilometern nach wie vor beschränkt. Ebenso stellt das nicht flächendeckende Netz an Ladestationen ein Problem dar.
„Ich glaube nicht, dass das E-Mobil die herkömmlichen Fahrzeuge, in der Zukunft, ersetzen wird. Dennoch dürfen wir uns vor der E-Mobilität nicht verschließen. Wenn wir dies den Chinesen überlassen, wird der deutsche Fahrzeugbau früher oder später Schwierigkeiten bekommen“, ist sich Theurer sicher. Aus diesem Grund wirbt er für den, von Bund und EU, geförderten baden-württembergischen Spitzencluster „E-Mobilität“.
Andreas Weik, Thomas Sprißler und Michael Theurer

© Foto Weber, Haigerloch

© Andreas Weik

Florian Toncar bei Verhandlung zur Euro-Rettung in Karlsruhe

Allgemein, Presse | 13. Juli 2012

Böblingen/Karlsruhe – Der Böblinger Bundestagsabgeordnete Florian Toncar vertrat dieser Tage den Haushaltsausschuss vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Das Gericht befasst sich derzeit, in einem Eilverfahren, mit den Klagen gegen den dauerhaften Euro-Rettungsschirm (ESM) und den europäischen Fiskalpakt. Erst Ende Juni hatte der Bundestag und Bundesrat den Rettungsfonds ESM und den Fiskalpakt abgesegnet.

Auf der Kreisvorstandssitzung der FDP in Böblingen, die im Anschluss an die Verhandlungen stattfand, berichtete Toncar vom ersten Verhandlungstag in Karlsruhe. „Die Richter prüfen die Gesetze sehr genau und hatten viele Nachfragen, auch zu den vorangegangenen Beratungen im Bundestag“, so Toncar. Er selbst kam insgesamt zweimal zu Wort. Hauptsächlich beim ESM war seine Meinung, als Mitglied des Haushaltsausschusses, gefragt. „Da war es einfach wichtig, dass man als Abgeordneter anwesend war und erläutern konnte, warum und weshalb das Ganze beschlossen wurde“.
Florian Toncar

Florian Toncar

Sein Hauptziel ist es, dass das Bundesverfassungsgericht anerkennt, dass sich der Bundestag für eine Lösung der derzeitigen Krise einsetzt, die den Schaden möglichst gering hält. „Hilfe gibt es nur in Form von Krediten, die das Land zurückzahlen muss, und nicht als europäischer Länderfinanzausgleich, etwa in Form sogenannter Eurobonds. Ein Land, das europäische Hilfe möchte, muss sich im Gegenzug zu einem strengen Reformprogramm verpflichten, um seine wirtschaftliche Leistungskraft wiederherzustellen. Und alle europäischen Länder führen gesetzliche Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild ein, damit das Schuldenmachen in Europa zu einem Ende kommt. Es gibt keinen einfachen Weg aus der Krise, aber in der jetzt beschlossenen Fassung steckt zumindest die Chance, dass Europa zu einer Stabilitätskultur zurück findet“, führte Toncar aus.

Gegen den ESM und Fiskalpakt waren die unterschiedlichsten Beschwerden und Klagen, unter anderem von Peter Gauweiler (CSU) und der Bundestagsfraktion der Linken, eingegangen.

FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger zu Gast in Herrenberg Herrenberg

Die Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Birgit Homburger, stattete dem Ortsverband Herrenberg und Gäu, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Quartal Liberal“, einen Besuch ab. Die erst vor kurzem, von einer Nahost-Reise, zurückgekehrte Politikerin berichtete, von ihren Eindrücken.

Birgit Homburger

Birgit Homburger

„Ich bin damit aufgewachsen, dass die Lage im Nahen Osten immer kritisch war“ leitete der Ortsvorsitzende Andreas Weik in das Thema ein. Und kritisch ist es derzeit vor allem in Syrien. Homburger äußerte große Sorgen, dass sich die Lage in Syrien immer mehr zuspitze. Spätestens seit dem Angriff auf ein türkisches Militärflugzeug sei klar, dass vermutlich auch die NATO betroffen sein könnte. „In Syrien selbst wird die Lage zunehmend fragil“ äußerte sich Homburger besorgt. „Das Volk wird brutal vom Assad-Regime ermordet. Klar haben da die Menschen Angst und sehen als letzten Ausweg die Flucht“ so Homburger weiter. Unter den Flüchtlingsströmen litten auch die Türkei, der Libanon und besonders Jordanien, da dieses Land vor allem mit Haushaltsproblemen zu kämpfen habe.

Ganz anders verhalte sich der Libanon, der einen Kurs der „Abschottung“ fahre. Dies sei insofern überraschend, da die Hisbollah gute Beziehungen zu Präsident  Assad habe. Das Land versuche neutral zu sein. Im Gegensatz zum armen Norden, der mit den Flüchtlingsproblemen aus Syrien zu kämpfen habe, sei es im Süden Libanons, dank internationaler Hilfe, stabil geworden. Ganz wichtig sei hier der weitere Einsatz der UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen, die in der Nähe Israels weiterhin den Frieden sichern sollen.
Damit war Homburger beim nächsten „Brandherd“ angelangt: Israel. Einerseits äußerte sie Verständnis für die Israelis, die seit der gewaltsamen Machtübernahme der Hamas, im Gazastreifen vor allem im Süden beschossen werden. „Andererseits nimmt die Israelische Politik oft skurrile Züge an und dann muss man seinen israelischen Freunden ganz klar sagen was akzeptabel ist und was nicht.“
Andreas Weik und Birgit Homburger

Andreas Weik und Birgit Homburger

In Ägypten, wo jüngst, mit Mohammed Mursi, ein Muslimbruder zum Präsidenten gewählt wurde, ist die Lage ebenfalls schwierig. Zu der Kritik, dass Außenminister Westerwelle der erste westliche Spitzenpolitiker war, der den neuen ägyptischen Präsidenten besucht habe, meinte Homburger: „Es ist eine Abwägungsfrage in der Außenpolitik. Hier kann man die Welt nicht in Schwarz und Weiß einteilen. Ich bin eher der Meinung, dass der Besuch richtig war“.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer ihre Fragen stellen. Unter anderem wurde Unmut darüber geäußert, dass Politiker wie der Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation, Mahmud Abbas, zum „Partner für den Frieden“ hofiert werden. „Wenn man da jemanden will, der unseren Vorstellungen entspricht und nicht vorbelastet ist, kann man es vergessen“, so Homburger. Gespräche müssten trotzdem geführt werden. In der fast zweistündigen Fragerunde kamen aber auch noch andere Themen zur Sprache. Beispielsweise EnBW, bei dem sie sich von der Vorgehensweise Mappus, beim Rückkauf der Aktien von der EDF, distanzierte. Ebenso wurden die Euro-Krise, die Bundes- und Landespolitik sowie die Innovationskampagne der FDP-BW, angesprochen.

© Raphael Rupp und Andreas Weik

 

“Kleiner FDP-Parteitag in Herrenberg“ – Otto Fricke MdB referiert beim Quartal Liberal

Theodor-Heuss-Medaille an Ortsverbandsgründer Wolf-Dieter Guercke 

 
Herrenberg – Politprominenz in der Tessiner Grotte im Hotel Hasen. FDP-Bundesschatzmeister Otto Fricke stattete dem Ortsverband, anlässlich des zehnten Quartal Liberal, einen Besuch ab. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Theodor-Heuss-Medaille an den Gültsteiner Wolf-Dieter Guercke für 40 Jahre Parteimitgliedschaft. 
Otto Fricke in Herrenberg und alle kamen. Gut vierzig interessierte Besucher sind der Einladung, zum bereits zehnten „Quartal Liberal“ gefolgt, um dem Vortrag Frickes über die Erfolge und zukünftigen Vorhaben der FDP in der Regierung zu lauschen. „Das ist ja ein kleiner FDP-Parteitag in Herrenberg“ kommentierte der Ortsvorsitzende Andreas Weik, zu Beginn der Veranstaltung, die Teilnahme zahlreicher Mandatsträger aus Bund, Land und Kreis. So konnte er neben dem Referenten auch die Bundestagsabgeordneten Florian Toncar und Pascal Kober sowie Regierungspräsident Johannes Schmalzl begrüßen.
Florian Toncar, Otto Fricke, Andreas Weik und Wolf-Dieter Guercke

Florian Toncar, Otto Fricke, Andreas Weik und Wolf-Dieter Guercke

Bevor Fricke in seinen Vortrag einstieg, ehrten die Herrenberger ihr Gründungsmitglied Wolf-Dieter Guercke für 40 Jahre Parteizugehörigkeit. 1979 hat Guercke den Ortsverband Herrenberg und Gäu neu gegründet und begleitete seither mehrere Male das Amt des 1. Vorsitzenden. Auch im Kreisverband Böblingen setzte er als Kreisvorsitzender seinen liberalen Stempel auf. „Die Demokratie lebt vom Mitmachen. Er ist so einer, der sich selbst in schwierigen Zeiten nie aus der Parteiarbeit zurückgezogen hat“, so Regionalrat Andreas Knapp in seiner Laudatio. In Würdigung um seine Verdienste verlieh ihm der Kreisvorsitzende Florian Toncar die Theodor-Heuss-Medaille sowie eine Ehrenurkunde.

Florian Toncar, Otto Fricke, Andreas Weik, Johannes Schmalzl und Pascal Kober

Florian Toncar, Otto Fricke, Andreas Weik, Johannes Schmalzl und Pascal Kober

Dann folgte Frickes Zwischenbilanz und Aussichten zur Rolle der FDP in der Bundesregierung. „Klar wolle man mehr umsetzen, aber als kleinerer Partner in der Regierung hat man es nicht so leicht. Können Sie einen Bereich nennen, wo uns die CDU/CSU entgegenkommt? Die sagen doch zu allem Nein“ bemerkte Fricke in die Runde. Die FDP sei bei all der Kritik nicht tot. „Das Sterbeglöckchen hat schon oft geläutet, doch es war der Wecker, der uns wachgerüttelt hat“. Erfolge wie bei der Gauck-Nominierung, Schlecker oder Opel haben gezeigt, dass die FDP ihr eigenes Profil hat und gebraucht werde. Dies würden auch die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen beweisen. Auch aktuelle Themen wie die Griechenland-Krise, Fiskalpakt, Neuverschuldung, Betreuungsgeld und Röttgens Entlassung, kamen in Frickes Ausführungen, nicht zu kurz.

Das nächste Quartal Liberal findet am 12. Juli 2012 statt. Als Gastreferentin wird die Stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Birgit Homburger erwartet.
Andreas Weik

 

Florian Toncar ist bereit für dritte Legislaturperiode

Allgemein, Presse | 13. Mai 2012

Böblingen – Der FDP-Bundestagsabgeordnete Florian Toncar will im kommenden Jahr erneut für den Bundestag kandidieren.

Florian Toncar

Florian Toncar

„Mit Engagement und Erfahrung möchte ich mich auch in der nächsten Legislaturperiode für liberale Politik in Böblingen stark machen“, so Toncar vergangene Woche auf der Kreisvorstandssitzung der Liberalen.

Auf der Wahlkreiskonferenz, am 18. Juli, wird der FDP-Kreisverband Böblingen ihren Bundestagskandidaten für 2013 nominieren. Für Toncar wäre es die dritte Legislaturperiode. Seit 2005 sitzt er für die FDP im Bundestag.
Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion hat sich besonders als Haushalts- und Finanzexperte einen Namen gemacht. Seit 2009 ist Toncar zusätzlich Mitglied im Böblinger Kreistag.
Andreas Weik

Liberale besuchen Nussbaum-Verlag in Weil der Stadt

Allgemein, Presse | 30. April 2012

„Beeindruckende Unternehmenskultur und gelebte soziale Verantwortung“ 

Der FDP-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Toncar, die FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heide Berroth, sowie die beiden liberalen Gemeinderäte Brigitte Benzinger-König und Dietmar Spreer Nussbaum-Verlag in Weil der Stadt besucht. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Brigitte Nussbaum wollten die Liberalen wissen, was das Unternehmen und ihre Chefin derzeit bewegt. Brigitte Nussbaum erläuterte den Gästen, wie wichtig es ist, dass ein Unternehmen flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen anbieten kann und über langfristig engagierte, treue Mitarbeiter verfügt: „Mein Wunsch wäre es zum Beispiel, dass wir gemeinsam mit anderen Unternehmen aus Weil der Stadt darüber nachdenken ein Ferienprogramm für die Kinder der Mitarbeiter aufzustellen“.
Für Heiderose Berroth ist die Firma Nussbaum ein hervorragendes Beispiel modernen unternehmerischen Handelns: „Hier zeigt sich, wie gut Frauen in Führungspositionen, die auch über entsprechende Familienerfahrung verfügen, wirtschaftliche und soziale Ziele zum Vorteil aller Beteiligten verknüpfen können“.
Rund 87% der Beschäftigten im Nussbaum Verlag sind Frauen, von denen viele in Teilzeit arbeiten. Weil dort auch nachts gearbeitet wird, appelliert Brigitte Nussbaum an die Stadt Weil der Stadt, im Umfeld des Unternehmens für eine bessere Straßenbeleuchtung zu sorgen: „Mir ist durchaus bewusst, dass die Stadt die Straßenbeleuchtung nachts aus Kostengründen abschaltet. Aber gerade unsere Mitarbeiterinnen würden sich wesentlich sicherer fühlen, wenn ihr Heimweg während der Nachtstunden, wenigstens bis 5.00 Uhr beleuchtet wäre“. Dietmar Spreer und Brigitte Benzinger-König sagten zu dieses Thema in den kommunalen Gremien ansprechen zu wollen. Stolz ist Brigitte Nussbaum auch darauf, dass das Unternehmen in der Regel jeder Auszubildenden und jedem Auszubildenden mit erfolgreichem Berufsabschluss auch eine Perspektive aufzeigen kann: „Wir wollen niemanden nach der Ausbildung wieder wegschicken“. Diese Unternehmenskultur beeindruckte die Liberalen: „Das ist gelebte soziale Verantwortung, die mit Kreativität und unermüdlichem Einsatz wahrgenommen wird“, so Toncar.
Beim Rundgang durch den Betrieb konnten die Gäste dabei auch sehen, wie viel Unternehmergeist im Verlagswesen gerade heute gefragt ist. So verfügt Nussbaum nicht nur über eine moderne Anzeigenannahme, sondern hat auch neue Maschinen für den immer stärker gefragten Vierfarbdruck angeschafft. „Die Ansprüche der Kunden sind enorm gestiegen“, so Brigitte Nussbaum. „Wir sind stolz darauf, höchste Qualität liefern zu können, und haben dafür beständig investiert“.

Rückblick: Erstes Quartal Liberal 2012 mit Jochen Haußmann MdL

Am 02. Februar fand im Herrenberger „Hasen“ das 1. Quartal Liberal 2012 des FDP OV Herrenberg/Gäu statt. Zu Gast war dieses Mal Jochen Haußmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion.

Andreas Weik und Jochen Haußmann

Andreas Weik und Jochen Haußmann

Er gab einen Überblick über die aktuelle Situation zum Projekt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung, wie sich dies auch im Ergebnis der Volksabstimmung darstellt, möchte dass das Projekt nun zügig in die Umsetzung geht. Verschlechterungen im Nahverkehr gibt Haußmann eine Absage, es ist zu früh um zu sagen was kommt. Des Weiteren gewährte Haußmann einen Überblick über aktuelle Themen im Landtag. Im Jahr 2011 gab es Steuermehreinnahmen von 2,5 Milliarden. Nach Ansicht der FDP Landtagsfraktion hätten deutlich mehr Mittel in den Schuldenabbau fließen sollen. Seit Antritt der grün-roten Landesregierung sind eine Vielzahl von neuen Stellen in diversen Ministerin neu geschaffen worden. Etwa 200 neue Stellen in Ministerien und Behörden sind geplant, wohingegen die Polizei und Beamten mit deutlichen Einschnitten bzw. mit gebrochenen Wahlversprechen zu kämpfen haben. Es gibt überparteiliche Gespräche mit den Landesregierungen in Bayern und Hessen die eine Klage gegen den bestehenden Länderfinanzausgleich vorbereiten. Weiterer Themenpunkt war die bisher schlechte Umsetzung der Gemeinschaftsschule.

Glückwünsche!

Nachträglich beglückwünscht der FDP OV Herrenberg/Gäu, Hans-Michael Burkhardt für das tolle Wahlergebnis und die Wiederwahl zur zweiten Amtsperiode als Bürgermeister von Jettingen.
 Außerdem beglückwünschen wir Daniel Bullinger, seit September 2008 Hauptamtsleiter der Gemeinde Mötzingen, zur Wahl zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Oberrot im Landkreis Schwäbisch Hall. Er ist damit einer der jüngsten Bürgermeister in Baden-Württemberg.

 

„Deutschland – Insel der Stabilität, des Fortschrittes und der Sicherheit“

Allgemein, Presse | 27. Januar 2012

Dr. Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, spricht beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Kreis-FDP und des Stadtverbandes Leonberg Böblingen/Leonberg  
 
Dr. Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages

Dr. Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages

Mit einem gemeinsamen öffentlichen Neujahrsempfang, im Alten Eltinger Rathaus, startete der FDP-Kreisverband und der Stadtverband Leonberg, am vergangenen Freitag, offiziell ins neue Jahr.

Gut fünfzig Gäste folgten dieser Einladung. Nach den Grußworten des Stadtverbandsvorsitzenden und des Kreisvorsitzenden Florian Toncar MdB folgte, unter dem Titel „Boom in Deutschland – Krise in Europa?“, die Ansprache des diesjährigen Gastredners Dr. Hermann Otto Solms. Solms ist seit 1998 Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen der FDP-Bundestagsfraktion, begann seine Neujahrsrede mit einer guten und einer schlechten Nachricht. „Die gute Nachricht: 2012 wird besser als 2011. Die schlechte Nachricht: Das Jahr 2013 wird 2012 überbieten.“ Deutschland stehe in einer vorzüglichen Situation. „Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Insel der Stabilität, des Fortschrittes und der Sicherheit“ so Solms weiter. Besonders erfreulich sei auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl habe sich halbiert. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit von nur 8% sei im europäischen Raum einmalig. „Aufgrund unserer guten Ausgangslage brauchen wir kein quantitatives Wachstum, sondern müssen das qualitative Wachstum fördern“ äußerte sich Solms zur Wirtschaftssituation in Deutschland.
Ein weiterer Schwerpunkt von Solms Vortrag war die Staatsschuldenkrise im Euroraum. „Die Ursache für die Krise ist die Verschuldung. Wer die Krise auf Dauer bewältigen will, muss die Verschuldung bekämpfen“ so Solms. Ziel müsse es sein, die Gesamtschulden auf 60% zu senken. „Das wird mindestens zwanzig Jahre brauchen. Aber das ist nicht so schlimm! Schließlich hat es für den Schuldenaufbau auch mehr als zwanzig Jahre gebraucht. Die Staaten müssen letztendlich jetzt gezwungen werden, mit dem Schuldenabbau zu beginnen“ lautet die Einschätzung von Dr. Solms. Trotz allem gehe er mit besonderem Optimismus ins neue Jahr und würde auch sehen, dass für die FDP Luft nach oben vorhanden ist.
Wolfgang Schmidt (Stadtverbandsvorsitzender Leonberg), Dr. Hermann Otto Solms, Florian Toncar (Kreisvorsitzender Böblingen, MdB)

Wolfgang Schmidt (Stadtverbandsvorsitzender Leonberg), Dr. Hermann Otto Solms, Florian Toncar (Kreisvorsitzender Böblingen, MdB)

Beim Stehempfang im Anschluss konnten die Gäste untereinander ins Gespräch kommen. Zwei Schülerinnen der Jugendmusikschule Leonberg umrahmten die Veranstaltung.
[Text: Andreas Weik]

 

Neuverschuldung sinkt 2011 deutlicher als erwartet

Allgemein, Presse | 17. Januar 2012

Florian Toncar, Kreisvorsitzender der FDP Böblingen und Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages teilt mit:

Florian ToncarDie Neuverschuldung des Bundes sinkt 2011 deutlicher als erwartet. Der Bund hat im vergangenen Jahr weit weniger neue Schulden gemacht als erwartet. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Haushaltsvollzugs, die die tatsächliche Neuverschuldung des Bundes im Jahr 2011 belegen.
Zunächst war die Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2011 von einer maximalen Neuverschuldung in Höhe von 48,4 Milliarden Euro ausgegangen. Aufgrund der guten Wirtschaftslage und maßvoller Haushaltsführung ist es gelungen, die Neuverschuldung auf 17,3 Milliarden Euro zu drücken. Das sind insgesamt 31,1 Milliarden Euro weniger als zunächst angenommen. Wie schon im Jahr 2010 hat sich die Kritik der Opposition am schwarz-gelben Haushalt als völlig haltlos erwiesen. Für die christlich-liberale Koalition ist diese überaus positive Entwicklung Ansporn, den Abbau der Neuverschuldung mit maßvoller Haushaltspolitik weiter voranzutreiben.

Kreis FDP mit 14 Delegierten auf dem Dreikönigsparteitag

Allgemein, Presse | 6. Januar 2012

Erneuerte Strukturen bietet mehr Mitspracherecht für Basis

Radegunde Schenk-Kern, Dr. Jörg Schweikhardt, Wolf-Dieter Guercke und Peter Knorr

Radegunde Schenk-Kern, Dr. Jörg Schweikhardt, Wolf-Dieter Guercke und Peter Knorr (v.l.n.r.)

Zum traditionellen Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg im Vorfeld des liberalen Dreikönigstreffens, entsandte der FDP Kreisverband Böblingen 14 Delegierte. Diese waren, neben  dem stellvertretenden Landesvorsitzenden  Florian Toncar, MdB, der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes Alfred Semmler, Andreas Weik, Hans-Dieter Scheerer, Dr. Jörg Schweikhardt, Harald Nübel, Heiderose Berroth, Peter Knorr, Heidi Calaminus, Wolf-Dieter Guercke, Christian Weiglein, Fabian Groß, Radegunde Schenk-Kern und Brigitte Benzinger-König.

Durch mehrere Satzungsänderungen wurden die parteiinternen Strukturen erneuert, wodurch die Basis nun mehr Mitspracherechte bekommt. Mehrheitlich verabschiedet wurde auch der Leitantrag „Neue Finanz- und Wirtschaftspolitik: ein grün-roter Offenbarungseid“, welcher die Haushaltspolitik der grün-roten Landesregierung scharf kritisiert. Mit relativ knapper Mehrheit wurde der Antrag auf die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes abgelehnt.

Diskussionskultur sachlich, offen und fair

Hans Dieter Scheerer ist Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Böblingen

Hans Dieter Scheerer ist Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Böblingen

„Die Diskussionskultur war sehr sachlich, offen und fair – man zollte sich gegenseitigen Respekt, auch wenn die Meinungen teilweise sehr unterschiedlich waren“ äußerte sich Hans-Dieter Scheerer, stellvertretender Kreisvorsitzender, zufrieden zum Verlauf des Parteitages. „Die Landes-FDP genießt einen sehr hohen Stellenwert bei der Bundespartei, was man anhand der Besuche von Rainer Brüderle, Patrick Döring und Co. erkennen konnte. Den Redebeiträgen war zu entnehmen, dass in Berlin die Probleme erkannt worden sind und jetzt angepackt werden müssen“ so Scheerer weiter.

„Rege Diskussionen und knappe Abstimmungen zu hochaktuellen Themen zeigen: Die FDP lebt“, so Heiderose Berroth, Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag.
Andreas Weik (Ortsvorsitzender der FDP Herrenberg und Gäu, Pressesprecher der FDP im Kreis Böblingen und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Nordwürttemberg) und Brigitte Benzinger-König (Mitglied des Kreisvorstands)

Andreas Weik (Ortsvorsitzender der FDP Herrenberg und Gäu, Pressesprecher der FDP im Kreis Böblingen und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Nordwürttemberg) und Brigitte Benzinger-König (Mitglied des Kreisvorstands)

„Das vergangene Jahr war katastrophal für die FDP. Es muss jetzt wieder aufwärts gehen. Der Anfang wäre gemacht. Für mich war dies der „liberalste“ Landesparteitag seit langem. Konstruktive Antrags- und Programmberatungen der Parteispitze mit den Basismitgliedern anstelle der teilweise heraufbeschworenen Personaldebatten. Man ist wieder näher aneinandergerückt. Jetzt muss der nächste Schritt kommen – den Worten Taten folgen lassen.“ Gemeinsam schaffen wir das, davon bin ich fest überzeugt“ ist das Parteitagsresümee von dem Vorsitzenden des FDP Ortsverbandes Herrenberg und Gäu, Andreas Weik.