Artikel in "Ortsverband Weissach / Rutesheim / Renningen"

FDP feiert den 70. Geburtstag von Heiderose Berroth

Weggefährten aus Kreis- und Landespolitik überbringen ihre Glückwünsche an die frühere Landtagsabgeordnete aus Renningen

<Weil der Stadt> Die langjährige Landtagsabgeordnete und FDP-Kreisvorsitzende Heiderose Berroth wurde 70 – und die Liberalen feierten dies mit einem sommerlichen Empfang in Weil der Stadt. Über 70 Freunde und Weggefährte Berroths konnte der FDP Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer im Weil der Städter Klösterle begrüßen. Als Hausherr sprach zunächst der Weil der Städter Bürgermeister Thilo Schreiber ein Grußwort und bemerkte: „Wenn ich Heiderose Berroth in einem Wort beschreiben müsste: Sie ist eine richtige Powerfrau.“ Er bedankte sich für ihr Engagement als Vorsitzende des Trägervereins der Landesakademie für Jugendbildung. Der Bürgermeister von Berroths Heimatstadt Renningen, Wolfgang Faißt, hatte ihre Arbeit bereits zuvor auf einer Geburtstagsfeier auf Einladung der Landtagsfraktion in Stuttgart gewürdigt.

Die Jubilarin umringt von Hans Dieter Scheerer (links) und Jochen Haußmann MdL (rechts)

Von April 1996 bis März 2011 gehörte Berroth dem Landtag von Baden-Württemberg an und war zuletzt Sprecherin der FDP-Fraktion für Finanz- und Haushaltspolitik, Sport und Kultur. Ihr früherer Kollege Jochen Haußmann MdL, heute stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion, betonte: „Heiderose Berroth hat bleibende Spuren im Landtag hinterlassen.“ So habe sie nicht nur an bedeutenden Gesetzen wie dem Privatschulgesetz maßgeblich mitgewirkt, sondern auch mittlerweile bundesweit gebräuchliche Begriffe wie „Schuldenstopp“ geprägt. Ferner habe sie sich dafür eingesetzt, dass der FDP-Fraktionssaal in Elly-Heuss-Knapp Saal umbenannt wurde. Für Haußmann stehe der Name Berroth für: „Begeisternde Ehrenamtlerin Rockt Renningen Ohne Träumereien Herauszuversprechen.“

Berroth ist nicht nur Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzende der überparteilichen Wählerinneninitiative „Frauen für Renningen“, sondern auch eine ihrer aktuellen Gemeinderätinnen. Zudem ist sie seit 1999 Mitglied des Böblinger Kreistags und seit 2009 Vorsitzende der dortigen FDP-Fraktion. So gratulierte auch Landrat Roland Bernhard zum Geburtstag: „Ich bedanke mich bei Heiderose Berroth für die tolle Arbeit, die sie im Landkreis leistet. Sie ist ein Vorbild der Frauenförderung.“

Die Laudatio auf Berroth hielt der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar aus Weil im Schönbuch: „Man fühlt sich an das Märchen vom Hasen und dem Igel erinnert. Egal wo man im Landkreis hingeht, Heide war schon da.“ Während ihrer Zeit im Landtag sei sie durchweg in Regierungsverantwortung gewesen. 2004 habe sie bei der damaligen Neuaufstellung der FDP im Land eine wichtige Rolle gespielt, als sie die Rolle der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden übernahm. Ihre Einsatzkraft im Wahlkampf sei legendär: beispielsweise habe sie, so Toncar heiter, im Endspurt vor der Landtagswahl 2006 noch einen Brief an rund tausend Wählerinnen und Wählern verfasst, ausgedruckt und eingetütet. Leider sei dieser aber wegen einer verzögerten Zustellung erst einen Tag nach der Wahl angekommen, was jedoch glücklicherweise den Wahlerfolg nicht verhindert habe. „Die FDP hat dir viel zu verdanken, ich selbst habe viel von dir gelernt“, so Toncar zu Berroth.

Glückwünsche von Bundestagskandidat Dr. Florian Toncar

Die Festrede hielt der stellvertretende FDP Kreisvorsitzende Andreas Knapp, Stadt- und Kreisrat aus Sindelfingen. Das Thema der Rede war: „Unsere deutsche Sprache – ein Fundament der Freiheit.“ Dies war ein Wunschthema Berroths, da die Kulturpolitik für sie ein Herzensthema ist und sie schon in ihrer Zeit als liberale Bildungspolitikerin im Landtag (1996-2001) klar darauf hingewiesen hatte, dass es ihr wichtig sei, dass unsere Grundschüler wieder ‚Lesen, Schreiben und Rechnen‘ lernen. Knapp wies vor allem darauf hin, dass die gemeinsame Sprache eine wichtige Basis für gesellschaftlichen Diskurs um die richtigen politischen Wege sei. Aus diesem Grunde ist die fehlende gemeinsame Sprache auch ein Hindernis bei der europäischen Einigung, das es zu überwinden galt und weiterhin zu überwinden gilt.

In Ihrem Schlusswort dankte Berroth allen Gästen für‘s Mitfeiern, den Rednern für ihre ehrenden Worte und den Organisatoren sowie dem Harmonikaspielring Malmsheim für die Gestaltung des Abends. Ihr besonderer Dank ging an alle, die sie während der letzten Jahrzehnte in ihren Aufgaben in Politik und Familie unterstützt haben, denn „so etwas ist nie alleine zu schaffen“. Inzwischen reduziere sie ihre öffentlichen Aufgaben Stück für Stück, mache gerne und regelmäßig ‚Dienst‘ bei den Enkeln und freue sich darüber, morgens öfter mal ausschlafen zu können. Der FDP im Kreis Böblingen wird sie aber weiterhin erhalten bleiben.

FDP wählt Scheerer einstimmig zum Landtagskandidaten

Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt ist Erstkandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis 06 für die Landtagswahl 2016, sein Zweitkandidat ist Andreas Weik

<Weil der Stadt> „Der Wahlkreis 06 mit den großen Kreisstädten Leonberg und Herrenberg ist sehr aussichtsreich für die FDP“, mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Kreisvorsitzende, Andreas Knapp, Stadt- und Kreisrat aus Sindelfingen die Konferenz. Er leitete die Versammlung mit über 30 Mitgliedern und Gästen.

Der Weil der Städter Ortsvorsitzende Norbert Floegel schlug Hans Dieter Scheerer als Erstkandidat vor. Dieser kritisierte in seiner Rede die aktuelle Landesregierung scharf: „Immer mehr Bürokratie, Infrastrukturausgaben an der falschen Stelle, Steuerverschwendung und die Zerstörung des Schulwesens in Baden-Württemberg. Eine Regierung darf nicht von Ideologie getrieben werden, sondern muss mit Menschlichkeit und Vernunft Entscheidungen treffen .Die aktuelle Landesregierung muss weg“, so Scheerer. Er war bereits dreimal Zweitkandidat im gleichen Wahlkreis und möchte nun direkt in den Landtag gewählt werden. Er sehe sich selbst als Kämpfer gegen die Bürokratie, so wolle er die Regelungswut der Regierung eindämmen. Für ihn sei es entscheidend dem einzelnen mehr Verantwortung zu übertragen und seine Freiheit nicht durch immer neue Vorschriften zu begrenzen. 

Die Hermann-Hesse-Bahn sei für Scheerer ein Projekt, das sich nicht lohne. 60 Mio Euro seien dringend notwendig um die Infrastruktur im Kreis Böblingen zu erhalten, eine Bahn zwischen Calw und Renningen, deren Betrieb in den 1970gern aufgrund von zu geringen Nutzerzahlen eingestellt wurde, sei keine sinnvolle Investition und rechne sich nicht. Der Landkreis könne nur die wirtschaftsstärkste Region in der Bundesrepublik bleiben, wenn an der richtigen Stelle in die Infrastruktur investiert werde. Neben Straßen seien auch Breitbandkabel und neue Wohngebiete für Menschen die in unseren Landkreis ziehen wichtig.

Die Grunderwerbssteuer ist für Scheerer mit 5% zu hoch. Man müsse sich nicht wundern, wenn gerade junge Familien nicht in der Lage seien sich ein Eigenheim zu kaufen. Trotz dem aktuellen Steuersegen sei es der Landesregierung nicht gelungen die Bürger zu entlasten und Schulden abzubauen. Seiner Meinung nach dürfe nicht mehr ausgegeben als eingenommen werden.

Das zentrale Thema im kommenden Wahlkampf werde die Schulpolitik sein. Auch Scheerer sei es eine Herzensangelegenheit das aktuell gute Bildungswesen in Baden-Württemberg zu erhalten. Jedes Kind solle die gleichen Chancen erhalten, dies bedeute jedoch nicht, dass jedes Kind auf die gleiche Schule gehen müsse. Auch die Gemeinschaftsschule könne für manche Kinder passend sein, jedoch nicht für alle. Das aktuelle Schulsystem müsse bewahrt werden. Er befürchte, dass die Grünen sich nach der Wahl der Forderung ihrer Jugendorganisation anschließen und das Gymnasium Schritt für Schritt in die Gemeinschaftsschule überführen werden. Dies gelte es zu verhindern.

Scheerer ist in Herrenberg aufgewachsen und vor längerer Zeit nach Weil der Stadt gezogen. Dort ist er als selbstständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei tätig. Zuvor war er leitender Angestellter eines großen Unternehmens im Einzelhandel. Außerdem ist Scheerer Lehrbeauftragter an der DHBW Stuttgart. Er hat bereits zahlreiche Positionen innerhalb der FDP ausgeübt und war früher auch Kreis- und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen.

Scheerer konnte die Wahlkreiskonferenz voll überzeugen, er wurde einstimmig zum Landtagskandidaten gewählt.

Als Zweitkandidat schlug der Aidlingen FDP-Gemeinderat, Daniel Alexander Schmidt, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der FDP und der Jungen Liberalen, Andreas Weik, vor: „Er ist ein verlässlicher Parteifreund und ein engagierter Wahlkämpfer“, so Schmidt. Letztes Wochenende wurde Weik in den Landesvorstand der FDP Baden-Württemberg gewählt. Nun wählte ihn die Konferenz mit knapp 90% zum Zweitkandidat für die Landtagswahl.

„Ich selbst bin nach der Grundschule auf die Realschule gegangen und weiß: In unserem Schulsystem kann man sein Talent besser entfalten als in grün-roter Gleichmacherei“, so Weik. Der 34-jährige Spezialist für Kranken- und Pflegeversicherungen wird Scheerer zur Seite stehen, er war bereits Wahlkampfleiter des früheren FDP-Bundestagsabgeordneten, Dr. Florian Toncar. Auch bei den Jungen Liberalen ist Weik auf Kreis- und Bezirksebene aktiv. So war er drei Jahre lang Vorsitzender des Bezirks Nordwürttemberg und konnte in der Zeit viele Kreisverbände mit aufbauen. Aufgewachsen ist er am Rande des Schwarzwaldes, wo sein Großvater 40 Jahre lang Bürgermeister war. Die Kommunalpolitik habe ihn bereits früh begeistert. Als Vorsitzender des Ortsverbandes Herrenberg und Gäu war er maßgeblich am Erfolg der Freien Demokraten bei der Kommunalwahl in Herrenberg beteiligt. Zum ersten Mal traten die Liberalen dort mit einer Liste für die Gemeinderatswahl an. Mit dem Adlerwirt Wilhelm Bührer stellt die FDP dort seit letztem Jahr nun einen Stadt- und Kreisrat.

Im Wahlkreis 06 haben die Freien Demokraten bei allen Wahlen stets überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen können. So war Heiderose Berroth 15 Jahre lang Abgeordneten für die FDP in diesem Wahlkreis, 2011 verfehlte sie nur knapp den erneuten Einzug in den Landtag.

Ist die Staubsaugerverordnung der EU eine „gute Nachricht“?

Im Evangelischen Gemeindeblatt vom 24. August 2014 wurde die Verordnung der EU zur Beschränkung der elektrischen Leistungsaufnahme von Staubsaugern verbunden mit einem zukünftigen Verkaufsverbot für heute übliche Staubsaugergrößen als die „Gute Nachricht“ angepriesen.
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Weissach-Rutesheim-Renningen nahm dazu in einem Leserbrief Stellung:

Die „gute Nachricht“ (Evangelisches Gemeindeblatt Nr. 34, 24.08.14, veröffentlicht in Nr. 37, 14.09.14)
Jeder, der sich mit Technik auskennt, weiß, dass die Saugleistung eines Staubsaugers direkt von der elektrischen Leistung multipliziert mit dem Wirkungsgrad abhängt. Der Wirkungsgrad ist allerdings nur in sehr engen Grenzen beeinflussbar. Die Aussage von Ines Oehme ist also ziemlich unsinnig. Bei reduzierter elektrischer Leistung steigt die Zeit, die zum Staubsaugen benötigt wird, entsprechend. Wo bleibt die Energieeinsparung? Die äußerst unbedeutende Rolle des Staubsaugens auf den deutschen Energiebedarf kann sich jeder selber bestimmen, wenn er ausrechnet, wie lange ein Staubsauger tatsächlich durchschnittlich pro Tag in seinem Haushalt in Betrieb ist. Dabei ist die Nennleistung nur bei der seltenen Vollast gefragt.
Die EU ist ein Friedensprojekt für das Zusammenleben der Menschen in Europa. Ziel sollte nicht sein, den Menschen im Alltag ihr Verhalten vorzuschreiben, vor allem, wenn es sich um solch unsinnigen Einschränkungen handelt. Wo bleibt die Luthersche Freiheit und Eigenverantwortung der Menschen?
Der Redaktion des Gemeindeblattes kann man nur empfehlen, solche Themen den Fachleuten zu überlassen, die davon etwas verstehen und nicht etwas als gute Nachricht anzupreisen, was dazu beiträgt, den Unmut über die „Bürokraten in Brüssel“ weiter anzuheizen.
Als Physiker und Hausbesitzer, der über Photovoltaik mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, weiß ich, wovon ich schreibe.
Dr. rer. nat Jörg Schweikhardt

Ortsverbandstreffen in der Rutesheimer Kraxl-Alm

Es ist Zeit, sich nach der Fußball-Weltmeisterschaft und vor der Sommerpause wieder einmal zu treffen und über Vergangenheit und Zukunft zu sprechen. In Weissach war am 13. Juli der erste Wahlgang zur Bürgermeisterwahl. Wie ist er ausgegangen? Gibt es zum Thema Krankenhaus neue Entwicklungen? Wie steht es mit dem B464-Anschluss in Renningen? Sind die Baustellen in Rutesheim und Renningen noch stark verkehrsbehindernd? Diese und andere Themen können wir in lockerer Atmosphäre besprechen:
Am Freitag 18. Juli ist ab 19 Uhr für Mitglieder und Freunde der FDP ein Tisch reserviert in der Kraxl-Alm in Rutesheim (direkt an der Autobahnausfahrt Richtung Karlsruhe). Es gibt also Vieles zu bereden, was an aktuellem Geschehen von der Kommunalpolitik bis zur Europaebene gerade ansteht.

Ehrung von FDP-Kommunal- und Landespolitikerin Heiderose Berroth

Renningen-Malmsheim Zahlreiche politische Wegbegleiter von nah und fern sind zum Empfang der Kreis-FDP gekommen um Heiderose Berroth für ihre 25 Jahre Mitgliedschaft in der FDP zu ehren.

Bernhard Maier, Regionalrat, ehemaliger Landrat, Bürgermeister von Renningen und politischer Weggefährte, würdigte in einer Laudatio das außerordentliche Engagement von Berroth in der Kommunalpolitik und im Kreistag: „Sie gründete die parteiungebundene Liste ‚Frauen für Renningen‘ und zog mit anderen Mitstreiterinnen in den Gemeinderat in Renningen ein. Dies hat dem Gemeinderat außerordentlich gut getan.“ Maier fügte hinzu: „Heiderose Berroth war immer sehr nah beim Bürger.“ So war Renningen als erste Kommune im Kreis der Zeit weit voraus, als aufgrund der Initiative der von Berroth geführten Frauen von Renningen, eine Ganztagesbetreuung für Kinder angeboten wurde. „Heiderose Berroth erfüllt ihr Mandat als Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Kreistag mit viel Herzblut“, lobte Maier und nannte beispielhaft für ihr vielfältiges kreispolitisches Engagement ihren Einsatz für die Abfallwirtschaft und die Krankenhäuser.

Dr. Florian Toncar (Kreisvorsitzender der FDP und Bundestagsabgeordneter), Dr. Birgit Reinemund (Vorsitzende im Finanzausschuss des Bundestages und Stellv. Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen), Dr. Jörg Schweikhardt (Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Renningen, Rutesheim, Weissach), Heiderose Berroth (Vorsitzende der FDP Fraktion im Kreistag und ehem. Landtagsabgeordnete), Bernhard Maier (Regionalrat, ehem. Landrat und langjähriger Bürgermeister von Renningen)

Dr. Florian Toncar (Kreisvorsitzender der FDP und Bundestagsabgeordneter), Dr. Birgit Reinemund (Vorsitzende im Finanzausschuss des Bundestages und Stellv. Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen), Dr. Jörg Schweikhardt (Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Renningen, Rutesheim, Weissach), Heiderose Berroth (Vorsitzende der FDP Fraktion im Kreistag und ehem. Landtagsabgeordnete), Bernhard Maier (Regionalrat, ehem. Landrat und langjähriger Bürgermeister von Renningen)

Dr. Florian Toncar, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Bundestag und Kreisvorsitzender würdigte die zahlreichen parteipolitischen Stationen von Berroth: Langjähriges Mitglied im Kreisvorstand, Kreisvorsitzende, Landtags- und Kreistagsabgeordnete, Mitglied im Bezirks- und Landesvorstand sowie in unterschiedlichen Ausschüssen. Berroth hat insgesamt vier Mal für den Landtag kandidiert. Sie hat bereits 1996 ein Mandat errungen und war 15 Jahre lang Landtagsabgeordnete. „Heiderose Berroth ist das Gesicht der FDP in Renningen und darüber hinaus“, denn „ihre Präsenz vor Ort bei den Menschen ist legendär“. Sie sei für jedermann da und vertrete die FDP auf vielen Veranstaltungen, so Toncar. Er beschreibt Berroth als bodenständig, zupackend und weltoffen.

Über die Politik hinaus bekleidet Berroth mehrere Ehrenämter. Sie steht dafür beispielhaft für die vielen Menschen, die ehrenamtlich tätig sind. „In Deutschland sind 28 Millionen Bürger, also ein Drittel unserer Gesellschaft, ehrenamtlich aktiv“, erläuterte Dr. Birgit Reinemund, Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages, in ihrer Festrede. Es gebe in Deutschland mehr als 600.000 in Vereine, wobei der größte Anteil auf den Sport entfalle. Reinemund betonte, dass das Ehrenamt ein wichtiges Fundament in unserer Gesellschaft und somit unverzichtbar sei. Auch 64% der deutschen Unternehmen unterstützen das Ehrenamt, was die Abgeordnete auf die mittelständische Struktur der deutschen Wirtschaft zurückführt.. CDU und FDP haben jetzt ein Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes auf den Weg gebracht. Darin wurden die Pauschalen erhöht und die Haftungsproblematik verbessert.

Das freute Heiderose Berroth besonders: Genau dafür hatte sie sich auch selbst als Abgeordnete jahrelang eingesetzt. Mit Blick auf ihr politisches Wirken sprach Toncar aus, was viele dachten: „25 Jahre aktives Wirken in der FDP sind zwar schon eine lange Zeit, aber wir hoffen natürlich auf viele weitere“.
©Daniel Alexander Schmidt

Treffen des FDP-Ortsverbandes Weissach Rutesheim Renningen

Im Renninger Hotel Zur Eisenbahn trafen sich am 23. Mai 2013 Mitglieder des FDP-Ortsverbandes, um die aktuelle Lage zu beraten. Bezüglich der politischen Lage in Bund und im Land standen die Pläne der Landesregierung zum Nationalpark, die Sparmaßnahmen beim Straßenbau und in der Lehrerbeschäftigung und überhaupt die Bildungspolitik im Vordergrund. Als bundesweites Thema beschäftigen die Steuerpläne der Grünen und die unglaubwürdige Haltung des Ministerpräsidenten Kretschmann dazu jeden Steuerzahler.

Zwei Ehrungen im Ortsverband stehen 2013 an. Sie werden im Juli und August gefeiert.

Als besondere Herausforderung kommt die Bundestagswahl auf uns zu. Die Aufgabe, möglichst viele Wähler von der liberalen Idee zu überzeugen und Stimmen für die FDP zu gewinnen, fordert großen Einsatz. Die ehrenamtlichen Bemühungen, zu denen alle Anwesenden bereit sind, werden sich auf Plakatkleben, Plakat aufhängen und Informationsstände konzentrieren. In Renningen, Malmsheim, Rutesheim und Weissach sollen an jeweils zwei bis drei Terminen Informationsstände in Zusammenhang mit den Wochenmärkten aufgebaut werden, an denen das Gespräch mit der Bevölkerung gesucht wird.

In Abstimmung mit den Ergebnissen der Wahlkampfkommission des Kreisverbandes, in denen der Ortsverband auch mit drei Mitgliedern vertreten ist, werden wir die weiteren Termine planen, um ein gutes Ergebnis der Bundestagswahl zu erzielen.

© Jörg Schweikhardt

Informationsstand auf dem 6. Rutesheimer Bürgerfest

Der FDP-Ortsverband war mit einem Stand auf dem 6. Rutesheimer Bürgerfest vertreten. Mit Plakaten und Informationsmaterial konnte die Aufmerksamkeit der vielen Besucher in der Sporthalle Bühl darauf gezogen werden.

Dr. Jörg Schweikhardt

Dr. Jörg Schweikhardt, Foto: Robert Meldt

Die ersten Gesprächsthemen ergaben sich schon aus der Lage des Standes zwischen dem Stand eines griechischen Vereins und dem Stand der Astrid-Lindgren-Förderschule für Schüler mit unterschiedlichen Lernschwierigkeiten. Der Bogen zwischen „Eurokrise“, Verhältnis zur Republik Makedonien bis hin zu Gemeinschaftsschule und Inklusion von behinderten Schülern war damit schon vorgegeben. Weitere aktuelle Themen wie die Homo-Ehe wurden genauso angesprochen wie lokale Besonderheiten und aktuelle Wahlergebnisse.

Ein Bild von unserer Bürgerfestbeteiligung wurde auch in den Rutesheimer Stadtnachrichten abgedruckt.

©Schweikhardt

Teilnahme am Landesparteitag am 5. Januar in Stuttgart

Unter Mitwirkung der Delegierten des Ortsverbandes nahmen die Delegierten des FDP-Kreisverbandes Böblingen am 109. Landesparteitag in Stuttgart teil. Der wichtigste Beschluss betraf den Leitantrag des Landesvorstandes zur Bildungspolitik. Er wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Darin geht es vor allem um die Bildungspolitik der neuen Landesregierung, die die bewährten Strukturen mit durchgehenden Aufstiegschancen durch ein ideologisch geprägtes Modell ersetzen will. Es kann darüber gestritten werden, ob Gemeinschaftsschulen der beste Weg für die Bildung unserer Schülerinnen und Schüler sind. Es besteht aber überhaupt kein Zweifel daran, dass die Einführung der Gemeinschaftsschule ohne jede fundierte pädagogische Vorbereitung erfolgt. Ein Bildungsplan liegt für die 40 zum Schuljahr 2012/13 an den Start gehenden Gemeinschaftsschulen nicht vor. Damit drohen Bildungsvielfalt und Bildungschancen geopfert zu werden; der hervorragende Bildungsstandort Baden-Württemberg ist gefährdet.

Das aber ist nicht der liberale Weg. Wir wollen Vielfalt statt Einheit. Wenn wir den Schülerinnen und Schülern die individuell bestmögliche Bildung und Ausbildung zukommen lassen wollen, ist das mit Vereinheitlichung bestimmt nicht zu machen.

Ob der Antrag zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Weissach wirklich den Schülern nützen kann oder nur zum Erhalt einer gefährdeten Werkrealschule dienen soll wird die Zukunft zeigen.

©Jörg Schweikhardt

 

Podiumsdiskussion zu Stuttgart21

Podiumsdiskussion zu Stuttgart 21

FDP Ortsverband erweitert Vorstand

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbands Weissach-Rutesheim-Renningen trafen sich am Dienstag dem 13. April zu einer Mitgliederversammlung im Rutesheimer Schützenhaus. Nach den Berichten des Vorsitzenden, insbesondere mit Rückblick auf die erfolgreiche Bundestagswahl, wurde der Ortsvorstand durch einen zweiten, gleichberechtigten Stellvertreter ergänzt. Die Mitglieder wählten dazu Dr. Jan Rittaler aus Rutesheim. Der Vorstand besteht damit aus dem Vorsitzenden Dr. Jörg Schweikhardt aus Weissach, der Stellvertreterin Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth aus Renningen und dem Stellvertreter Dr. Jan Rittaler aus Rutesheim. Als Schatzmeisterin fungiert Doris Rapsch. Die drei im FDP-Ortsverband zusammengefassten Orte sind damit gut vertreten, so dass die spezifischen Entwicklungen und Anliegen verfolgt und engagiert begleitet werden können.

Der Vorstand des FDP-Ortsverbands Weissach-Rutesheim-Renningen nach dem Rutesheimer Informationsabend im Schützenhaus: stellvertretende Vorsitzende Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth, Vorsitzender Jörg Schweikhardt, Bürgermeister Dieter Hofmann, stellvertretender Vorsitzender Jan Rittaler

Der Vorstand des FDP-Ortsverbands Weissach-Rutesheim-Renningen nach dem Rutesheimer Informationsabend im Schützenhaus: stellvertretende Vorsitzende Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth, Vorsitzender Jörg Schweikhardt, Bürgermeister Dieter Hofmann, stellvertretender Vorsitzender Jan Rittaler

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand ein öffentlicher Informationsabend statt, an dem Bürgermeister Dieter Hofmann über die Entwicklung von Rutesheim zur Stadt und die weiteren Planungen berichtete. Während seiner ersten Amtszeit, also in den vergangenen acht Jahren hat sich in Rutesheim viel verändert, was für jeden Bürger und Besucher von Rutesheim offenkundig ist. In den nächsten acht Jahren der gerade begonnenen Amtszeit wird einerseits die Ortsmitte mit Bücherei und Bürgersaal fertig gestellt und andrerseits ein neues Wohngebiet und ein Gewerbegebiet nahe der neuen Autobahnanschlussstelle erstellt. Und das soll alles ohne neue Schulden bewältigt werden, so Bürgermeister Hofmann.

Dr. Jörg Schweikhardt