Kreisvorstand der FDP plant für die Landtagswahl – Bei der Klausurtagung blickten die Freien Demokraten optimistisch auf die Wahl im Frühjahr 2016

Allgemein, Presse | 31. Januar 2015

Zur konstituierende Klausurtagung des Kreisvorstandes trafen sich die Liberalen auch dieses Jahr wieder im katholischen Gemeindehaus St. Augustinus in Weil der Stadt. In diesem Rahmen wurden zahlreiche Veranstaltungen für das nächste Jahr geplant und auch der optimierte Auftritt FDP_Klausurtagung_1mit dem neuen Logo besprochen.

Intensiv beschäftigten sich die Freien Demokraten zudem mit der Landtagswahl im Frühjahr 2016, die als zentrale Aufgabe für die zwei Jahre dauernde Amtsperiode des Kreisvorstandes gesehen wird. Im Kreis Böblingen habe die FDP immer sehr gute Chancen einen Landtagsabgeordneten zu stellen, da die Wahlergebnisse stets über dem Landesdurchschnitt liegen. Der Kreisverband werde alles dafür geben, einen erfolgreichen Wahlkampf bereits sehr früh zu starten um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von der Idee der Freiheit und Verantwortung zu überzeugen.FDP_Klausurtagung_Vorstand

Zudem freut sich der liberale Kreisvorstand sehr über das Ergebnis der Hamburger Bürgerschaftswahl, bei der die FDP mit 7,4 % nicht nur erneut in die Bürgerschaft einziehen, sondern sogar das Ergebnis der letzten Wahl verbessern konnte. „Die Ergebnisse in Hamburg bieten eine optimale Ausgangslage für uns in Baden-Württemberg. Wenn die Hamburger FDP die Wahl so erfolgreich gewinnt, erhalten wir im Stammland der Liberalen auf jeden Fall ein mindestens ebenso gutes Ergebnis nächstes Jahr“, betonte der Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt.

Michael Link zu Gast beim Neujahrs Quartal Liberal in Herrenberg

„Erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war“. Mit diesen Worten von Friedrich Nietzsche
begrüßte der FDP Ortsvorsitzende Andreas Weik die Gäste. Sicher hätten die Wenigsten Anfang 2014 gedacht, dass man am Ende des Jahres mit Wilhelm Bührer einen eigenen Gemeinde- und Kreisrat stellt.

Michael Link, heutiger Direktor des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und
Menschenrechte in Warschau und  ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt, sprach im vollbesetzen Landgasthof Adler zum Thema „Liberale Fragen und Antworten zur Ukraine Krise“.

Andreas Weik und Michael Link

Andreas Weik und Michael Link

Link nannte das weltweite Eintreten für Menschenrechte und Freiheit als außenpolitische
Linie der FDP. In seiner neuen Tätigkeit ist er unter anderem für die Wahlbeobachtung in den
OSZE-Ländern zuständig. Die Wahlbeobachter werden von den Mitgliedsländern gestellt und
beobachten die Wahlen auf Einladung des betroffenen Landes. Die Wahlbeobachtung, welche
schon im Vorfeld der Wahlen beginnt, macht etwa 30% des Tätigkeitsbereichs der OSZE aus.
Die OSZE war auch am Entwurf eines neuen Parteiengesetzes für die Ukraine beteiligt.

Als Einstieg in den Ukrainekonflikt stellte Link zunächst die Fakten dar: Die ukrainischen
Grenzen wurden von Russland wiederholt ausdrücklich anerkannt – etwa 1994 im Gegenzug für
den Abzug von Atomwaffen. Vorwürfe einer Verfolgung der russischen Minderheit wurden von
der OSZE sehr ernst genommen, aber keine Übergriffe festgestellt. Die Regierung
Janukowitsch hatte in den Augen der Bevölkerung jede Legitimation verloren, und die OSZE
fand Anhaltspunkte für Wahlfälschung. Janukowitsch hatte sich und seine Leute bereichert.
Unter den Oligarchen finden sich auch einige Wendehälse, die sich jetzt pro-westlich
geben. Anlass für die Proteste auf dem Maidan war schließlich die Enttäuschung über die
Nicht-Unterzeichung des Freihandels- und Assoziierungsabkommens mit der EU.

Link warnte davor, der Propaganda einer der beiden Seiten auf den Leim zu gehen.
Die Ukraine verfüge über ein frei gewähltes Parlament und mit Poroschenko über einen frei
gewählten Präsidenten. Wer Russland einen Einflussbereich zugestehe, gebe damit Russland
ein Vetorecht über Dritte. Im Osten der Ukraine sei nur eine Minderheit für eine
Annäherung an Russland.

Russland strebe an, den Einflussbereich der Sowjetunion wiederherzustellen. Es habe seinen
Ölreichtum in die Rüstung und den Ausbau der Geheimdienste gesteckt. Putin habe
mittlerweile die Anwesenheit russischer Soldaten in der Ukraine eingeräumt. Seine Macht
beruhe auf den Medien, einem Polizeistaat sowie den Rohstoffen.

Andere ehemalige Sowjetstaaten hätten sich dagegen marktwirtschaftlich weiterentwickelt –
insbesondere Estland und Lettland. Aber auch Polen habe große Korruption und
Misswirtschaft überwunden und kenne keine Streiks. Man nimmt dort die Streiks im
scheinbaren Musterland Deutschland inzwischen mit großer Verwunderung wahr.

Der Ukraine stünden all diese Chancen offen. Sie brauche nicht den Weg eines
Nationalstaats zu gehen, sondern könne als Vielvölkerstaat mit einer russischen Minderheit
existieren. Link hält eine Diskussion um die Aufnahme der Ukraine in die NATO für
verfrüht, andererseits sei angesichts des aggressiven Nachbarn eine Neutralität auch keine
Lösung. Zunächst stehe die wirtschaftliche Entwicklung im Vordergrund. Im Gegensatz zu
Russland habe die EU der Ukraine ein nicht-ausschließliches Freihandelsabkommen angeboten.
Die Eurasische Union werde vom Westen akzeptiert, umgekehrt müssten dafür Assoziierungen
mit der EU möglich sein. Die Besessenheit von Geopolitik müsse überwunden werden. Dagegen
seien Globalisierung und Vernetzung kein Nullsummenspiel. Die Sanktionen der EU gegen
Russland hält Link allerdings für richtig, da man der Einverleibung der Krim nicht
tatenlos habe zusehen dürfen. Diese benötigten Zeit um zu wirken. Ziel sei aber, dass
Grenzen durch Freihandel ihre Relevanz verlieren.

In der Fragerunde kam die Befürchtung auf, dass OSZE-Beobachter als Werkzeuge ihres
jeweiligen Landes instrumentalisiert werden könnten. Link entgegnete darauf, dass die OSZE
dem entgegenwirke, indem sie Beobachter aus unterschiedlichen Ländern jeweils paarweise
einteile. Für Beschlüsse benötige die OSZE allerdings Einstimmigkeit, so dass die letzten
Beschlüsse Mitte der 90er zustande kamen.

Link kritisierte die Manipulation der öffentlichen Meinung über Staatssender und
Jugendorganisationen, wobei unter anderem gegen Homosexuelle Hetze betrieben werde.
Um Vorurteile gegenüber dem Ausland abzubauen, sollten Visa großzügiger vergeben werden und
auch der Arbeitsmarkt für Fachkräfte geöffnet werden.

Hier geht es zum Bericht im Gäuboten: http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&red=24&artikel=110829072&archiv=1

In stillem Gedenken an die Opfer von Paris!

Je_suis_Charlie

Lindner: „Wir sind Freie Demokraten“

Allgemein, Presse | 6. Januar 2015

Das neue Logo der FDP

Das neue Logo der FDP

Zum neuen Auftritt der Freien Demokraten erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner:

„Wir haben das letzte Jahr intensiv genutzt, um unser Profil zu schärfen, uns unserer Identität zu versichern und Fehler  aufzuarbeiten. Die FDP steht für mehr Chancen durch mehr Freiheit. Wir sind die Kraft, die für Fortschritt, für die  Selbstbestimmung des Einzelnen und für faire Spielregeln Partei nimmt. Wir haben Lust auf die Gestaltung der Zukunft statt uns in  der Gegenwart zurückzulehnen. Wir verteidigen den Innovations- und Wohlstandsmotor Soziale Marktwirtschaft, die  Bürgerrechte und die Toleranz unseres Landes gegen Angriffe jeglicher Art.

Dieser Geist treibt uns an. Mit unserem neuen Auftritt bekräftigen wir nun das Bekenntnis von Theodor Heuss und den  Mitgründern unserer liberalen Partei: Wir sind Freie Demokraten.“

Hier geht es zum Videomitschnitt von Lindners Dreikönigsrede: https://www.youtube.com/watch?v=2YgfrPMYEfM

FDP Kreisverband stark beim Dreikönigsparteitag vertreten

Allgemein, Presse | 5. Januar 2015

Daniel Alexander Schmidt, Hans Dieter Scheerer und Brigitte Benzinger-König

Daniel Alexander Schmidt, Hans Dieter Scheerer und Brigitte Benzinger-König

Beim 112. Ordentlichen Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg, in der Liederhalle in Stuttgart, war der Kreis Böblingen mit 14 Delegierten stark vertreten: Den Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt) sowie seine beiden Stellvertreter Andreas Weik (Mötzingen) und den Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp. Außerdem Teil der Delegation sind Peter Knorr (Altdorf), der Aidlinger Gemeinderat Daniel Schmidt, Heidi Calaminus (Böblingen), der ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar aus dem Ortsverband Schönbuch, Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Karl-Heinz Frank (Böblingen), Udo Grassmeyer (Leonberg), die Weil der Städter Gemeinderätin Brigitte Benzinger-König, Dr. Thomas Fölster (Grafenau) sowie Johannes Peltonen aus Böblingen.

Andreas Weik (Zweiter von rechts)

Andreas Weik (Zweiter von rechts)

Andreas Knapp war auch dieses Jahr wieder als Mitglied des Tagungspräsidiums für die Gestaltung und den Verlauf des 112. Ordentlichen Landesparteitags der FDP Baden-Württemberg in der Liederhalle in Stuttgart verantwortlich. Auch Andreas Weik konnte man mehrere Stunden auf der Bühne am Tisch der Vorfeldorganisationen sehen, wo er die Jungen Liberalen repräsentierte. Knapp und Weik wurden zudem als Delegierter für die Bundesparteitage der FDP bestätigt. Aus dem Kreisverband der Dritte im Bunde wurde Daniel Alexander Schmidt.

Michael Theurer MdEP

Michael Theurer MdEP

Neben der Rede des Landesvorsitzenden und Mitglied des Europaparlaments, Michael Theurer, standen inhaltliche Weichenstellungen für die Landtagswahl 2016 auf der Tagesordnung. So beschlossen die Liberalen unter anderem, dass nicht nach jeder Landtagswahl eine umfangreiche Änderung der Schullandschaft durchgeführt werden dürfe. Es werde sich zeigen, dass viele unterschiedliche Wege zu pädagogischem Erfolg führen können. So könne auch die Gemeinschaftsschule ihre Berechtigung haben, jedoch nicht zu Lasten anderer Schularten. Aktuell sei ein Gemeinschaftsschüler der Landesregierung 8.200 Euro pro Jahr wert, ein Gymnasiast gerade einmal 4.200 Euro und ein Realschüler nur 3.400 Euro. Dies sei kein Wettbewerb zwischen Schulen unter gleichen Bedingungen. Ein weiterer Beschluss der Landespartei sei es, künftig häufiger Mitgliederentscheide durchzuführen. So solle die Spitzenkandidatin oder der Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von allen Mitgliedern gewählt werden können.

Pascal Kober

Pascal Kober

Durch den Rücktritt des bisherigen Generalsekretärs Patrick Meinhardt wurden zudem Nachwahlen für den Landesvorstand notwendig. Die Böblinger Liberalen begrüßen, dass die Rechtsanwältin und ehemalige Bundestagsabgeordnete, Judith Skudelny, mit knapp 85% als Generalsekretärin der Landespartei gewählt wurde. Besonders erfreulich sei auch, dass der evangelische Theologe, Pascal Kober, als Stellvertretender Landesvorsitzender den bisherigen Posten von Skudelny übernimmt. Auch er war bis 2013 für die FDP im Bundestag und ist aktuell Militärpfarrer in Stetten am kalten Markt. Als erfahrener Sozialpolitiker werde er einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Partei beitragen. Kober setzte sich gegen die Apothekerin Dr. Andrea Kanold durch.

Gemeinderat Uli Zinser kandidiert als Bürgermeister von Gärtringen

Uli Zinser

Uli Zinser

Der langjährige Gärtringer FDP-Gemeinderat Uli Zinser will neuer Bürgermeister seiner Gemeinde werden. „Ich bin mehrfach angesprochen worden und hatte den Eindruck, dass die Bürger noch ziemlich unentschlossen sind und weitere Alternativen wünschen“ so Zinser zu seinem Entschluss. Der erste Wahlgang bei der Bürgermeisterwahl ist bereits am 25. Januar.

Weitere Informationen können im Bericht des Gäuboten, vom 2. Januar nachgelesen werden:
http://www.gaeubote.de/gb_10_110813550-24-67844_Uli-Zinser-will-Buergermeister-werden-.html?GBID=4bf504438ed4cc7af282d3636963ad72

Hier geht es zur Facebook Seite von Uli Zinser:
https://www.facebook.com/pages/Uli-Zinser/1391747361125215?fref=ts

„Es war mir eine Ehre euch gedient zu haben!“

Andreas Weik gibt den Bezirksvorsitz der Jungen Liberalen Nordwürttemberg nach drei Jahren ab

Der Mötzinger Andreas Weik stand bei der Bezirksmitgliederversammlung der Jungen Liberalen, am vergangenen Wochenende in Herrenberg, nach drei Jahren nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde der 32jährige Heilbronner Matthias Mettendorf gewählt, der bisher einer von vier Stellvertretern Weiks war.

Andreas Weik und Matthias Mettendorf

Andreas Weik und Matthias Mettendorf

Herrenberg Im Vereinsheim des DRK Herrenberg trafen sich am vergangenen Samstag die Jungen Liberalen des Bezirksverbandes Nordwürttemberg zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung mit turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes. Andreas Weik, der unter anderem auch Stellvertretender FDP-Kreisvorsitzender sowie Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Herrenberg und Gäu ist, zog trotz schwieriger Zeiten für die Liberalen eine positive Bilanz. Man habe in den letzten drei Jahren zahlreiche inaktive Kreisverbände reaktiviert bekommen und auch als Jugendorganisation einer außerparlamentarischen Bundespartei sei der Mitgliederstand konstant geblieben. Zwar hätte es einige Austritte gegeben, aber mit den zahlreichen Neueintritten konnte dies ausgeglichen werden. Besonders stolz zeigte sich Weik darüber, dass bei den vergangenen Kommunalwahlen drei Jungliberale Mitglieder des Bezirkes ein Gemeinderatsmandat erringen konnten, darunter der Böblinger JuLi-Kreisvorsitzende Daniel Schmidt in Aidlingen. Außerdem habe der Bezirksvorstand im vergangenen Amtsjahr dreimal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, mit Michael Theurer, Michael Link und Florian Toncar Ehrenmitglieder zu ernennen. Andreas Weik, der bereits vor längerer Zeit angekündigt hatte, dass er für keine vierte Amtszeit mehr zur Verfügung stehen würde, bedankte sich bei den Mitgliedern und seinen Weggefährten für das jahrelange Vertrauen und das gute Miteinander. „Es war mir eine Ehre Euch gedient zu haben!“ schloss er seinen Rechenschaftsbericht, der im Anschluss mit tosendem Applaus belohnt wurde. Mit ihm geht der Dienstälteste Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg.

In einem Dankschreiben des FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer hieß es: „Andreas Weik: Ein engagierter und ambitionierter Liberaler, der über den Tellerrand hinwegschaut, wie beim Quartal Liberal neue Wege sucht und etabliert. Dazu hat er eine humorvolle und offene Art und eine sympathische Neugier, die ihn nicht nur durch ganz Deutschland auf Entdeckungstour treibt, sondern ihn auch für die Liberalen, zur Zeit mehr denn je, auf der Suche nach neuen Ideen und Chancen, wertvoll macht.“ Persönliche Grußworte kamen von der stellvertretenden Landesvorsitzenden Judith Skudelny, die am selben Tag vom FDP Landesvorstand als Kandidatin für die Generalsekretärin, nach dem Rücktritt von Patrick Meinhardt, nominiert wurde. Auch Kreis- und Gemeinderat Wilhelm Bührer schaute für ein Grußwort vorbei.

Neben Weik hörten außerdem fünf weitere, teilweise langjährige, Vorstandsmitglieder auf, so dass die anschließenden Neuwahlen als eine Art Generationenwechsel angesehen werden konnte. Alleine der bisherige Bezirksorganisator Matthias Mettendorf aus Heilbronn kandidierte von der alten Garde erneut. Er wurde als Bezirksvorsitzender vorgeschlagen und mit nur zwei Enthaltungen gewählt. Der 32-jährige bedankte sich für den großen Vertrauensbeweis und rief die Mitglieder zum aktiven Mitmachen und vor allem zur Geschlossenheit auf.

Die JuLis Nordwürttemberg

Die JuLis Nordwürttemberg

Neue Stellvertreter wurden Georg Kania (Kreisverband Schwäbisch Hall), Valentin Abel (Hohenlohe), Maike Wolf (Stuttgart) und Benjamin Schneider (Esslingen). Christian Tichatschke (Ostalb) und Malte Lorenzen (Böblingen) komplettieren den Vorstand als Beisitzer.

Nordwürttemberg ist von den vier Bezirken in Baden-Württemberg nicht nur der Flächengrößte, sondern mit knapp 350 Jungliberalen auch der Mitgliederstärkste. Er umfasst die Kreisverbände Böblingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohe, Ludwigsburg, Main-Tauber, Ostalb, Rems-Murr, Schwäbisch Hall und Stuttgart.

Hans Dieter Scheerer als Kreisvorsitzender der FDP bestätigt

Allgemein, Presse | 28. November 2014

Auf der Kreismitgliederversammlung der Liberalen wählten rund 40 Mitglieder und Gäste, in der Gaststätte Paladion in Böblingen, einen neuen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der Weil der Städter Hans Dieter Scheerer, der im Februar diesen Jahres dem zurückgetretenen Dr. Florian Toncar folgte.

Böblingen Die Kommunal- und die Europawahl hob Scheerer als die großes Herausforderung seiner bisherigen Amtszeit hervor. Besonders stolz zeigte er sich darüber, dass 100 Kandidaten für die Kreistagswahl aufgestellt werden konnten. Möglich wären 101 gewesen. Die Kommunalwahlen haben der FDP 17 Mandatsträger im Kreis beschert. Darunter 4 Kreisräte, 12 Gemeinde- und eine Ortschaftsrätin. Die FDP trat in Herrenberg und Aidlingen erstmals mit einer eigenen Liste bei den Gemeinderatswahlen an und holten auf Anhieb je ein Mandat.

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstandes wurden mit Frank Wörn, Thomas Leske, Katrin Weiss, Harald Nübel und Sami Zohni fünf Mitglieder, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, offiziell verabschiedet.

FDP-Kreisvorstand

Andreas Knapp, Heidi Calaminus, Andreas Weik, Dr. Jörg Schweikardt, Hans Dieter Scheerer, Radegunde Schenk-Kern, Peter Knorr, Udo Grassmeyer

Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde Scheerer einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und setzte mit dem Projekt „Landtagswahl 2016“ einen der Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode. „Daran muss morgen schon gearbeitet werden“ fügte Scheerer hinzu.

Über das gleiche Wahlergebnis konnte sich der Mötzinger Andreas Weik freuen, der erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidiert hat. Der 33-jährige war im Bundestagswahlkampf 2013 Toncars Wahlkampfleiter. Der Sindelfinger Kreis- und Gemeinderat Andreas Knapp wurde ebenfalls als Stellvertreter bestätigt.

Vorsitzende mit Schatzmeister

Andreas Knapp, Andreas Weik, Hans Dieter Scheerer, Peter Knorr

Vervollständigt wird der neue Vorstand durch den alten und neuen Schatzmeister Peter Knorr (Altdorf), den Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt, der erneut zum Pressesprecher gewählt wurde und Schriftführerin Brigitte Benzinger-König, Gemeinderätin aus Weil der Stadt. Weitere Beisitzer sind Jörg Schweikhardt (Weissach), Udo Grassmeyer (Leonberg), Dr. Thomas Fölster (Grafenau), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg) und Heidi Calaminus (Böblingen).

Weiterhin entschied die Kreismitgliederversammlung, dass Daniel Schmidt als dritter Delegierter den Kreisverband in den kommenden zwei Jahren auf den Bundesparteitagen der FDP vertreten darf. Andreas Knapp und Andreas Weik wurden bereits vor wenigen Tagen bei der Bezirksmitgliederversammlung in Sindelfingen hierfür gewählt.

Für die kommenden Landesparteitage der FDP in Baden-Württemberg wurden folgende 14 Delegierte aus dem Kreis Böblingen gewählt:
Andreas Weik (Mötzingen), Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt), Peter Knorr (Altdorf), Andreas Knapp (Sindelfingen), Daniel Schmidt (Aidlingen), Heidi Calaminus (Böblingen), Dr. Florian Toncar (Frankfurt am Main / Mitglied Ortsverband Schönbuch), Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Karl-Heinz Frank (Böblingen), Udo Grassmeyer (Leonberg), Brigitte Benzinger-König (Weil der Stadt), Dr. Thomas Fölster (Grafenau) und Johannes Peltonen (Böblingen).

©Daniel Alexander Schmidt

Liberale diskutieren die Auswirkungen der Energiewende

Allgemein, Ortsverband Sindelfingen, Presse | 20. November 2014

Sindelfingen – Über 30 Mitglieder der FDP haben sich im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Parkrestaurant in Sindelfingen getroffen, um den Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Voß vom IER zum Thema „Perspektiven der Energiepolitik“ zu hören und anschließend zu diskutieren.

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Professor Voß war Leiter des Institutes für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) und ist ein anerkannter Experte für Energietechnik und –versorgung. In seinem Vortrag hat er ausführlich und mit detailliertem Wissen das von der Bundesregierung verabschiedete Energiewendekonzept dargelegt, das bis 2050 einen Anteil der regenerativen Energien von 80% an der Stromerzeugung und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von bis zu 95% im Vergleich zu 1990 vorsieht. Herr Prof. Voss hat eindrucksvoll die Aufwendungen aufgezeigt, die mit einem weiteren Anstieg der regenerativen Energieerzeuger einhergeht. So muss das Stromnetz von der heute dezentralen Struktur umgestellt werden auf ein Netz, das den Strom vom windreichen Norden der Republik in den Süden transportiert. Weiterhin müssen sog. Backup-Anlagen wie z.B. Gaskraftwerke installiert werden, die bei Ausfall der Wind-oder Sonnenenergie die Stromversorgung sicherstellen müssen und Speicher zur Integration der Stromüberschüsse. Auch der Widerspruch, dass die Treibhausgasemissionen trotz Steigerung der regenerativen Energien angestiegen sind, konnte Professor Voß durch den gleichzeitigen Anstieg der Kohleverstromung bei vergleichsweise geringen Preisen für CO2-Zertifikate plausibel darlegen.
In einer anschließenden regen Diskussion ist deutlich geworden, dass nur durch eine marktwirtschaftliche Konkurrenz der verschiedenen Stromerzeugungsarten die Kosten der Energiewende bei Beibehaltung der Klimaschutzziele im vertretbaren Rahmen gehalten werden können. Hier muss sicher die Energiewende neu überdacht werden.

Besuch aus dem Landtag

Landtagsfraktion betrachtet FeuerwehrautosDie Landtagsfraktion der FDP/DVP hat vor kurzem dem Landkreis Böblingen einen Kreisbesuch abgestattet. Eine kleine Abordnung hat sich dabei die Gemeinde Aidlingen als Exkursionsziel gewählt. Prominentester Gast der FDP-Landtagsabordnung war der frühere Landesjustizminister Prof. Dr. Goll.
Für den Besuch in Aidlingen hatte sich die Gruppe als kommunales Schwerpunktthema die Zentralisierung einer Gemeindefeuerwehr anhand des Beispiels in der Gemeinde Aidlingen gewählt.
Bürgermeister Fauth und Kommandant Schneider stellten der Delegation den in Aidlingen mustergültig Weg der Fusion von einzelnen Feuerwehrabteilungen zu einer Gesamtwehr, verbunden mit dem Neubau eines zentralen Feuerwehrgerätehauses, vor.
Die FDP-Landtagsabordnung war sichtlich beeindruckt vom Ausrüstungs- und Ausbildungsstand der Aidlinger Feuerwehr, vor allem aber von der Art und Weise, wie die Zentralisierung der Aidlinger Wehr umgesetzt wurde.

Aus dem Aidlinger Gemeindeblatt mit freundlicher Genehmigung übernommen