Lindner: „Wir sind Freie Demokraten“

Allgemein, Presse | 6. Januar 2015

Das neue Logo der FDP

Das neue Logo der FDP

Zum neuen Auftritt der Freien Demokraten erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner:

„Wir haben das letzte Jahr intensiv genutzt, um unser Profil zu schärfen, uns unserer Identität zu versichern und Fehler  aufzuarbeiten. Die FDP steht für mehr Chancen durch mehr Freiheit. Wir sind die Kraft, die für Fortschritt, für die  Selbstbestimmung des Einzelnen und für faire Spielregeln Partei nimmt. Wir haben Lust auf die Gestaltung der Zukunft statt uns in  der Gegenwart zurückzulehnen. Wir verteidigen den Innovations- und Wohlstandsmotor Soziale Marktwirtschaft, die  Bürgerrechte und die Toleranz unseres Landes gegen Angriffe jeglicher Art.

Dieser Geist treibt uns an. Mit unserem neuen Auftritt bekräftigen wir nun das Bekenntnis von Theodor Heuss und den  Mitgründern unserer liberalen Partei: Wir sind Freie Demokraten.“

Hier geht es zum Videomitschnitt von Lindners Dreikönigsrede: https://www.youtube.com/watch?v=2YgfrPMYEfM

FDP Kreisverband stark beim Dreikönigsparteitag vertreten

Allgemein, Presse | 5. Januar 2015

Daniel Alexander Schmidt, Hans Dieter Scheerer und Brigitte Benzinger-König

Daniel Alexander Schmidt, Hans Dieter Scheerer und Brigitte Benzinger-König

Beim 112. Ordentlichen Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg, in der Liederhalle in Stuttgart, war der Kreis Böblingen mit 14 Delegierten stark vertreten: Den Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt) sowie seine beiden Stellvertreter Andreas Weik (Mötzingen) und den Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp. Außerdem Teil der Delegation sind Peter Knorr (Altdorf), der Aidlinger Gemeinderat Daniel Schmidt, Heidi Calaminus (Böblingen), der ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar aus dem Ortsverband Schönbuch, Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Karl-Heinz Frank (Böblingen), Udo Grassmeyer (Leonberg), die Weil der Städter Gemeinderätin Brigitte Benzinger-König, Dr. Thomas Fölster (Grafenau) sowie Johannes Peltonen aus Böblingen.

Andreas Weik (Zweiter von rechts)

Andreas Weik (Zweiter von rechts)

Andreas Knapp war auch dieses Jahr wieder als Mitglied des Tagungspräsidiums für die Gestaltung und den Verlauf des 112. Ordentlichen Landesparteitags der FDP Baden-Württemberg in der Liederhalle in Stuttgart verantwortlich. Auch Andreas Weik konnte man mehrere Stunden auf der Bühne am Tisch der Vorfeldorganisationen sehen, wo er die Jungen Liberalen repräsentierte. Knapp und Weik wurden zudem als Delegierter für die Bundesparteitage der FDP bestätigt. Aus dem Kreisverband der Dritte im Bunde wurde Daniel Alexander Schmidt.

Michael Theurer MdEP

Michael Theurer MdEP

Neben der Rede des Landesvorsitzenden und Mitglied des Europaparlaments, Michael Theurer, standen inhaltliche Weichenstellungen für die Landtagswahl 2016 auf der Tagesordnung. So beschlossen die Liberalen unter anderem, dass nicht nach jeder Landtagswahl eine umfangreiche Änderung der Schullandschaft durchgeführt werden dürfe. Es werde sich zeigen, dass viele unterschiedliche Wege zu pädagogischem Erfolg führen können. So könne auch die Gemeinschaftsschule ihre Berechtigung haben, jedoch nicht zu Lasten anderer Schularten. Aktuell sei ein Gemeinschaftsschüler der Landesregierung 8.200 Euro pro Jahr wert, ein Gymnasiast gerade einmal 4.200 Euro und ein Realschüler nur 3.400 Euro. Dies sei kein Wettbewerb zwischen Schulen unter gleichen Bedingungen. Ein weiterer Beschluss der Landespartei sei es, künftig häufiger Mitgliederentscheide durchzuführen. So solle die Spitzenkandidatin oder der Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von allen Mitgliedern gewählt werden können.

Pascal Kober

Pascal Kober

Durch den Rücktritt des bisherigen Generalsekretärs Patrick Meinhardt wurden zudem Nachwahlen für den Landesvorstand notwendig. Die Böblinger Liberalen begrüßen, dass die Rechtsanwältin und ehemalige Bundestagsabgeordnete, Judith Skudelny, mit knapp 85% als Generalsekretärin der Landespartei gewählt wurde. Besonders erfreulich sei auch, dass der evangelische Theologe, Pascal Kober, als Stellvertretender Landesvorsitzender den bisherigen Posten von Skudelny übernimmt. Auch er war bis 2013 für die FDP im Bundestag und ist aktuell Militärpfarrer in Stetten am kalten Markt. Als erfahrener Sozialpolitiker werde er einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Partei beitragen. Kober setzte sich gegen die Apothekerin Dr. Andrea Kanold durch.

Gemeinderat Uli Zinser kandidiert als Bürgermeister von Gärtringen

Uli Zinser

Uli Zinser

Der langjährige Gärtringer FDP-Gemeinderat Uli Zinser will neuer Bürgermeister seiner Gemeinde werden. „Ich bin mehrfach angesprochen worden und hatte den Eindruck, dass die Bürger noch ziemlich unentschlossen sind und weitere Alternativen wünschen“ so Zinser zu seinem Entschluss. Der erste Wahlgang bei der Bürgermeisterwahl ist bereits am 25. Januar.

Weitere Informationen können im Bericht des Gäuboten, vom 2. Januar nachgelesen werden:
http://www.gaeubote.de/gb_10_110813550-24-67844_Uli-Zinser-will-Buergermeister-werden-.html?GBID=4bf504438ed4cc7af282d3636963ad72

Hier geht es zur Facebook Seite von Uli Zinser:
https://www.facebook.com/pages/Uli-Zinser/1391747361125215?fref=ts

„Es war mir eine Ehre euch gedient zu haben!“

Andreas Weik gibt den Bezirksvorsitz der Jungen Liberalen Nordwürttemberg nach drei Jahren ab

Der Mötzinger Andreas Weik stand bei der Bezirksmitgliederversammlung der Jungen Liberalen, am vergangenen Wochenende in Herrenberg, nach drei Jahren nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde der 32jährige Heilbronner Matthias Mettendorf gewählt, der bisher einer von vier Stellvertretern Weiks war.

Andreas Weik und Matthias Mettendorf

Andreas Weik und Matthias Mettendorf

Herrenberg Im Vereinsheim des DRK Herrenberg trafen sich am vergangenen Samstag die Jungen Liberalen des Bezirksverbandes Nordwürttemberg zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung mit turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes. Andreas Weik, der unter anderem auch Stellvertretender FDP-Kreisvorsitzender sowie Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Herrenberg und Gäu ist, zog trotz schwieriger Zeiten für die Liberalen eine positive Bilanz. Man habe in den letzten drei Jahren zahlreiche inaktive Kreisverbände reaktiviert bekommen und auch als Jugendorganisation einer außerparlamentarischen Bundespartei sei der Mitgliederstand konstant geblieben. Zwar hätte es einige Austritte gegeben, aber mit den zahlreichen Neueintritten konnte dies ausgeglichen werden. Besonders stolz zeigte sich Weik darüber, dass bei den vergangenen Kommunalwahlen drei Jungliberale Mitglieder des Bezirkes ein Gemeinderatsmandat erringen konnten, darunter der Böblinger JuLi-Kreisvorsitzende Daniel Schmidt in Aidlingen. Außerdem habe der Bezirksvorstand im vergangenen Amtsjahr dreimal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, mit Michael Theurer, Michael Link und Florian Toncar Ehrenmitglieder zu ernennen. Andreas Weik, der bereits vor längerer Zeit angekündigt hatte, dass er für keine vierte Amtszeit mehr zur Verfügung stehen würde, bedankte sich bei den Mitgliedern und seinen Weggefährten für das jahrelange Vertrauen und das gute Miteinander. „Es war mir eine Ehre Euch gedient zu haben!“ schloss er seinen Rechenschaftsbericht, der im Anschluss mit tosendem Applaus belohnt wurde. Mit ihm geht der Dienstälteste Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg.

In einem Dankschreiben des FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer hieß es: „Andreas Weik: Ein engagierter und ambitionierter Liberaler, der über den Tellerrand hinwegschaut, wie beim Quartal Liberal neue Wege sucht und etabliert. Dazu hat er eine humorvolle und offene Art und eine sympathische Neugier, die ihn nicht nur durch ganz Deutschland auf Entdeckungstour treibt, sondern ihn auch für die Liberalen, zur Zeit mehr denn je, auf der Suche nach neuen Ideen und Chancen, wertvoll macht.“ Persönliche Grußworte kamen von der stellvertretenden Landesvorsitzenden Judith Skudelny, die am selben Tag vom FDP Landesvorstand als Kandidatin für die Generalsekretärin, nach dem Rücktritt von Patrick Meinhardt, nominiert wurde. Auch Kreis- und Gemeinderat Wilhelm Bührer schaute für ein Grußwort vorbei.

Neben Weik hörten außerdem fünf weitere, teilweise langjährige, Vorstandsmitglieder auf, so dass die anschließenden Neuwahlen als eine Art Generationenwechsel angesehen werden konnte. Alleine der bisherige Bezirksorganisator Matthias Mettendorf aus Heilbronn kandidierte von der alten Garde erneut. Er wurde als Bezirksvorsitzender vorgeschlagen und mit nur zwei Enthaltungen gewählt. Der 32-jährige bedankte sich für den großen Vertrauensbeweis und rief die Mitglieder zum aktiven Mitmachen und vor allem zur Geschlossenheit auf.

Die JuLis Nordwürttemberg

Die JuLis Nordwürttemberg

Neue Stellvertreter wurden Georg Kania (Kreisverband Schwäbisch Hall), Valentin Abel (Hohenlohe), Maike Wolf (Stuttgart) und Benjamin Schneider (Esslingen). Christian Tichatschke (Ostalb) und Malte Lorenzen (Böblingen) komplettieren den Vorstand als Beisitzer.

Nordwürttemberg ist von den vier Bezirken in Baden-Württemberg nicht nur der Flächengrößte, sondern mit knapp 350 Jungliberalen auch der Mitgliederstärkste. Er umfasst die Kreisverbände Böblingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohe, Ludwigsburg, Main-Tauber, Ostalb, Rems-Murr, Schwäbisch Hall und Stuttgart.

Hans Dieter Scheerer als Kreisvorsitzender der FDP bestätigt

Allgemein, Presse | 28. November 2014

Auf der Kreismitgliederversammlung der Liberalen wählten rund 40 Mitglieder und Gäste, in der Gaststätte Paladion in Böblingen, einen neuen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der Weil der Städter Hans Dieter Scheerer, der im Februar diesen Jahres dem zurückgetretenen Dr. Florian Toncar folgte.

Böblingen Die Kommunal- und die Europawahl hob Scheerer als die großes Herausforderung seiner bisherigen Amtszeit hervor. Besonders stolz zeigte er sich darüber, dass 100 Kandidaten für die Kreistagswahl aufgestellt werden konnten. Möglich wären 101 gewesen. Die Kommunalwahlen haben der FDP 17 Mandatsträger im Kreis beschert. Darunter 4 Kreisräte, 12 Gemeinde- und eine Ortschaftsrätin. Die FDP trat in Herrenberg und Aidlingen erstmals mit einer eigenen Liste bei den Gemeinderatswahlen an und holten auf Anhieb je ein Mandat.

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstandes wurden mit Frank Wörn, Thomas Leske, Katrin Weiss, Harald Nübel und Sami Zohni fünf Mitglieder, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, offiziell verabschiedet.

FDP-Kreisvorstand

Andreas Knapp, Heidi Calaminus, Andreas Weik, Dr. Jörg Schweikardt, Hans Dieter Scheerer, Radegunde Schenk-Kern, Peter Knorr, Udo Grassmeyer

Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde Scheerer einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und setzte mit dem Projekt „Landtagswahl 2016“ einen der Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode. „Daran muss morgen schon gearbeitet werden“ fügte Scheerer hinzu.

Über das gleiche Wahlergebnis konnte sich der Mötzinger Andreas Weik freuen, der erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidiert hat. Der 33-jährige war im Bundestagswahlkampf 2013 Toncars Wahlkampfleiter. Der Sindelfinger Kreis- und Gemeinderat Andreas Knapp wurde ebenfalls als Stellvertreter bestätigt.

Vorsitzende mit Schatzmeister

Andreas Knapp, Andreas Weik, Hans Dieter Scheerer, Peter Knorr

Vervollständigt wird der neue Vorstand durch den alten und neuen Schatzmeister Peter Knorr (Altdorf), den Aidlinger Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt, der erneut zum Pressesprecher gewählt wurde und Schriftführerin Brigitte Benzinger-König, Gemeinderätin aus Weil der Stadt. Weitere Beisitzer sind Jörg Schweikhardt (Weissach), Udo Grassmeyer (Leonberg), Dr. Thomas Fölster (Grafenau), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg) und Heidi Calaminus (Böblingen).

Weiterhin entschied die Kreismitgliederversammlung, dass Daniel Schmidt als dritter Delegierter den Kreisverband in den kommenden zwei Jahren auf den Bundesparteitagen der FDP vertreten darf. Andreas Knapp und Andreas Weik wurden bereits vor wenigen Tagen bei der Bezirksmitgliederversammlung in Sindelfingen hierfür gewählt.

Für die kommenden Landesparteitage der FDP in Baden-Württemberg wurden folgende 14 Delegierte aus dem Kreis Böblingen gewählt:
Andreas Weik (Mötzingen), Hans Dieter Scheerer (Weil der Stadt), Peter Knorr (Altdorf), Andreas Knapp (Sindelfingen), Daniel Schmidt (Aidlingen), Heidi Calaminus (Böblingen), Dr. Florian Toncar (Frankfurt am Main / Mitglied Ortsverband Schönbuch), Dr. Jörg Schweikhardt (Weissach), Radegunde Schenk-Kern (Leonberg), Dr. Karl-Heinz Frank (Böblingen), Udo Grassmeyer (Leonberg), Brigitte Benzinger-König (Weil der Stadt), Dr. Thomas Fölster (Grafenau) und Johannes Peltonen (Böblingen).

©Daniel Alexander Schmidt

Liberale diskutieren die Auswirkungen der Energiewende

Allgemein, Ortsverband Sindelfingen, Presse | 20. November 2014

Sindelfingen – Über 30 Mitglieder der FDP haben sich im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Parkrestaurant in Sindelfingen getroffen, um den Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Voß vom IER zum Thema „Perspektiven der Energiepolitik“ zu hören und anschließend zu diskutieren.

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Dr.-Ing. Thomas Fölster, Beisitzer im Kreisvorstand der FDP, Prof. Dr-Ing. Alfred Voß, Herr Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP

Professor Voß war Leiter des Institutes für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) und ist ein anerkannter Experte für Energietechnik und –versorgung. In seinem Vortrag hat er ausführlich und mit detailliertem Wissen das von der Bundesregierung verabschiedete Energiewendekonzept dargelegt, das bis 2050 einen Anteil der regenerativen Energien von 80% an der Stromerzeugung und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von bis zu 95% im Vergleich zu 1990 vorsieht. Herr Prof. Voss hat eindrucksvoll die Aufwendungen aufgezeigt, die mit einem weiteren Anstieg der regenerativen Energieerzeuger einhergeht. So muss das Stromnetz von der heute dezentralen Struktur umgestellt werden auf ein Netz, das den Strom vom windreichen Norden der Republik in den Süden transportiert. Weiterhin müssen sog. Backup-Anlagen wie z.B. Gaskraftwerke installiert werden, die bei Ausfall der Wind-oder Sonnenenergie die Stromversorgung sicherstellen müssen und Speicher zur Integration der Stromüberschüsse. Auch der Widerspruch, dass die Treibhausgasemissionen trotz Steigerung der regenerativen Energien angestiegen sind, konnte Professor Voß durch den gleichzeitigen Anstieg der Kohleverstromung bei vergleichsweise geringen Preisen für CO2-Zertifikate plausibel darlegen.
In einer anschließenden regen Diskussion ist deutlich geworden, dass nur durch eine marktwirtschaftliche Konkurrenz der verschiedenen Stromerzeugungsarten die Kosten der Energiewende bei Beibehaltung der Klimaschutzziele im vertretbaren Rahmen gehalten werden können. Hier muss sicher die Energiewende neu überdacht werden.

Besuch aus dem Landtag

Landtagsfraktion betrachtet FeuerwehrautosDie Landtagsfraktion der FDP/DVP hat vor kurzem dem Landkreis Böblingen einen Kreisbesuch abgestattet. Eine kleine Abordnung hat sich dabei die Gemeinde Aidlingen als Exkursionsziel gewählt. Prominentester Gast der FDP-Landtagsabordnung war der frühere Landesjustizminister Prof. Dr. Goll.
Für den Besuch in Aidlingen hatte sich die Gruppe als kommunales Schwerpunktthema die Zentralisierung einer Gemeindefeuerwehr anhand des Beispiels in der Gemeinde Aidlingen gewählt.
Bürgermeister Fauth und Kommandant Schneider stellten der Delegation den in Aidlingen mustergültig Weg der Fusion von einzelnen Feuerwehrabteilungen zu einer Gesamtwehr, verbunden mit dem Neubau eines zentralen Feuerwehrgerätehauses, vor.
Die FDP-Landtagsabordnung war sichtlich beeindruckt vom Ausrüstungs- und Ausbildungsstand der Aidlinger Feuerwehr, vor allem aber von der Art und Weise, wie die Zentralisierung der Aidlinger Wehr umgesetzt wurde.

Aus dem Aidlinger Gemeindeblatt mit freundlicher Genehmigung übernommen

Großer Andrang beim Bürgerempfang der FDP-Landtagsfraktion im Klösterle

Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Rülke macht Mut für die Landtagswahl im Jahr 2016
Wenn wegen des Besucherandrangs noch weitere Stühle herbeigeschafft werden müssen, dann freuen sich die Gastgeber – so die Abgeordneten Rülke, Goll, Kern und Haußmann der FDP-Landtagsfraktion beim abendlichen Bürgerempfang im wunderschön hergerichteten Klösterle in Weil der Stadt. Rund 100 Besucher durfte der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke begrüßen.

Dr. Ulrich Goll, Jochen Haußmann, am Rednerpult: Hans Dieter Scheerer


Rülke zeigte sich überzeugt, dass die baden-württembergische FDP im Stammland der Liberalen bei den nächsten Landtagswahlen im Jahr 2016 wieder erstarken werde. Denn die FDP habe in Baden-Württemberg eine immer noch stabile kommunale Verankerung, wie die letzten Wahlen gezeigt hätten.
Die baden-württembergische Landesregierung tue viel, was sich zum Schaden des Landes und seine Bürger auswirke, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. So gebe es einen Verkehrsminister, der sich mehr für Rad-Autobahnen interessiere als für gut ausgebaute Straßen zur Stärkung der Infrastruktur im Land. Auch auf die regionalen Verkehrsprobleme von Weil der Stadt ging Rülke ein. Er unterstützte die Forderung der Stadt und ihrer Bürger, die Hermann-Hesse-Bahn nur zwischen Calw und Weil der Stadt zu reaktivieren. Denn eine Weiterführung bis Renningen könnte das bisher schon auf Kante genähte S-Bahnnetz überfordern.
GästeBeim Thema Finanzpolitik kritisierte Hans-Ulrich Rülke, dass Finanzminister Schmid (SPD) sich schon jetzt für eine angekündigte Netto-Null-Verschuldung im Jahr 2016 feiern lasse, aber im Jahr 2015 weitere 768 Millionen Euro neue Schulden aufnehme. Dies sei unseriös. Baden-Württemberg könnte, so Rülke, aufgrund der Rekord-Steuermehreinnahmen sogar Altschulden tilgen – Bayern mache es vor. Mit einem von der FDP-Landtagsfraktion auf den Weg gebrachten Gesetzentwurf zur Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung werde man Grün-Rot in einer der nächsten Parlamentsdebatten testen, ob die Ankündigung einer Netto-Null für das Jahr 2016 seriös sei. Nicht nur im Jahr 2016, sondern auch in den Jahren 2017, 2018, 2019 und 2020 dürfen nach dem Gesetzentwurf der FDP keine neuen Schulden mehr aufgenommen werden, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. Rülke: „Wir sind gespannt, wie die grün-rote Regierungskoalition abstimmen wird.“
Rülke kündigte für den Bereich der Schulpolitik an, dass die FDP im Falle einer Regierungsbeteiligung ab dem Jahr 2016 nicht alles rückabwickeln werde. Für die Gemeinschaftsschulen gelte beispielsweise, dass sie sich mit den anderen Schularten im Wettbewerb bei gleichen finanziellen Bedingungen messen lassen müssen. „Wir Liberalen wollen, dass die Entscheidungsträger vor Ort darüber entscheiden, wie die Schullandschaft organisiert wird. Wir wollen unser vielgliedriges, differenziertes Schulsystem im Sinne eines Schulfriedens erhalten – das gilt auch für die beruflichen Schulen, Realschulen und Gymnasien.“

Dr. Ulrich Goll, Jochen Haußmann, Hans-Ulrich Rülke, Thilo Schreiber (Bürgermeister)


Bürgermeister Schreiber bedankte sich in seinem Grußwort für den Besuch in Weil der Stadt und skizzierte sehr kurz und prägnant die Geschichte der ehemals freien Reichsstadt auf und verwies auf die aktuellen Probleme der Kommunen in Baden-Württemberg. Neben der finanziell schlechten Situation vieler Städte, auch Weil der Stadt, betonte Schreiber, dass gerade die Flüchtlingssituation den Kommunen zu schaffen mache und hier das Land mehr unterstützen müsse. Hans Dieter Scheerer, Kreisvorsitzender der FDP in Böblingen und Weil der Städter stellte fest, dass bei 100 Teilnehmern die FDP doch noch gehört wird und bei 15 kommunalen Mandatsträgern im Kreis Böblingen die FDP sich auch weiterhin Gehör verschaffen wird, aber auch zuhören und auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen wird.
©Daniel Alexander Schmidt

Empfang zum 35-jährigen Gründungsjubiläum des FDP Ortsverbandes Herrenberg/Gäu

Am 18. Oktober 1979 wurde der FDP Ortsverband Herrenberg und Gäu neu gegründet. Zwar gab es auch in den Jahren zuvor immer wieder eine liberale Stimme im Gäu, doch die offizielle Versammlung fand, im Auftrag des Kreisverbandes Böblingen, zum besagten Datum statt.
Aus Anlass dieses halbrunden Geburtstages lud der FDP Ortsverband am Dienstagabend zu einem Empfang in den Klosterhof.

Andreas Weik und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Andreas Weik und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Der Ortsvorsitzende Andreas Weik gab einen kurzen Rückblick über wesentliche Ereignisse des Jahres 1979: in Großbritannien wurde Margaret Thatcher Regierungschefin, Mutter Theresa erhielt den Friedensnobelpreis, im Iran wurde die islamische Republik durch Khomeini ausgerufen, sowjetische Truppen marschierten in Afghanistan ein.
35 Jahre und 7 Ortsvorsitzende später hat sich auch im Ortsverband einiges getan. So blicken die Liberalen auf eine ereignisreiche Historie zurück. So hob Weik hervor, dass es der hiesige Ortsverband war, der 1981 den Grundstein für die heutige Straßengalerie legte. Als prägendes Jahr bezeichnete er das Aktuelle. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wir haben gezeigt, dass wir immer wieder für eine Überraschung gut sind“. Mit der ersten eigenen Gemeinderatsliste für Herrenberg habe man sich dem Negativtrend gestellt und wurde mit einem Mandat belohnt.
Unter den Gästen befanden sich einige Mitglieder der frühen Jahre, darunter Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des FDP Kreisverbandes Alfred Semmler. Hans-Dieter Scheerer, ebenfalls ein Mitstreiter der frühen Jahre und mittlerweile Kreisvorsitzender der FDP Böblingen, richtete ein Grußwort an die Gäste.
Als Festrednerin konnte Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann gewonnen werden. Frau Strack-Zimmermann ist stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und seit 2004 im Rat der Stadt Düsseldorf.
Kernpunkt des feierlichen Empfangs war die Festrede von Dr. Strack-Zimmermann. „Wir dürfen nicht zurückschauen, sondern müssen uns auf die Zukunft konzentrieren“, lautete der einleitende Satz. In ihrer Rede mit dem Thema „Soziale Kälte in der FDP?“ stellte sie mit prägnanten Beispielen aus Düsseldorf dar, wie eng Gesellschaftspolitik mit Sozialpolitik verbunden ist. „Nur wer wirtschaftlich gut kalkuliert, kann auch nachhaltige Sozialpolitik betreiben!“ Auch das von ihr selbst aufgeworfene Thema der Eigenmarke FDP durfte nicht fehlen. So stellte sie klar, dass über die FDP als Marke zu diskutieren bedeutet, darüber nachzudenken, wir diese für die Gesellschaft wieder attraktiv wahrgenommen wird.
Nach einer abschließenden Diskussionsrunde blieb genügend Zeit um lokale Köstlichkeiten zu genießen und sich mit Frau Strack-Zimmermann auszutauschen.

Ist die Staubsaugerverordnung der EU eine „gute Nachricht“?

Im Evangelischen Gemeindeblatt vom 24. August 2014 wurde die Verordnung der EU zur Beschränkung der elektrischen Leistungsaufnahme von Staubsaugern verbunden mit einem zukünftigen Verkaufsverbot für heute übliche Staubsaugergrößen als die „Gute Nachricht“ angepriesen.
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Weissach-Rutesheim-Renningen nahm dazu in einem Leserbrief Stellung:

Die „gute Nachricht“ (Evangelisches Gemeindeblatt Nr. 34, 24.08.14, veröffentlicht in Nr. 37, 14.09.14)
Jeder, der sich mit Technik auskennt, weiß, dass die Saugleistung eines Staubsaugers direkt von der elektrischen Leistung multipliziert mit dem Wirkungsgrad abhängt. Der Wirkungsgrad ist allerdings nur in sehr engen Grenzen beeinflussbar. Die Aussage von Ines Oehme ist also ziemlich unsinnig. Bei reduzierter elektrischer Leistung steigt die Zeit, die zum Staubsaugen benötigt wird, entsprechend. Wo bleibt die Energieeinsparung? Die äußerst unbedeutende Rolle des Staubsaugens auf den deutschen Energiebedarf kann sich jeder selber bestimmen, wenn er ausrechnet, wie lange ein Staubsauger tatsächlich durchschnittlich pro Tag in seinem Haushalt in Betrieb ist. Dabei ist die Nennleistung nur bei der seltenen Vollast gefragt.
Die EU ist ein Friedensprojekt für das Zusammenleben der Menschen in Europa. Ziel sollte nicht sein, den Menschen im Alltag ihr Verhalten vorzuschreiben, vor allem, wenn es sich um solch unsinnigen Einschränkungen handelt. Wo bleibt die Luthersche Freiheit und Eigenverantwortung der Menschen?
Der Redaktion des Gemeindeblattes kann man nur empfehlen, solche Themen den Fachleuten zu überlassen, die davon etwas verstehen und nicht etwas als gute Nachricht anzupreisen, was dazu beiträgt, den Unmut über die „Bürokraten in Brüssel“ weiter anzuheizen.
Als Physiker und Hausbesitzer, der über Photovoltaik mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, weiß ich, wovon ich schreibe.
Dr. rer. nat Jörg Schweikhardt