Bericht Quartal Liberal mit Albert Duin

Schon zum 19. mal fand am 22. Juli das Quartal Liberal der FDP Herrenberg und Gäu statt. Zu Gast war diesmal der neu gewählte bayerische Landesvorsitzende der FDP, Albert Duin. Geboren in Ostfriesland, ging er als junger Mann nach Bayern, wo er sich seine Firma aufbaute. Überraschend zum Landesvorsitzenden gewählt, hielt der 60 jährige mittelständische Unternehmer im voll besetzten Gasthof „Adler“, wo viele Zuhörer aus der gesamten Region kamen, einen Vortrag über „FDP – klare Kante – klare Worte – klare Positionen“.

Andreas Weik, Albert Duin und Hosam el Miniawy

Andreas Weik, Albert Duin und Hosam el Miniawy

„Politikwissenschaftler haben Ahnung davon, wie sie etwas durchsetzen, aber nicht was sie durchsetzen“, mit dieser bewussten Provokation begann Albert Duin seinen Vortrag und wollte auf etwas entscheidendes hinweisen. Man brauche Leute in der Politik, die das Leben studiert haben und nicht diejenigen, die die besten Abschlüsse haben.
Albert Duin spricht sich für das dreigliedrige Schulsystem und das achtjährige Gymnasium aus. Die Schulbildung müsse entschlackt werden. Man bringe den Schülern Dinge bei, die sie zum Teil nie wieder brauchen werden.
Auch müssen die Aufstiegsmöglichkeiten für Hauptschüler erhalten bleiben. Es sollte direkt nach der Schule ein freiwilliges Praktikumsjahr möglich sein. Ebenso müssten die Lehrer besser ausgebildet werden.

Der Referent beklagt, dass körperlich schwer arbeitende Menschen, die ab einem gewissen Alter ihren Beruf nicht mehr ausüben können, vom Staat zu Umschulungen geschickt werden. Es bringe aber nichts, die Menschen umzuschulen, wenn es zu spät ist, stattdessen sollen diese Menschen alle 2 Jahre für 1 Monat eine kaufmännische Zusatzausbildung machen.
Ebenso beklagt er das neue Rentenkonzept. Dies schaffe ein großes Problem; der Rentensatz baut ab. „Der Arbeitgeber soll jedes Jahr jedem Arbeitnehmer 2,5% seines Bruttojahresgehalts auf ein Sperrkonto überweisen, auf dem das Geld auch vor dem Staat sicher ist. Dafür solle es keine Abfindungen mehr geben“, so ein Vorschlag Duins.
Ein Arbeitnehmer, der bisher für 7,50 € gearbeitet hat, bekomme mit dem Mindestlohn umgerechnet netto 55 Cent mehr Lohn als bisher. Der Staat halte sich selbst nicht an das Prinzip „Leistung muss sich lohnen“. Nur die Staatskassen würden dadurch voller.
Deutliche Kritik übt Duin an der Wirtschaftspolitik. So habe die Chemieindustrie vor etwa 3 Monaten bekannt gegeben, keine neuen Investitionen in Deutschland mehr zu tätigen. Er beklagt den allgemeinen Umgang mit der Industrie. „Es geht uns zu gut, es wird vollständig vergessen, dass das Zeug hergestellt werden muss“, so Duin. Gegen diesen „Nanny-Staat“, der über allem schwebe und sich um alles kümmere, müsse man kämpfen.

Das Gleiche bei der Umweltpolitik. Die Mentalität gehe in die Richtung: „Hauptsache die Verschmutzung passiert nicht bei uns“. Wenn man aus der Kernkraft aussteigt, müsse das in ganz Europa passieren.
Anstatt dem unfairen EEG-Gesetz, wäre es besser, die Stromanbieter zu verpflichten, 5% des eingespeisten Stromes müsse grüner Strom sein.

Albert Duins Botschaft ist ganz klar: „Klare Kante beziehen! Es ist wichtig, dass wir eine Meinung haben, kein Wischiwaschi! Transparenz und Offenheit, sagen was wir denken.“
„Liberale Meinung, ist Deine Meinung!“ Damit schloß er seinen Vortrag.

Wahlnachlese der FDP im Kreis Böblingen

Allgemein, Presse | 12. Juni 2014

Liberale können den Großteil ihrer Mandate auf kommunaler Ebene halten

Sindelfingen Über 40 Mitglieder der FDP trafen sich zur Besprechung der Europa- und Kommunalwahlen im Parkrestaurant in Sindelfingen.

KreismitgliederversammlungDer Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt begrüßte die Anwesenden: „Das Ergebnis der Europawahl war leider nicht zufriedenstellend, an uns in Böblingen lag es jedoch nicht, wir haben viel im Wahlkampf getan und zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt.“ Scheerer betonte, dass die Marke „FDP“ noch an den Auswirkungen der Bundestagswahl leidet und es nun gilt diese von der Basis aus wieder aufzubauen. „Herzlichen Dank für das Engagement, wir haben eine hochmotivierte Mannschaft im Kreis Böblingen. Aus diesem Grunde bin ich äußerst zuversichtlich. Das nächste Ziel ist die Landtagswahl 2016“, so Scheerer zu den zahlreichen Wahlhelfern und Unterstützern.

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Kreis Böblingen sehe das Ergebnis besser aus als erwartet. Mit Heiderose Berroth aus Renningen, Prof. Dr. Dieter Maurmaier aus Leonberg, Andreas Knapp aus Sindelfingen und Wilhelm Bührer aus Herrenberg ist die FDP wieder in Fraktionsstärke im Böblinger Kreistag vertreten. Darüber hinaus wurden die Liberalen in Böblingen, Leonberg und Sindelfingen mit jeweils zwei Mandaten in den Gemeinderat gewählt. Besonders gut war das Ergebnis in der Stadt Böblingen, hier holte die FDP über 7%. Auch in Gärtringen und Weil der Stadt ist die FDP wieder im Ratssaal vertreten. In Schönaich konnte Christina Gomez de Claus über die Liste FDP/UWG in den Gemeinderat einziehen. Die aktuelle Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Berroth wurde über die parteiunabhängige Liste „Frauen für Renningen“ wieder in den Renninger Gemeinderat gewählt, in dem sie früher schon für die Wählervereinigung saß.

Besonders erfreulich sei, dass die Liberalen in Aidlingen und Herrenberg zum ersten Mal für den Gemeinderat angetreten sind und direkt jeweils ein Mandat erhalten haben. Daniel Schmidt wird in Zukunft in Aidlingen und Wilhelm Bührer in Herrenberg die FDP im Ratssaal repräsentieren.

SONY DSCIm Anschluss folgte eine ausführliche Diskussion über die Gründe für das schlechte Abschneiden der FDP bei der Europawahl und mögliche Veränderungen, die die Liberalen in Zukunft vornehmen sollten. Ein besonderes Anliegen der Kreis-FDP sei, so waren sich alle Anwesenden einig, den Wahlkampf und die Positionierung zur Landtagswahl 2016 sehr bald zu beginnen. „Wir werden uns im Landesvorstand dafür einsetzen, dass inhaltliche Diskussionen sofort begonnen werden“, erläuterte der Sindelfinger FDP-Vorsitzende Andreas Knapp. In diesem Sinne wird es auch bald eine erneute Kreismitgliederversammlung geben, bei der sich die Böblinger FDP fundiert mit Themen in Baden-Württemberg auseinander setzen wird, sodass die dabei erarbeiteten Vorschläge beim nächsten Landesparteitag eingereicht werden können. Der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes, Alfred Semmler aus Nufringen, schloss die Versammlung mit den Worten: „Helm festbinden, auf schwierige Zeiten einstellen, aber keinesfalls den Mut verlieren. Der Wiederaufbau der FDP ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die nächste Etappe ist die Landtagswahl in Baden-Württemberg.“
©Daniel Alexander Schmidt

Liebe Wählerinnen und Wähler,

Allgemein | 31. Mai 2014

wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen für Ihre Stimme und das damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Natürlich haben wir uns für ein besseres Ergebnis eingesetzt, der Wiederaufbau der FDP ist jedoch kein Sprint sondern ein Marathon. Das nächste Etappenziel vor der Bundestagswahl im Herbst 2017 wird für uns vor allem die Landtagswahl in Baden-Württemberg im Frühjahr 2016 sein. Bis dahin werden wir alles dafür tun das verloren gegangene Vertrauen in die FDP wieder herzustellen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich dabei beteiligen und uns Verbesserungsvorschläge mitteilen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Trotz des negativen Bundestrends konnte die FDP im Kreis Böblingen viele ihrer kommunalen Mandate im Kreistag sowie in den Gemeinderäten erhalten und in einigen Orten sogar neue hinzu gewinnen. Wir sehen also: Die Basis ist da, auf ihr müssen wir nun aufbauen.

Noch einmal: Vielen Dank für Ihre Stimme.

Viele Grüße
Ihre FDP im Kreis

Wilhelm Bührer völlig überraschend in den Kreistag gewählt

Herrenberg – Die Liberalen in Herrenberg haben derzeit allen Grund zur Freude. Nach dem Achtungserfolg bei den Gemeinderatswahlen, bei denen sie auf Anhieb ein Mandat holten, entsenden sie mit Wilhelm Bührer nun auch einen Vertreter in den Kreistag.

Wilhelm Bührer

Wilhelm Bührer

Auf den Herrenberger Gastronomen Wilhelm Bührer kommt nun viel Arbeit zu. Nachdem er am Wochenende in den Gemeinderat gewählt wurde, ereilte ihn gestern Abend die Nachricht, dass er zudem ein Ausgleichsmandat im Kreistag erhält. Die Gemeinde Deckenpfronn, bei der die FDP mit 1,18% am schlechtesten abschnitt, entpuppte sich als Zünglein an der Waage. Die 37 Stimmen, die dort auf Bührer entfielen, verhalfen ihm zum Einzug in den Kreistag. „Das wird eine ganze Menge Arbeit, aber ich werde mich dieser Herausforderung stellen und meinen Teil dazu beitragen, dass die FDP wieder Fuß fasst“ kommentierte Bührer seinen Einzug ins Kreisparlament.

„Durch das Wahlverfahren haben wir andere Wahlkreise im Vorteil gesehen. Ein Kreistagsmandat schien fast unmöglich. Daher haben wir im Wahlkampf unseren Schwerpunkt auf die Gemeinderatswahlen in Herrenberg gelegt. Dieser Doppelerfolg ist ein Meilenstein in der Historie unseres Ortsverbandes. Wir werden diese Chance nutzen, um zukünftig mehr auf uns aufmerksam zu machen und erhoffen uns daraus auch eine breitere Zustimmung in Herrenberg und im Oberen Gäu“ so der Ortsvorsitzende Andreas Weik.

Obwohl die FDP im Kreis ihre Stimmen halbierte, verloren sie nur zwei von sechs Mandaten. Neben Wilhelm Bührer erhielt auch die bisherige Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heide Berroth ein Ausgleichsmandat. Der Sindelfinger Andreas Knapp und Prof. Dr. Dieter Maurmaier aus Leonberg wurden direkt wiedergewählt.

Wilhelm Bührer holt Gemeinderatsmandat für die Liberalen

Herrenberg – Wilhelm Bührer zieht für die FDP in den Herrenberger Gemeinderat ein. Der FDP Ortsverband war in seiner 35jährigen Geschichte bei den Kommunalwahlen zum ersten Mal für den Herrenberger Gemeinderat angetreten.

Michael Theurer, Andreas Weik und Wilhelm Bührer am Infostand vor dem Adler

Michael Theurer, Andreas Weik und Wilhelm Bührer am Infostand vor dem Adler

Montagabend kurz nach 17 Uhr stand es fest. Mit 2515 Stimmen holte der 60jährige Adlerwirt für die Liberalen ein Mandat im Herrenberger Gemeinderat. Kantig und geradlinig verspricht Bührer, der auch Spitzenkandidat für die Kreistagswahl war, zu werden. „Als Küchenmeister weiß ich, wie wichtig das Salz in der Suppe ist“. Bührer führte die elfköpfige Gemeinderatswahlliste an.

Die Liberalen verloren bei den Kommunalwahlen am Wochenende nicht nur kreisweit an Zustimmung. Umso erfreuter zeigte sich Andreas Weik, hiesiger Ortsvorsitzender der FDP, über diesen Erfolg. „Es war genau der richtige Zeitpunkt, dass wir mit einer eigenen Liste angetreten sind. Und gleich bei der Premiere hat es auf Anhieb mit einem Mandat geklappt. Jetzt werden wir den Bürgerinnen und Bürgern beweisen, dass auch wir Liberalen im Herrenberger Gemeinderat eine Daseinsberechtigung haben – und zwar langfristig!“

Der FDP Ortsverband und die elf Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat hatten bis zuletzt um jede Stimme geworben. Am letzten Infostand vor der Wahl, am vergangenen Samstag, bekamen sie sogar noch Unterstützung von Michael Theurer. Der FDP-Landesvorsitzende und wiedergewählte Europaabgeordnete ist wohl zeitgleich das prominenteste Gesicht, dass sich im Wahlkampf in Herrenberg gezeigt hat.

Festliches Jubiläum der FDP in Sindelfingen

Rudolf Felger für 50 Jahre und Kai-Olaf Dammenhain für 25 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

Sindelfingen Ein erfreulicher Anlass war es, den die Kreis-FDP im Sindelfinger Oktogon feiern konnte: Anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft wurde Rudolf Felger aus Sindelfingen für seine Verdienste in der FDP geehrt. Felger ist in Backnang aufgewachsen und war dort viele Jahre Mitglied des Gemeinderats. Er war Geschäftsführer seines eigenen Stuckateurunternehmens in Backnang und zugleich Leistungssportler. So wurde er gleich zweimal deutscher Meister im Hürdenlauf und später Bundestrainer in dieser Disziplin der Leichtathletik. 1983 wurde Felger zum Leiter des Sindelfinger Sportamts gewählt und wechselte gleichzeitig auch in den Böblinger FDP-Kreisverband. Er ist immer noch im Württembergischen Leichtathletikverband engagiert. Felger war durchweg ein aktives Mitglied der Liberalen im Kreis und vor allem im Sindelfinger FDP-Ortsverband. Auch heute noch ist er Mitglied im Landessportbeirat der FDP und sportpolitischer Berater der FDP-Landtagsfraktion.

Rudolf Felger, Andreas Knapp und Kai-Olaf Dammenhain

Rudolf Felger, Andreas Knapp und Kai-Olaf Dammenhain

Kai-Olaf Dammenhain aus Aidlingen erhielt die Theodor-Heuss-Medaille als Anerkennung der bewiesenen Treue und der langjährigen persönlichen Mitarbeit in der FDP. Er ist seit 1994 Mitglied der Böblinger Liberalen, zuvor war er in München und Friedrichshafen aktiv. Geboren und aufgewachsen ist Dammenhain in der ehemaligen DDR, aus diesem Grunde betonte er auch in seiner Rede: „Freiheit ist mir das Wichtigste, das Verständnis von Freiheit und Verantwortung macht uns erst zu Menschen.“ Er erläuterte, dass Eigenverantwortung verbunden mit Freiheit zu einer positiven und kreativen gesellschaftlichen Entwicklung führt. Dass eine solche Entwicklung nicht stattfinden kann, erlebte er in unterschiedlichen Ländern, in denen der Staat streng regulierend in das Leben der Menschen eingreift. Für den Diplom-Ingenieur Dammenhain ist es wichtig sich in der Gemeinschaft einzubringen. So war er schon als Vater seiner mittlerweile zwei erwachsenen Kinder Elternvertreter im Kindergarten und in der Schule und versuchte immer alle Eltern bei der Gestaltung von Kindergarten und Schule einzubinden. Dieser Einstellung folgend kandidiert Dammenhain, Geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung, bei der Kommunalwahl auch für den Aidlinger Gemeinderat und den Böblinger Kreistag auf den Listen der FDP.

Der Sindelfinger Stadt-, Kreis- und Regionalrat, Andreas Knapp betonte in seiner Laudatio: „Beide liberale brachten und bringen unsere Partei auf ihre Weise und mit ihren Herzensthemen voran. Es ist von entscheidender Bedeutung solch engagierte Weggefährten bei der FDP zu haben.“ Er schloss die Ehrung mit den Worten: „Die Böblinger Liberalen bedanken sich bei den Jubilaren für ihre Treue und hoffen auf weitere, langjährige Unterstützung für die Idee der Freiheit und Verantwortung.“
©Daniel Alexander Schmidt

FDP so stark wie CDU und Freie Wähler – 100 Bürgerinnen und Bürger treten bei den Kreistagswahlen für die FDP an

Allgemein, Presse | 24. Mai 2014

Flächendeckende Präsenz der Liberalen in allen Teilen des Landkreises

Weil der Stadt „Der Kreiswahlausschuss hat alle 100 Vorschläge der FDP zur Kreistagswahl zugelassen“, verkündete der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Knapp aus Sindelfingen bei der letzten Vorstandssitzung. „Für die FDP kandidieren ebenso viele Kandidaten wie für die CDU und die Freien Wähler.“ Dabei sind 23 Kandidaten im Alter der Jungen Liberalen, also unter 35 und 18 Kandidaten sind jünger als 30 Jahre alt.

Auch das Kreistagswahlprogramm der FDP ist nun allen Bürgern öffentlich zugänglich. Zentrale Punkte sind die gute Ausstattung von beruflichen Schulen und Sonderschulen, starke Krankenhäuser an drei Standorten im Kreis zu etablieren und Verkehrsadern kostenbewusst auszubauen. Die Abfallwirtschaft solle weiterhin effektiv und bürgerfreundlich sein, ein Schritt in diese Richtung sei die orangenfarbene Tonne, deren Einführung die FDP in der letzten Legislaturperiode federführend vorangetrieben hat. Außerdem fordern die Liberalen in ihrem Wahlprogramm, dass die Finanzen des Landkreises kein Fass ohne Boden werden dürfen und sprechen sich für eine verträgliche Kreisumlage aus.

In der Versammlung des Verbunds Region Stuttgart spricht sich die Böblinger FDP für eine Grundversorgung mit Lebensmitteln an jedem Wohnort und ausreichend Flächen für Wohnungsbau und Erholung aus. Zudem dürfe die Region nach Ansicht der Liberalen nicht alleine auf Windkraft setzen. Der öffentliche Personennahverkehr müsse leistungsfähiger und zugleich bezahlbar gestaltet werden. Gleichzeitig solle der Verband möglichst keine Aufgaben vom Landkreis oder den Gemeinden an sich ziehen.

Ein elementares Thema für die FDP sei die Bürgerbeteiligung. Ein Beispiel für deren Durchsetzung sei das von der FDP in Gärtringen geforderte Bürgerbegehren zur Abschaffung der unechten Teilortswahl. Durch die erforderlichen Unterschriften wurde nun die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens vom Gemeinderat festgestellt. Die Liberalen möchten damit allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben selbst darüber zu entscheiden, ob sie die unechte Teilortswahl weiterhin möchten oder nicht. Die unechte Teilortswahl sorgt in Gärtringer dafür, dass die Rohrauer Bürger im Verhältnis mit mehr Gemeinderäten vertreten sind als die Gärtringer Bürger.

Nicht nur für den Kreistag und das Regionalparlament kandidiert die FDP bei der Kommunalwahl. Auch in acht Städten Gemeinden bewerben sich Liberale für das Ehrenamt im jeweiligen Gemeinderat. In Sindelfingen, Böblingen, Leonberg, Weil der Stadt, Gärtringen und Schönaich ist die FDP bereits vertreten und möchte den Wiedereinzug erreichen. Zum ersten Mal kandidieren bei dieser Kommunalwahl auch Liberale für den Gemeinderat in Herrenberg und Aidlingen, wobei ein Einzug wahrscheinlich ist.

„Wir bieten auf allen Ebenen der Kommunalwahlen, in allen Teilen des Landkreises eine liberale Alternative. Dass sich 100 Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai für den Böblinger Kreistag auf unseren FDP-Listen zur Wahl stellen zeigt: Die FDP ist in unserem Landkreis stark verwurzelt und hat eine breite Basis“, so der Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt zum Abschluss der Sitzung.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten zu den Kommunalwahlen sowie das Kreistagswahlprogramm finden Sie unter: http://fdp-boeblingen.de/kommunalwahlen
©Daniel Alexander Schmidt

Stellungnahme zum Klinikbeschluss im Kreistag

Allgemein | 13. Mai 2014

Heiderose Berroth

Heiderose Berroth

Am 5.5.2014 hielt unsere Fraktionsvorsitzende Heiderose Berroth eine Rede zum Klinikbeschluss, die wir Ihnen hier zum Nachlesen anbieten.

Ehrung von langjährigen Mitgliedern

Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, die kommende Ehrung zu besuchen.

An diesem Festabend wird Herr Rudolf Felger aus Sindelfingen für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt. Ebenfalls geehrt wird Herr Dipl.-Ing. Kai-Olaf Dammenhain, Kreistags- und Gemeinderatskandidat aus Aidlingen, für 25 Jahre Mitgliedschaft bei den Liberalen.

Ihre Verdienste werden vom Stv. FDP-Kreisvorsitzenden Andreas Knapp, Sindelfinger Stadt-, Kreis- und Regionalrat, gewürdigt.

Die Ehrung findet am Mittwoch, den 14. Mai 2014 im Cafe Paletti im Oktogon, Marktplatz 1 in 71063 Sindelfingen statt. Parkplätze gibt es in der Tiefgarage Marktplatz. Beginn ist 20.00 Uhr.

Doppeljubiläum bei der FDP in Leonberg-Höfingen

Allgemein, Presse | 12. Mai 2014

Liberaler Kreisrat Wolfgang Schmidt für 40 jährige Parteimitgliedschaft geehrt

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Dr. Hans Ulrich Rülke (Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag), Ursula Schmidt (Leonberger Stadträtin), Wolfgang Schmidt (Kreisrat), Hans Dieter Scheerer (Kreisvorsitzender der FDP), Udo Grassmeyer (Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Leonberg)

Leonberg Zu einem besonderen Jubiläum haben der Kreisvorsitzende der FDP, Hans Dieter Scheerer, sowie der Stadtverbandsvorsitzende, Udo Grassmeyer, in den Kurfiss Keller nach Leonberg-Höfingen eingeladen. Grund der Einladung war die 40 jährige Mitgliedschaft von Wolfgang Schmidt bei der FDP sowie der 70. Geburtstag von Wolfgang Schmidt und seiner Frau Ursula Schmidt.
Die Eheleute arbeiten sehr aktiv in der Kommunalpolitik mit. Ursula Schmidt ist langjährige Ortschaftsrätin in Höfingen sowie Gemeinderätin in Leonberg und Wolfgang Schmidt ist Kreisrat im Böblinger Kreistag. Geehrt wurden beide von Dr. Hans Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag.

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

Dr. Hans Ulrich Rülke, Ursula Schmidt, Wolfgang Schmidt, Hans Dieter Scheerer

In seiner Begrüßung führte der FDP-Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus, dass sowohl Ursula Schmidt als auch Wolfgang Schmidt die Liberalen in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt haben und sich immer ohne großes Nachfragen für die Partei sowie deren Interessen und in der Folge auch für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
Rülke betonte in seiner Laudatio, dass seit langen Jahren tätige FDP Mitglieder wie die Eheleute Schmidt die Stütze darstellen, um die Liberalen nach der verlorenen Bundestagswahl wieder zu alter Stärke zurück zu führen. Wolfgang Schmidt erhielt für seine 40-jährige Mitgliedschaft die Theodor-Heuss-Medaille der FDP. Frau Ursula Schmidt erhielt einen Blumenstrauß.
Der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Grassmeyer bedankte sich abschließend für das Engagement. Er freut sich sehr, dass die Eheleute Schmidt bei den anstehenden Kommunalwahlen nochmals für die FDP kandidieren und hofft auf weitere, langjährige Unterstützung durch die Jubilare.
©Daniel Alexander Schmidt