Freie Demokraten würdigen das politische und gesellschaftliche Engagement des Sindelfinger Landtagskandidaten

<Sindelfingen> Zu einem besonderen Anlass hatten die Liberalen in das Odeon der Schule für Musik, Theater und Tanz eingeladen. Für Andreas Knapp jährt sich der Eintritt in die FDP zum 40. Mal. Dafür erhielt er von der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann die Theodor-Heuss-Medaille in Silber. Sie war extra aus Düsseldorf angereist um dem Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Knapp die Glückwünsche des Bundesvorstandes rund um Christian Lindner MdL zu überreichen.

Der Jubilar Andreas Knapp mit dr Stv. Bundesvorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann und dm Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer
Der Jubilar Andreas Knapp mit dr Stv. Bundesvorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann und dm Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer

Die Laudatio für Knapp hielt der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat aus Weil der Stadt Hans Dieter Scheerer. Für ihn sei Knapp ein Liberaler der sich mit Leidenschaft für die Politik des Landes der Freiheit einsetze. „Über die Jahrzehnte hinweg hat Andreas Knapp stets die Programme der FDP Baden-Württemberg geprägt. Auch das aktuelle Landtagswahlprogramm hat er zu einem großen Teil geschrieben“, so Scheerer. 1980 wurde Knapp zum ersten Mal in den Sindelfinger Gemeinderat gewählt, und gehört diesem seitdem fast ununterbrochen an. Damals war er der jüngste Stadtrat im Land. Seit 1989 ist er, mit kurzen Unterbrechungen, Mitglied des Böblinger Kreistags. Er sei nach Meinung von Scheerer eine Bereicherung für die FDP und die Kommunalpolitik: „Bevor andere zu denken anfangen, hat er’s schon durchdacht und gesagt.“

Verleihung der Theodor-Heuss-Medaille in Silber.
Verleihung der Theodor-Heuss-Medaille in Silber.

Knapp betonte in seiner Rede die Grundsätze der Freiheit und Verantwortung. Hierzu gehöre für ihn auch die Integration der ausländischen Mitbürger. So setzte er sich für die Gründung des Sindelfinger Ausländerbeirats und des Internationalen Straßenfestes ein. Den Gemeinden vor Ort und jedem einzelnen Bürger möglichst viel Selbständigkeit zu überlassen, sei für ihn wichtig. Bereits 1987 erklärte er, damals als Bundestagskandidat, in einem Interview: „Für die FDP arbeite ich, weil mich das Menschenbild der Liberalen fasziniert. Gerade heute, wo jeder von uns mehr kann und mehr weiß als etwa unsere Vorfahren im letzten Jahrhundert, muss der einzelne mit seiner Leistungskraft und seiner Kreativität im Mittelpunkt seiner Politik stehen. Konservative und Sozialisten neigen zur Bevormundung, der Mensch von heute kann ohne sie zu Recht kommen.“

Strack-Zimmermann erklärte in ihrer Festrede, dass sie immer sehr gerne nach Böblingen komme. Auch weil Knapp bei ihrer Wahl zur Stellvertreterin von Lindner den Parteitag leitete. Als er sie fragte: „Nehmen Sie die Wahl an?“ war das für sie fast so schön gewesen, wie der Heiratsantrag ihres Mannes. Für sie sei Knapp ein vorbildlicher Kommunalpolitiker, von denen es mehr brauche. Gerade in der großen Politik müsse die Basis stärker gehört werden, da sie Probleme oft früher erkenne. Wenn es nach Strack-Zimmermann geht, solle der Staat sich wieder mehr auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Gerade die Sicherstellung der inneren und äußeren Sicherheit müsse Vorrang haben vor umfassender Regulierung, die mittlerweile jeden Lebensbereich der Bürger betreffe.

Freie Demokraten würdigen das politische und gesellschaftliche Engagement der früheren Stadträtin und des ehemaligen Kreisrats

<Weil der Stadt> Zu einem besonderen Anlass hatten der Kreisvorsitzende der FDP Hans Dieter Scheerer sowie der Stadtverbandsvorsitzende Norbert Floegel, in das historische Gasthaus „Rössle“ nach Weil der Stadt eingeladen. Floegel dankte den Eltinger Flötenspielerinnen für die Umrahmung des Abends und der Weil der Städter Gemeinderätin Brigitte Benzinger-König, für die Organisation. Für die Eheleute Schwarz jährt sich der Eintritt in die FDP jeweils zum 40. Mal. Dafür erhielten sie von Scheerer eine Medaille und eine Urkunde vom FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner MdL, der sich für die Treue und die lange persönliche Mitarbeit bedankt.

Die Laudatio für Elisabeth Schwarz hielt der frühere Weil der Städter Gemeinde- und Kreisrat Dietmar Spreer. Für ihn war sie stets ein besonderes Vorbild an Verantwortlichkeit und Aufrichtigkeit. „Als geforderte Familienfrau, als aktive Apothekerin stand sie immer, auch heute, in der Mitte des Lebens. Sie hat dabei stets das Vertrauen aller, die mit ihr zu tun haben“, so Spreer. Ab 1980 war Elisabeth Schwarz zwei Amtsperioden im Weil der Städter Gemeinderat, 1994 wurde sie noch ein weiteres Mal gewählt. Spreer beschrieb sie: „Als eine bestens qualifizierte und angesehene Kollegin, die über die Fraktionsgrenzen hinweg allseits geschätzt und anerkannt war.“

Hans Dieter Scheerer, Elisabeth und Dr. Dieter Schwarz, Pascal Kober
Hans Dieter Scheerer, Elisabeth und Dr. Dieter Schwarz, Pascal Kober

„Es ist beeindruckend, dass Dieter Schwarz bis heute noch konstruktiv in der FDP mitarbeitet, und durch seine technische und ökologische Kompetenz bereichert“, meinte der Sindelfinger Stadt- und Kreisrat Andreas Knapp, der die Laudatio auf Dieter Schwarz hielt. Schwarz war mehrere Jahre als Schöffe engagiert und wurde 1984 und 1999 für Weil der Stadt in den Böblinger Kreistag gewählt. Er vertrat die Freien Demokraten dort im Umwelt- und Verkehrsausschuss. „Dieter Schwarz versteht es, komplizierte Sachverhalte deutlich und verständlich auf den Punkt zu bringen und leistet so einen verlässlichen Beitrag zur politischen Debatte. Er ist ein leidenschaftlicher und engagierter Verfechter unserer liberalen Sache“, so Knapp.

Für Elisabeth Schwarz sei „Freiheit“ ein Begriff der oft ge- und missbraucht werde. In ihrer Rede erklärte sie, dass ihre Kindheit von der Vertreibung aus Prag und später aus der DDR geprägt sei. Somit wisse sie was es bedeute unfrei zu sein. Durch den Willen die Freiheit für möglichst viele zu erhalten und auszubauen, hat sie ihren Weg in ihre politische Heimat, die FDP, gefunden. Zum Abschluss ihrer Rede zitierte sie den FDP-Bundesvorsitzenden, dessen Botschaft sie unterstütze: „Jeder Einzelne hat es in der Hand: Veränderung, Chancen, Aufbruch. Der Mensch ist frei, wenn er vom Getriebenen zur treibenden Kraft wird. Unser Auftrag: Stärken wir den Glauben der Menschen an sich selbst!“

Dieter Schwarz beklagte, dass der Wert der Freiheit heutzutage allzu selbstverständlich sei: „Fleißige und sachliche politische Arbeit reicht heute wohl leider nicht mehr, um auf die Notwendigkeit der FDP hinzuweisen.“ Es sei wichtig, dass die Freien Demokraten und ihre Querköpfe wieder stärker wahrgenommen werden. „40 Jahre in einer Partei zu sein ist keine Selbstverständlichkeit, das geht nur, wenn man fest von deren Zielen überzeugt ist“, so Dieter Schwarz. Für ihn sei es offensichtlich, dass Freiheit in unserer Gesellschaft ständig neu erstritten werden müsse.

Für die Festrede wünschten sich die Jubilare den Sozialpolitiker Pascal Kober. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, ehemaliger Bundestagsabgeordneter sowie als Standortpfarrer der zuständige Militärseelsorger der Evangelischen Landeskirche in Stetten am kalten Markt und Pfullendorf. Er beklagte in seiner Rede: „Die Botschaft der Freiheit hat in Deutschland leider seit jeher weniger Konjunktur als die Botschaft von Sicherheit und Gleichheit.“

Zurecht sei die Bildung ein zentrales Thema der Liberalen. Bildung bedeute nach Kober Freiheit, sie sei eine Voraussetzung für eine freie Gesellschaft: „Weil sie einem die Vielfalt der Welt, die Vielfalt der Lebenschancen und Lebensmöglichkeiten öffnet, Wahlmöglichkeiten überhaupt erst erkennen und individuelle Lebensziele erreichen lässt. Sie hilft den Einzelnen zur Verantwortungsfähigkeit.“

Selbstverständlich sei für die FDP, dass Freiheit nur in einer offenen und toleranten Gesellschaft möglich sei, die eine materielle Grundsicherung, Bildung und Gesundheit sicher stelle. „Wer Angst haben muss vor Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit oder Kriminalität ist nicht frei. Und wer die natürlichen Lebensgrundlagen nicht schützt, wer Schulden anhäuft und Infrastruktur verkommen lässt, beraubt künftigen Generationen ihre Freiheit“, so Kober.

Die wirtschaftliche Freiheit hänge dabei mit der persönlichen Freiheit zusammen. Er betonte: „Wir verteidigen die Marktwirtschaft, weil sie das Wirtschaftssystem ist, das dem freien Menschen, seiner Individualität am ehesten entspricht. Nämlich seiner Individualität, sofern er sich als Produzent oder Konsument verwirklichen will.“ Die FDP trete dafür ein, dass die soziale Marktwirtschaft für jeden Menschen die beste Ordnung darstelle, sei er vom Leben begünstigt oder benachteiligt.

Dabei stelle die Digitalisierung die Marktwirtschaft vor neue Herausforderungen, für deren Lösung die Politik verantwortlich sei. „Internetgiganten oder andere marktbestimmende Unternehmen können die Freiheit mindestens genauso gefährden wie ein ausufernder Staat“, so Kober zum Schluss seiner Rede.

Andreas Knapp aus Sindelfingen ist Kandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis 05 (Böblingen/Sindelfingen) für die Landtagswahl 2016, sein Zweitkandidat ist Daniel Alexander Schmidt aus Aidlingen

<Sindelfingen> Die Böblinger FDP-Stadtverbandsvorsitzende Heidi Calaminus, schlug den Sindelfinger Andreas Knapp als Kandidat vor. Sie wies darauf hin, dass Knapp maßgeblich an der Erstellung des Landtagswahlprogramms beteiligt gewesen sei. Einstimmig, bei einer Enthaltung, wählte die Wahlkreiskonferenz der FDP den Juristen und Kommunalpolitiker Andreas Knapp zum Kandidaten für die Landtagswahl am 13. März 2016. Als Zweitkandidat wählten die Mitglieder der FDP, ebenfalls einstimmig, den Aidlinger Gemeinderat und Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen Daniel Alexander Schmidt.

Daniel Alexander Schmidt und Andreas Knapp
Daniel Alexander Schmidt und Andreas Knapp

Der FDP-Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt eröffnete die Konferenz und formulierte die hohen Erwartungen der Freien Demokraten: „Wir streben ein gutes Ergebnis für die FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an und damit auch einen FDP-Landtagsabgeordneten im Wahlkreis 05.“ Zuletzt war die FDP in Böblingen/Sindelfingen in der Wahlperiode 1972 – 1976 durch Oskar Marczy im Landtag vertreten. 2006 haben der damaligen Kandidatin Stefanie Bermanseder nur wenige Stimmen zum Gewinn eines Mandats gefehlt.

In seiner einstündigen Bewerbungsrede kritisierte Knapp unter anderem die Bildungspolitik der aktuellen Landesregierung scharf: „Es gibt keine Einheitskinder, somit darf es auch keine Einheitsschule geben. Die Landesregierung macht unsere Kinder zu Geiseln ihrer grün-roten Ideologie“, betont Knapp. Für den Sindelfinger Stadt- und Kreisrat sei Schulpolitik kein Ort für Experimente der Gleichmacherei, sondern ein Freiheitsthema: „Wir benötigen differenzierte Schulformen für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder.“, erklärt Knapp. Darum gelte das Hauptinteresse der FDP den bewährten leistungsorientierten Schulformen Gymnasium, Realschule und Berufsschule. „Wir brauchen sehr gute Akademiker, aber auch sehr gute Techniker und Facharbeiter. Die Berufsschulen sind in den letzten fünf Jahren sträflich vernachlässigt worden“, so Knapp.

Die Landesregierung aus Grünen und SPD setze ihren Kurs stur fort und wolle neuerdings den Realschulen sogar die Bildung von Kursen auf unterschiedlichen Leistungsniveaus untersagen. Er befürchte, dass sich die Regierungsparteien nach einer für sie erfolgreichen Wahl der Forderung ihrer Jugendorganisationen anschließen und alle Schularten Schritt für Schritt in die Gemeinschaftsschule überführen werden. Knapp betonte: „Es ist unsere verdammte Pflicht, diese Entwicklung im Interesse unserer Kinder zu verhindern.“

Knapp wurde 1980 zum ersten Mal in den Sindelfinger Gemeinderat gewählt, 1989 erstmals in den Kreistag. In der letzten Wahlperiode vertrat er den Kreis Böblingen im Parlament des Verbands Region Stuttgart und war bereits vor fünf Jahren Zweitkandidat bei der Landtagswahl. Er ist stellvertretender Kreis- und Bezirksvorsitzender der FDP und Mitglied im Landesvorstand der Freien Demokraten. Knapp arbeitete zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit als Richter und ist seit 2000 als Direktor am Landesrechnungshof tätig. Dort betreut er die Universitäten und Hochschulen des Landes, alle kulturellen Einrichtungen und die staatlichen Kliniken.

Weitere Themen in der Bewerbungsrede waren die Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, die gerade für die Zukunft des Landkreises Böblingen von entscheidender Bedeutung seien. Eine neue Landesregierung müsse einen Investitionsstau von mehreren Milliarden Euro bewältigen. Mit Radwegen allein lasse sich die Zukunft eines Industrielandes nicht sichern.

Als Zweitkandidat schlug er den Aidlinger FDP-Gemeinderat Daniel Alexander Schmidt vor: „Mit 25 Jahren hat Daniel Schmidt bereits reichlich politische Erfahrung und tritt engagiert und mit liberaler Leidenschaft für die Interessen der jungen Generation ein“, so Knapp. Schmidt betonte nach seiner einstimmigen Wahl, dass Knapp ein Mentor der Jungen Liberalen sei und er ihm somit selbstverständlich sehr gerne bei der Landtagswahl zur Seite stehe.

In seiner Bewerbungsrede hatte Schmidt Grundsätze einer freidemokratischen Politik skizziert: „Fortschritt braucht Freigeister, die Regulierungswut der Politik und das Verfügen immer neuer Vorschriften muss endlich aufhören. Dem Bürger muss wieder mehr Verantwortung übertragen werden.“ Gleiches gelte für die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg. Schmidt ist Absolvent des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (ehemals Berufsakademie), wo er Betriebswirtschaftslehre studierte. Neben seinem kommunalpolitischen Mandat wirkt er auch als Pressesprecher des FDP-Kreisverbandes und Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen. Er beklagte: „Trotz sprudelnder Steuereinnahmen ist es der Landesregierung nicht gelungen Schulden abzubauen und so unser Land enkelfit zu machen.“

Auf der Mitgliederversammlung des FDP Ortsverbandes Herrenberg und Gäu, im Landgasthof Adler in Herrenberg, standen unter anderem turnusgemäß Vorstandsneuwahlen an. Alter und neuer Vorsitzender bleibt Andreas Weik aus Mötzingen, der den Ortsverband seit 2011 führt.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Weik vor allem die Kommunalwahl im vergangenen Jahr hervor. Zwar hätte man sich insgesamt ein besseres Ergebnis für die Liberalen gewünscht, doch sei der Doppelerfolg von Kreis- und Gemeinderat Wilhelm Bührer ein Meilenstein in der Historie des Ortsverbandes. 2014 traten die Gäu-Liberalen erstmals in ihrer Geschichte mit einer eigenen Gemeinderatsliste in Herrenberg an und erzielten auf Anhieb 3,2%.

Das neue Vorstandsteam Klaus Ponto, Patrick Zischeck, Andreas Weik, Thomas Leske und Silvia Fuchß
Das neue Vorstandsteam Klaus Ponto, Patrick Zischeck, Andreas Weik, Thomas Leske und Silvia Fuchß

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Andreas Weik einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Stellvertreterin bleibt Silvia Fuchß aus Jettingen. Auch der Öschelbronner Thomas Leske wurde als Schatzmeister wiedergewählt. Neue Schriftführerin wurde die bisherige Beisitzerin Friedericke Graß aus Herrenberg. Klaus Ponto aus Jettingen und Patrick Zischeck aus Nebringen komplettieren als neue Beisitzer das Vorstandsteam.

In die neue Amtsperiode fallen mit der Landtags- und Bundestagswahl gleich zwei existenziell wichtige Wahlen für die Liberalen. „Das ganze Team geht hochmotiviert in die kommende Amtszeit und besonders in die Wahlkämpfe.“, so Weik, der auch Zweitkandidat zur Landtagswahl im kommenden Jahr ist. Wichtig sei es aber auch unterjährig immer Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen, fügte Weik hinzu. Mit der Veranstaltungsreihe Quartal Liberal, Infoständen außerhalb des Wahlkampfes oder der Teilnahme an Events wie zum Beispiel dem Altstadtlauf in Herrenberg, habe man einen guten Weg eingeschlagen, den es gilt weiter zu gehen und auszubauen.

Der Jettinger Raphael Rupp, der seit 2009 Schriftführer des Ortsverbandes war, trat aus beruflichen Gründen nicht mehr an. Weik würdigte Rupp als fleißigen und zuverlässigen Mitstreiter und bedankte sich im Namen des Vorstandes mit einem kleinen Präsent für die geleistete Arbeit.

Andreas Weik verabschiedet Raphael Rupp aus dem Vorstand
Andreas Weik verabschiedet Raphael Rupp aus dem Vorstand

Durch die Versammlung führte der Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt, der für den Ortsverband lobende Worte fand. „Die Aktivität des Ortsverbandes hat Vorbildcharakter und hat den Mut auch mal neue Wege zu gehen. Auf die Herrenberger ist immer Verlass. Ich zähle auch im kommenden Wahlkampf fest auf euch“, so Scheerer. Außerdem sei die Veranstaltungsreihe Quartal Liberal mittlerweile eine feste Größe und habe sich über die Landesgrenze hinaus etabliert und ist auch bei den prominenten Referenten hoch angesehen, so Scheerer weiter.